BO-Oeffentlichkeitsarbeit@kk-ekvw.de schrieb:

Sehr geehrte . . .

in den letzten Wochen seit dem 9.4.06 beantworten wir auch weiterhin solche Fragen wie Ihre. Die im Grunde keine Fragen sind, sondern einen Habitus der Zurechtweisung und Abgrenzung pflegt, der bis in Ihre e-mail-Adresse reicht ("nicht_mit_uns...") - und vermutlich auch Ihrer Leserschaft eigen ist.

Eine Veranstaltung mit Muslimen aus dem Ruhrgebiet in einer Kirche als eine "Niederlage" der Christen zu bewerten, zeigt, wie wenig Sie mit dem Begriff "Religionsfreiheit" anfangen können. Diese aber ist demokratisch legitimiert. Und hat nichts mit einer "Unterordnung" einer Religion unter die andere zu tun, wie Sie suggerieren.

Da Sie sicherlich auch meinen Kommentar dazu im Internet gelesen haben, muss ich mich ja nicht erneut dazu verhalten. Vielleicht aber haben Sie den Schlußsatz dieses Kommentars nur überflogen. Diesen aber lege ich Ihnen ans Herz:

"Abrahamische Ökumene en miniature: Sie entsteht immer dann, wenn Juden, Christen oder Muslime sich an die großen Gemeinsamkeiten erinnern und daraus Kraft für ihr solidarisches Miteinander schöpfen. Von diesem Geist des "Guttuns" lebt unsere Welt geistig, wenn sie mehr sein soll als ein Schlachtfeld im Kampf der Kulturen und Religion."

Mit freundlichen Grüßen
Gert Hofmann

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