VON:    GERMAN MEDIA WATCH

Datum: Donnerstag, 15. Dezember 2005 09:51

AN:      dcohnbendit@europarl.eu.int

CC:      info@gruene-bundestag.de ; info@gruene.de

Betreff: AUSSCHLUSS DES IRANS VON DER FUSSBALLWELTMEISTERSCHAFT

 

 

Sehr geehrter Herr Cohn-Bendit,

Sehr geehrte Damen und Herren Vorstandsmitglieder,

 

Von ganzem Herzen möchten wir Ihnen danken für Ihren Vorstoß Bezug nehmend der

sich ständig wiederholenden Äußerungen des Iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinenedschad, die keinen Zweifel lassen am Vernichtungswillen der Iranischen Regierung gegenüber Israel sowie gegenüber all denjenigen, die zu Israel stehen ["Jeder, der Israel anerkennt, wird im Zornesfeuer der islamischen Nation verbrennen"].

 

Wir können nicht verstehen, dass man den Iran so lange hat gewähren lassen, obwohl dessen wichtige Rolle im islamistischen Terror schon lange bekannt ist. Statt ermahnend und beruhigend auf die islamistisch-fundamentalistische Schicht der islamischen Bevölkerung einzuwirken, schüttet Präsident Ahmadinenedschad Öl ins Feuer, wohlwissentlich auf viele offene Ohren in der gesamten arabischen Welt zu stoßen.

 

Iran gehört auf die Liste der Schurkenstaaten und muss mit weitreichenden Sanktionen belegt werden. Ebenso wie die berechtigten Sanktionen gegen Südafrika auch auf sportlicher Ebene mitgetragen wurden, so fordern wir den Ausschluss der Iranischen Nationalmannschaft von der WM 2006 in Deutschland!

 

Die Frage, ob man oppositionellen Sportlern dadurch die Chance nimmt, den Kontakt zu westlich orientierten Sportlern aufzunehmen, stellt u. A. sich unserer Ansicht nach im Fall des Iran sicher nicht, denn kein Iraner, der den Willen der Staatsmacht nicht teilt, wird jemals die Möglichkeit eingeräumt, den Iran zu verlassen und sich auf internationalem Parkett zu profilieren.

 

Einem Staat, der sämtliche westliche Werte verdammt, zum Völkermord aufruft, Menschenrechte im eigenen Land völlig missachtet, darf man keine Plattform bieten. Er muss endlich international isoliert werden. Der Ausschluss des Iran ist nur ein kleiner Schritt, dem viel gewichtigere folgen MÜSSEN!

 

Deshalb verstärken wir diese Forderung:

 

AUSSCHLUSS DES IRANS VON DER FUSSBALLWELTMEISTERSCHAFT

 

Mit freundlichen Grüßen

German Media Watch

Redaktionsleitung

 

 

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