„Deeskalation versuchen wir [die
Palästinenser] seit 50 Jahren?“
„Deeskalation versuchen wir [die
Palästinenser] seit 50 Jahren.“
„Die Erde ist eine Scheibe!“, es gibt nur wenige
Falschdarstellungen in der Weltgeschichte, die sich an dieser messen können.
Die Behauptung: „Deeskalation versuchen wir [die Palästinenser]
seit 50 Jahren.“ während der „Berliner Runde“ (ausgestrahlt bei Phoenix am 5.
Juli 2006 um 0.00 Uhr) von Herrn Nazzal - pal. Generaldelegation in Deutschland
- gleicht dieser. Es gibt nur einen Unterschied: Damals wussten es die
Gelehrten nicht anders!
Die PLO wurde schon vor 1967, also
bevor es durch Israel „besetzte Gebiete" gab, mit dem Ziel gegründet, den
Staat Israel zu zerstören. Von 1948 bis 1967 war der Gazastreifen von den
Ägyptern und die Westbank von Jordanien besetzt. Obwohl die Palästinenser unter
arabischer Herrschaft lebten, wurde kein Palästinenser-Staat gegründet.
Jordanien annektierte sogar die Westbank.
1967
versuchte Nasser (Ägypten) zusammen mit Assad (Syrien), den Staat Israel zu
zerstören. König Hussein von Jordanien wurde von Israel sogar gewarnt, in
diesem Krieg nicht mitzumachen. Ohne dem von den Arabern angezetteltem 6-Tage
Krieg gäbe es keine besetzten Gebiete.
Nach dem Sieg im 6-Tage-Krieg bot Israel die West-Bank, den Gazastreifen und
die Golanhöhen im Austausch für einen Frieden an. Dieses Angebot wurde von den
Arabern in der Konferenz von Khartoum kategorisch abgelehnt.
Durch die Gründung der PLO im Juni
1964 wuchs der palästinensische Widerstand gegen Israel. Die Al-Fatah
spielte dabei die führende Rolle. Ihre Mitglieder nannten sich selbst Fidajin
("Die sich selbst aufopfern")
Ende Dezember 1964 fanden erste Terrorakte gegen Israel
statt.
Sieht so Deeskalation aus?
Mit den Augen der palästinensischen Generaldelegation in
Deutschland gesehen, muss man diese Frage mit einem klaren JA beantworten, denn
dort definiert man „Deeskalation“
etwas eigensinnig:
Diese Reihe ließe sich noch fortsetzen.
Hier einige Beispiele, die keineswegs den Anspruch
auf Vollständigkeit erheben. Es sind nur winzige Splitter, die aber oben
genante Definition unterstreichen:
19.
Juni 1995
Arafat erklärt in der Universität in Gaza über
Dalal al-Maghrabi, die 1978 bei einem Terroranschlag dabei war, bei dem 37
Israelis umgebracht wurden: "Sie war eine der Helden. ... Sie befehligte
die Gruppe, die den ersten palästinensischen Staat in einem Bus errichtete. ...
eine Frau, auf die wir stolz sind."
3. September 1995
Arafat ehrt die Terroristin Dalal al-Maghrabi und
zusätzlich den Terroristen Abir al-Wahidi, der 1991 an der Ermordung eines
Israelis beteiligt war: "Abir al-Wahidi ... und Dalal al-Maghrabi,
Märtyrer für Palästina."
7. September 1995
Arafat erhebt ziemlich unverhohlen Anspruch auf Städte,
die sich im innersten Kern Israels und nicht in der sogenannten Westbank
befinden, wie z.B. Haifa und Lod: "O Lod, o Haifa, o Jerusalem, ihr kehrt
heim, ihr kehrt heim."
9. September 1996
Feisal Husseini, getaufter und angeblich gemäßigter
PLO-Vertreter in Jerusalem sagt am am Morgen in der Sendung "Focus"
des syrischen Fernsehens: "Alle Palästinenser stimmen darin überein, dass
die gerechten Grenzen Palästinas der Jordan und das Mittelmeer sind. Was immer
wir nun bekommen könnten, sollte genommen werden und darauf folgende Ereignisse
in den nächsten 15 oder 20 Jahren geben vielleicht die Gelegenheit, die
gerechten Grenzen Palästinas zu verwirklichen."
6. Oktober 1996
Arafat bezeichnet Israel als
"Dämon, der bekämpft werden müsse."
21. Oktober 1996
Arafat spricht zu Arabern aus Hebron,
die sich über die Anwesenheit jüdischer Bewohner in der Stadt beschweren:
"Wie? Sind euch die Steine in Hebron ausgegangen?"
Arafat ruft
wegen einer Tunnelöffnung, die übrigens die Fundamente der Moschee des
Tempelberges überhaupt nicht berührt, zu einem Aufstand auf. Dabei versuchen
die Araber jüdische Siedlungen und Heiligtümer zu stürmen. Israelische Soldaten
sterben. Wem wird die Schuld gegeben: Netanjahu und Israel.
Frühjahr 1997
Im Hebronabkommen ist festgelegt, dass arabische Demonstranten nur im Abstand von 300 m zur israelisch verwalteten Zone demonstrieren dürfen. Aber die arabischen Polizisten setzten diese Bestimmung in keiner Weise durch. Bei den Demonstrationen im Frühjahr 1997 kamen die arabischen Demonstranten bis an die Gebietsgrenze, und kein arabischer Polizei versuchte sie, z.B. durch Gummigeschosse, 300 m davor aufzuhalten.
Die
PLO-Behörde erlässt ein Gesetz, dass arabische Makler, die Land an Israelis verkaufen,
zum Tode verurteilt werden. 3 werden daraufhin ermordet.
21. Juli 1997
Jabril Rajoub, oberster Polizeichef der palästinensischen
Autonomiebehörde, erklärt im Radiosender der Autonomiebehörde „Voice of
Palestine“: "Sobald der letzte Jude aus Hebron vertrieben wurde, wird es
nicht mehr lange dauern, bis auch der letzte Jude aus Jerusalem und aus ganz
Palästina heraus ist. Dann wird hier endlich Ruhe und Frieden herrschen."
Der Präsident des palästinensischen
Autonomieparlaments, Ahmad Korei, trampelt in Ramallah auf der Asche einer
verbrannten israelischen Flagge herum und zeigt sich damit
Im Juli 1997 wird weiterhin bekannt, dass der
Polizeichef von Gaza dem Einsatzleiter der Polizisten den Befehl gegeben hat,
mit palästinensischen Autonomiepolizisten eine israelische Siedlung bei Nablus
anzugreifen. Die israelische Polizei zeichnete ein entsprechendes
Telefongespräch auf.
August 1997
Arafat umarmt demonstrativ führende Vertreter
der Hamasterroristen, die Terroranschläge in Israel verüben und das erklärte
Ziel haben, Israel zu vernichten.
Arafats Polizei greift 1997 nicht ein, obwohl der Hamasführer Rantisi im
Autonomiegebiet mehrmals zu weiteren Terroranschlägen aufrief.
Die Autonomiebehörde will verhindern, dass im Schulunterricht in Ostjerusalem
die arabischen Schüler vom Holocaust hören und wollen entsprechende arabische
Bücher boykottieren. Sie wollen verhindern, dass ihre Bürger ein Verständnis
für die Juden aufgrund der jüdischen Geschichte gewinnen.
In Bethlehem hat die Autonomiebehörde ein ganz neues Denkmal errichten lassen,
das das Gebiet des zukünftigen "Palästinenserstaates" darstellt: Es
ist das ganze Gebiet vom Mittelmeer bis zum Jordan, von der libanesischen
Grenze bis nach Eilat zu sehen, d.h. man strebt einen Palästinenserstaat auf
dem ganzen Gebiet des heutigen Israel an.
Im August 1997 erscheinen auf der
Internet-Homepage der PLO Nahost-Landkarten mit dem Titel "Palästina und
Umgebung", in denen die arabischen Länder benannt sind, Israel aber
nirgends erwähnt wird, d.h. im Herzen streben die Araber nach der Vernichtung
Israels. Auch sonst erscheinen immer wieder Karten des ganzen Heiligen Landes
mit der Bezeichnung Palästina.
Im September 1997 verbrennen
Angehörige von Arafats Fatah-Jugendgruppe die israelische Fahne in Gaza als
Zeichen dafür, dass Israel vernichtet werden soll. Die Polizei der PLO, die in
Oslo auf dem Papier Israel anerkannt hat, schreitet nicht ein.
29. Dezember 1997
Auf einem Kongress sagt der Hamasführer Mussa Abu Marsuk: "Das zionistische Gebilde (Israel) wird nicht in unserer Region verbleiben, auch wenn es noch 1 oder 10 Jahre überleben wird; es ist ein Fremdkörper und muss daher beseitigt werden!" Arafat nahm an diesem Kongress teil und klatschte zu dieser Rede auch noch Beifall.
1. Januar 1998
Trotz
Friedensversprechen im Oslovertrag feierte die PLO mit ihrem Präsidenten Arafat
den 33.Jahrestag des 1.Terroranschlages der Fatah-Gruppe. Dabei wurde von
maskierten Gruppen, die an Arafat vorbeizogen, die israelische Fahne verbrannt
und gerufen: "Es lebe der Terror! Israel hat keine Chance!" Arafat
hob zustimmend und jubelnd seine Hand zum V-Siegeszeichen.
18. April 1998
Arafat erklärt im ägyptischen
Orbit-Satellitenfernsehen: "Das Oslo-Abkommen ist eine vorübergehende
Waffenruhe, und ich begrüße jeden palästinensischen Selbstmordmärtyrer und
hoffe, selbst einer zu werden."
Das Palästinenserparlament verabschiedete ein neues Gesetz mit dem Namen
"Gesetz bezüglich des Besitzes von palästinensischem Grundbesitz durch
Ausländer", nach der jeder israelische Bürger oder jede israelische
Institution, die Grundbesitz in Palästina besitzt, sich strafbar macht
"wegen der Gefährdung der nationalen palästinensischen Sicherheit".
Auf diesen Straftatbestand steht nach Recht der Autonomiebehörde die
Todesstrafe. Unter diesen Straftatbestand fällt jeder israelische Hausbesitzer
in Ostjerusalem oder in einer der Siedlungen in Judäa und Samaria. Das heißt,
dass solche Personen z.B. bei der Durchfahrt durch Jericho festgenommen und zum
Tode verurteilt werden könnten.
24. Mai 1998
Abd al-Rachman, ein Mitglied der palästinensischen Autonomiebehörde, im palästinensischen Fernsehen: "Jerusalem ist eine palästinensisch arabische Stadt und hat keine Beziehung zu Israel."
Im August 1998 veröffentlicht
Arafats Fatah (größte Gruppe der PLO) im Internet eine Homepage in englischer
Sprache: http://www.fateh.org
ihrer Verfassung, in der zur Zerstörung Israels aufgerufen wird, z.B. unter der
Überschrift "Goals" (Ziele) Artikel 12: "Die vollständige
Befreiung Palästinas und Auslöschung der zionistischen Wirtschaft, politischen,
militärischen und kulturellen Existenz."; unter der Überschrift
"Method" Art.19: "wollen nicht ruhen, bis der
zionistische Staat zerstört ist und Palästina vollständig befreit." Dies ist weiterhin der gültige Text der
Charta. Sie wurde bisher nicht geändert! Die Charta ist in vollem Umfang
gültig, einschließlich des Ziels der Vernichtung Israels!
Die palästinensische Journalistenvereinigung verbietet ihren Mitgliedern,
außerhalb ihrer beruflichen, journalistischen Tätigkeit israelische Akademien
und Fortbildungen zu besuchen oder weitere private, freundschaftliche Kontakte
mit Israelis zu unterhalten. Diese Entscheidung wurde nach einer Tagung
arabischer Journalisten in Ägypten im Sommer 1998 getroffen. Tawfiq Abu
Khousa, der Vizepräsident dieser Journalistenvereinigung, sagte, dass
Journalisten, die gegen diese Regel verstießen, auf eine schwarze Liste kämen
und ihre Namen bekannt gemacht würden, so dass offizielle arabische Stellen mit
ihnen nicht mehr zusammenarbeiten würden.
Farouk Kaddumi, der für außenpolitische Fragen zuständige Mann der PLO, der
schon zuvor nach der Unterzeichnung der Osloverträge mit Aufrufen zur
Zerstörung Israels aufgefallen war, sagte Mitte Oktober 1998 in der in
den palästinensischen Autonomiegebieten erscheinenden Zeitung "Al Hayat
al-Jedida", dass ein Palästinenserstaat im Mai 1999 ausgerufen werden und
dass dann die Palästinenser Gewalt zur Vertreibung der Israelis ausüben wollen:
"Nachdem der Palästinenserstaat von den meisten Nationen der Welt wie
erwartet erlangt haben wird, wird die israelische Anwesenheit auf
palästinensischem Land illegal werden, und wir werden dagegen mit Waffen
kämpfen."
Obwohl im Wye-Abkommen festgelegt wurde, gegenseitige Hetze und Aufforderung
zum Hass des anderen gesetzlich zu ahnden, wurde Anfang November 1998
wenige Tage nach Unterzeichnung des Abkommens vom offiziellen palästinensischen
Fernsehen eine Sendung über den Glauben der Juden ausgestrahlt, in der es unter
anderem hieß: "Ihre Torah (1.-5.Mose) heute ist lediglich eine Sammlung
... von Lügen über Gott". - "die Juden sind der Same des Satans und
der Teufel". - "Die Juden glauben nicht an Gott noch an die
Endzeit."
Ende Januar
1999 feierte die Hamas in den palästinensischen Autonomiegebieten ihren
12.Jahrestag. Dabei zeigte sie in aller Öffentlichkeit in einer Art Schauspiel,
wie man gefangene israelische Soldaten foltert und umbringt. Öffentlich warben
sie auch für neue Selbstmordattentäter. Die palästinensische Polizei schritt
nicht ein.
In einer Rede im Autonomiegebiet in Ramallah am 4.
August 1999 sagt Arafat: "Wir werden bald in Jerusalem einziehen, wie
einst die Moslems zur Zeit der Kreuzritter." Die Moslems
zogen nicht friedlich in Jerusalem ein, sondern führten Krieg gegen die
Kreuzritter und besiegten sie. Wenn man Arafats Worte ernst nimmt, will er
Krieg gegen Israel und Israel besiegen. Die Kreuzritter waren aggressive,
brutale Eroberer. Die Worte Arafats verraten, was er in seinem Inneren denkt,
auch wenn er es vor westlichen Reportern unterdrückt und verheimlicht: Israels
sei ein brutaler Erobererstaat, der es verdient aus dem Nahen Osten vertrieben
zu werden wie die Kreuzritter.
Im November 1999 findet sich unter der Rubrik "Sport" eine
Erwähnung Israels, die Israels Namen nicht verwendet und damit die
Rechtmäßigkeit der Existenz Israels ablehnt: "Das hebräische Gebilde nimmt
an der Weltmeisterschaft in Malaysia teil."
Am 28. Dezember 1999 wird anlässlich des moslemischen Fastenmonats
Ramadan in der offiziellen Zeitung der Palästinensischen Autonomiebehörde,
Al-Hayat Al-Jadida, Yichye Ayash zum "Märtyrer des Tages" ernannt.
Ayash, auch "der Ingenieur" genannt, baute mehrere Bomben für
palästinensische Terroranschläge, bei denen insgesamt 51 Israelis starben und
noch weit mehr verletzt wurden. Ayash wurde im Januar 1996 umgebracht, manche
Stimmen sagen: durch den Mossad. In der besagten Zeitung wird er außerdem noch
als "heroischer Märtyrer" bezeichnet und man liest dort auch über den
Umgang der Autonomiebehörde mit Terroristen: "Mit der Aufrichtung der
Palästinensischen Nationalen Autorität fand er (Ayash) Zuflucht in Gaza.".
(Siehe oben seine Ehrungen durch die Palästinensische Autonomiebehörde schon
1996.)
Anfang Februar 2000 ist in
der Autonomiestadt Nablus unter den Augen der palästinensischen Polizei, die
nicht eingreift, bei einer Parade der islamischen Terror-Organisation Hamas Folgendes
zu sehen: Kinder von ungefähr 5 Jahren gingen auf der Parade als
anti-israelische Selbstmordattentäter mit Bomben-Attrappen, die um ihren Körper
geschnallt waren. Auf der Parade wurden auch Pappmodelle israelischer Busse in
die Luft gesprengt und Pappmodelle jüdischer Siedlungen angezündet.
"Oslo ist eher der Fuß in der Tür, weniger ein dauerhaftes
Friedens-Abkommen, bis dass die Revolution ihre Ziele von 1965 erreicht
hat."
Der Minister der Autonomiebehörde, Shahin, zitiert in der Zeitung Al-Ayam vom 30. Mai 2000; die Ziele der PLO-Charta von 1965 sind die Vernichtung Israels und die Errichtung eines Palästinenserstaates zwischen Mittelmeer und Jordan.
Am 3. Juli 2000 rief Imad Al
Faluji, der palästinensische Minister für Nachrichtenwesen, auf einer Sitzung
des Palästinensischen Zentralrates in Gaza die islamisch-arabischen
Terrorgruppen Hamas und Islamischer Yihad wie Verbündete dazu auf, sich auf
einen bewaffneten Konflikt mit Israel vorzubereiten. "Es wird einen Kampf
um Jerusalem geben. Siedlern wird es nicht gestattet sein, in ihren Häusern zu
bleiben.", sagte Faluji.
Als Yassir Arafat am 26. Juli 2000 von den gescheiterten
Camp-Davids-Verhandlungen nach Gaza zurückkehrt, wird er für seine
Unnachgiebigkeit in der Jerusalemfrage gelobt und es steht auf vielen Mauern
der Satz "Willkommen zuhause, Saladin unserer Zeit". Saladin
zeichnete sich durch Krieg gegen die Kreuzfahrer (mit denen die Juden in Israel
hier verglichen werden) mit dem Ziel ihrer Vertreibung aus Israel und die gewaltsame
Eroberung Jerusalems aus.
"Die Toten werden nicht
auferstehen, bis die Palästinenser die Juden umgebracht haben werden. ... Alle
Abkommen mit Israel sind nur provisorisch." (eine Freitagspredigt, die im
offiziellen Fernsehen der Autonomiebehörde am 28. Juli und 11. August
ausgestrahlt wurde.)
Am 28. Juli 2000 sagte Dr. Abu Halbiah, Mitglied des palästinensischen
Nationalrates, dass "es dann eine Totenauferstehung geben wird, wenn im
Heiligen Krieg alle Juden getötet wurden."
Anfang Oktober 2000 lässt Arafat fast alle führenden Hamas-Terroristen
aus ihren Gefängnissen frei und lädt einige - wie Verbündete - auch noch ganz
offiziell zu einer Kabinettssitzung ein. Hier werden also Menschen wie
Verbündete behandelt, die die Vernichtung Israels auf ihre Fahnen geschrieben
und ihren Zielen durch Terroranschläge (z.B. auf Busse) schon oft haben Taten
folgen lassen.
Die von Dr. Achmed Abu Halabia, Rektor der Islamischen Universität Gaza, am 14.10.
gehaltene Freitagspredigt wurde im offiziellen palästinensischen Fernsehen
übertragen. Diese Predigt sucht an terroristischer Gesinnung und
Menschenverachtung ihresgleichen. Hier einige Auszüge: "Juden sind
Kriminelle und Terroristen." Dann zitierte er aus dem Koran eine
anti-jüdische Aggression: "Die Juden müssen abgeschlachtet und umgebracht
werden, wie Allah sagte: "Bekämpft sie." (Sure 9, Vers 29) Allah wird
sie mit seinen Händen foltern und wird sie erniedrigen." Weiter sagte
Halabia: "Juden sind die Verbündeten der Christen, und Christen sind die
Verbündeten der Juden. ... Habt kein Mitleid mit den Juden, ganz egal in
welchem Land sie sind. Wo immer ihr sie trefft, bringt sie um."
Der palästinensische Minister für Telekommunikation, Ammad Alfalougy, sagte am 18.10.
auf einer Pressekonferenz in Dubai: "Wir sind stolz darauf,
Terroranschläge gegen unsere Feinde, gegen Israel, durchzuführen. ... Die
Hisbollah hat eine ausgezeichnete Erfahrung. Wir wollen von dieser
ausgezeichneten Erfahrung lernen."
In der offiziellen Zeitung der Palästinensischen Autonomiebehörde, Al-Hayat
Al-Jadida droht der Chefredakteur Hafez Barguti in der Ausgabe vom 27.10
den Eltern, die nicht wollen, dass ihre Kinder bei den Unruhen mitmachen und
ihr Leben riskieren: "Es schmerzte mich, dass einige Väter ihren älteren
Kindern verbaten, an diesen Demonstrationen teilzunehmen, während dies ihr
gutes Recht ist. Aber wenn einer von ihnen sagt: "Geh nicht, und jeder,
der stirbt, ist ein Kadaver." - wirklich, dann ist dies eines der
ernstesten Vergehen. Unsere Nation muss eine Lektion lernen und später mit
denen abrechnen.
Am 22. Dezember 2000 sagte der palästinensische Minister Abu Ali
Schaheen in der palästinensischen Zeitung Al-Ayyam, dass es Ziel sei, ganz
Israel zu erobern, indem er Orte in Kern-Israel wie Jaffa oder Beerschewa
nannte: "Das palästinensische Volk, das heute seine Märtyrer begräbt, wird
morgen die Rückgabe von Jerusalem, Jaffa und Beerschewa feiern."
Am 31. Dezember 2000 sagte Al Faluji, der palästinensische Minister für
Nachrichtenwesen: "Die Ermordung von Siedlern ist ein Vorrecht, das die
Palästinenser haben. Die Siedler sollten lieber jetzt in Sicherheit
verschwinden, bevor sie in Särgen davongetragen werden."
In einem Brief des Büros der Autonomiebehörde von Amman vom Ende Juni 2001,
maschinell unterschreiben von Yassir Arafat, in dessen Besitz die ARD-Redaktion
Kairo gelangte, lobt er die Tat des Selbstmordattentäters vor der Diskothek am
Strand von Tel Aviv vor wenigen Tagen. Der Brief ist adressiert an die Familie
des Selbstmordattentäters Said Hassan Hussein El Hotari, die in Jordanien lebt.
Feisal Husseini, der sogenannte Jerusalem-Vertreter der
palästinensischen Autonomiebehörde, sagte kurz vor seinem Tod in einem
Interview mit der ägyptischen Zeitung Al-Arabi vom 24. Juni 2001: "Langfristiges
Ziel ist die Befreiung Palästinas vom Fluss bis zum Meer." - damit meinte
er einen palästinensischen Staat vom Mittelmeer bis zum Jordan-Fluss, ohne dass
es Israel noch gibt."
Am Freitag, dem 6. Juli 2001, hielt der moslemische
Geistliche, Sheikh Muhammed Ibrahim Al-Mahdi, im offiziellen palästinensischen
Fernsehen eine Predigt und sagte: "Wir müssen unsere Kinder zur Liebe zum
Heiligen Krieg (Jihad) erziehen." Er sagte außerdem: "Wir
werden nicht mit der Errichtung eines palästinensischen Staates allein
zufrieden sein." .... Über die Zukunft Israels sagte er: "Wir heißen
die Juden als religiöse Minderheit (Dhimmis - geschützt aber mit
eingeschränkten Bürgerrechten), aber die Herrschaft in diesem Land wie in allen
Ländern müsse die Herrschaft Allahs sein."
Am Freitag, dem 4. August 2001,
enthielt die Predigt im offiziellen palästinensischen Fernsehen folgende Sätze:
"Allah möge es geschehen lassen, dass die Moslems über die Juden regieren.
Wir werden sie in die Luft sprengen in Hadera, in Tel-Aviv, in Netanya im Sinn
der Gerechtigkeit Allahs ... bis die Steine sagen werden: "Moslem, Diener
Allahs, da ist ein Juden hinter mir, bring ihn um."" - "Wir
preisen die, die ihre Kinder zum Heiligen Krieg und zum Märtyrertum erziehen.
Gepriesen sei der, der eine Kugel in den Kopf eines Juden schießt."
In der Ausgabe vom 11. September 2001, einen Tag vor den teuflischen
Terror-Anschlägen gegen die USA, findet sich in der offiziellen Zeitung der
palästinensischen Autonomiebehörde, Al-Hayat-Al-Jedida, ein Artikel, der den
Terror verherrlicht: "Die Selbstmordbomben-Attentäter von heute sind die
edlen Nachfahren ihrer edlen Vorfahren: .... die libanesischen
Selbstmord-Attentäter, die den US-Marine-Soldaten eine harte Lektion erteilten,
... und dann ... warfen sie die letzten verbleibenden (israelischen) Kämpfer
aus der (südlibanesischen) Zone. Diese Selbstmordattentäter sind das Salz der
Erde, die Maschinen der Geschichte. ... Sie sind die Ehrenwertesten unter
uns."
1. Oktober 2001
Tafik Tirawi, der Chef des palästinensischen Geheimdienstes, sagte in einem Interview mit dem amtlichen Sender "Radio Stimme Palästinas" am: "Die, die das Feuer auf Israelis eröffnen, sind keine Terroristen. Die Israelis sind Terroristen. Wir sagen den Israelis, dass ihr Staat ein terroristischer Staat ist, der das Feuer auf unsere Bevölkerung eröffnet."
Akte des
Terrors nach dem 11. September 2001
ausgenommen sind eindeutige Attacken seitens Hamas,
Islamic Djihad, Hisballah
Datum |
Ort
|
Art |
Tote |
Ver- letzte |
|
11.09.01 |
Bachan |
Schüsse
auf Polizisten |
2 |
--- |
|
12.09.01 |
Habla |
Schüsse
auf ein Auto |
1 |
--- |
|
15.09.01 |
Jerusalem |
Überfall
auf einen jungen Mann |
1 |
--- |
|
20.09.01 |
Tekoa |
Feuerüberfall
auf eine Familie |
1 |
1 |
|
02.10.01 |
Alei Sinai |
Granatenbeschuss |
2 |
15 |
|
04.10.01 |
Afula |
Bewaffneter
Überfall |
3 |
12 |
|
05.10.01 |
Avnei
Hefetz |
Feuerüberfall |
1 |
--- |
|
17.10.01 |
Jerusalem |
Mordanschlag
auf den Tourismusminister im Hyatt Hotel |
1 |
--- |
|
18.10.01 |
Mar
Saba |
Feuerüberfall |
1 |
2 |
|
27.10.01 |
Ariel |
Selbstmordanschlag |
3 |
19 |
|
28.10.01 |
Hadera |
Feuerüberfall |
4 |
39 |
|
Metzer |
1 |
--- |
||
|
02.11.01 |
Ofra |
Feuerüberfall |
1 |
1 |
|
04.11.01 |
Jerusalem |
Feuerüberfall |
2 |
45 |
|
06.11.01 |
Nablus |
Feuerüberfall |
1 |
--- |
|
09.11.01 |
nahe
Jenin |
Feuerüberfall |
1 |
--- |
|
27.11.01 |
Afula |
Feuerüberfall |
2 |
50 |
|
Gush
Katif |
Feuerüberfall |
1 |
3 |
|
|
29.11.01 |
Hadera |
Bewaffneter
Überfall |
3 |
9 |
|
01.12.01 |
Jerusalem |
Selbstmordanschlag |
11 |
180 |
|
02.12.01 |
Elei
Sinai |
Bewaffneter
Überfall |
1 |
--- |
|
Haifa |
Bombenanschlag |
15 |
40 |
|
|
12.12.01 |
Samaria |
Bombenanschlag |
11 |
30 |
|
09.01.02 |
Kerem
Shalom |
Bewaffneter
Überfall |
4 |
2 |
|
15.01.02 |
Beit
Jala |
Entführt
und ermordet |
1 |
--- |
|
16.01.02 |
Jenin |
Ein
Araber wird erschossen, weil er israelisches Bier trinkt |
1 |
---- |
|
17.01.02 |
Hadera |
Bewaffneter
Überfall |
6 |
30 |
|
22.01.02 |
Jerusalem |
Bewaffneter
Überfall |
2 |
40 |
|
25.01.02 |
Tel
Aviv |
Selbstmordanschlag |
--- |
25 |
|
27.01.02 |
Jerusalem |
Bombenanschlag |
--- |
61 |
|
06.02.02 |
Moshav
Hamra |
Bewaffneter
Überfall |
3 |
--- |
|
08.02.02 |
Jerusalem |
Bewaffneter
Überfall |
1 |
--- |
|
09.02.02 |
Ariel |
Feuerüberfall |
1 |
--- |
|
10.02.02 |
Be'er
Sheva |
Feuerüberfall |
2 |
4 |
|
16.02.02 |
Karnei
Shomron |
Selbstmordanschlag |
3 |
30 |
|
18.02.02 |
Gush
Katif |
Feuerüberfall |
3 |
1 |
|
19.02.02 |
Ramallah |
Feuerüberfall |
6 |
1 |
|
22.02.02 |
Jerusalem |
Feuerüberfall |
1 |
--- |
|
25.02.02 |
Neve
Ya'akov |
Bewaffneter
Überfall |
2 |
1 |
|
Tekoa |