OBERDEUTSCHE PROVINZ DER KARMELITEN

z. Hd. PATER RAINER FIELENBACH

Karmelitenplatz 1

96049 BAMBERG

per Fax 06532 - 939580

 

 

 

Sehr geehrter Herr Fielenbach,

 

das soll nun einer verstehen:

In vielen Briefen an die Öffentlichkeit beklagen Sie die Ignoranz der Allgemeinheit am Leid der Christen insbesondere in Bethlehem und jetzt mussten wir erfahren, dass gerade Sie durch Ihren Protest beim SWF für die Absetzung des Films "Terror gegen Christen" gesorgt haben.

 

Statt endlich die Augen vor dem wahren Grund - nämlich der steten Islamisierung - zu öffnen, schieben Sie immer wieder den „Mauerbau“ durch Israel vor.

Dieses Vertuschen der Wahrheit ist unserer christlichen Kirche nicht würdig und vor allem gefährlich. Während UNO, EU und die christlichen Kirchen und Organisationen ihr Pulver in Richtung Israel verschießen, bekommen Islamisten einen „Persilschein“ mit dem sie Christen weiter schikanieren, berauben, vergewaltigen können.

 

Oder liegt es daran, das ein Jude für diesen Streifen verantwortlich ist und einmal die wahren Hintergründe - die insbesondere die katholische Kirche zu verschleiern versucht: „Wir sind Zeugen der Härte und der Armut geworden, unter denen Palästinenser leiden. Sie sind direkte Folge der Checkpoints und der Mauer, die wirtschaftliche Entwicklung und Bewegungsfreiheit be­einträchtigen. Sicherheit für Israel ist verbunden mit Gerechtigkeit für Palästina.“ (Ab­schlusskommuniqué des Internationalen katholischen Bischofstreffen zur Solidarität mit den Christen im Heiligen Land [Januar 2006] http://www.katholisch.de/2315_14434.htm)

 

Ihre Argumente sind äußerst fadenscheinig, da gerade Sie keinerlei Repressalien durch die Hamas-Regierung zu erwarten haben. Ihre Interessen sind rein finanzieller und wirtschaftlicher Natur und das ist eines Mannes der Kirche nicht würdig.

 

Sie rufen ganz berechtigt um Hilfe, aber wenn diese nicht so ausfällt, wie erhofft und auch noch weh tut könnte, schreien Sie ganz schnell nach den vollen ägyptischen Fleischtöpfen!

 

Mit freundlichen Grüßen um Stellungnahme bittend,

 

German Media Watch

Redaktionsleitung

 

9. April 2006

 

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