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Datum: |
Wed, 13 Jun 2007 11:57:55 +0200 (CEST) |
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Von: |
"GERMAN MEDIA WATCH" |
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Betreff: |
Gespräch mit Terroristen und den Taliban |
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An: |
fulda@kirchentag.de |
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CC: |
redaktionsleitung@nicht-mit-uns.com |
Sehr geehrter Herr Kirchentagspräsident Höppner,
Während des Schlussgottesdienstes zum diesjährigen ev. Kirchentag haben Sie dazu aufgerufen, das Gespräch mit Terroristen und den Taliban zu suchen. Wir zitieren:
"Ja, auch sie gehören an den Verhandlungstisch..." (Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,487704,00.html )
Weiter kann man lesen:
"Das kann lange dauern, wie wir im Nahen Osten sehen. Aber es ist der Weg des Friedens. ... "
Hier müssen Sie sich fragen lassen, was die Verhandlungen mit Terroristen bezüglich des Friedens in Israel gebracht haben. Der einzige Erfolg der auch von dt. Politikern wie z.B. Dr. Addicks, Dr. Dzembritzki oder Dr. Königshaus praktizierten Hofierung von Mitgliedern der Hamasregierung und der bereits aufgehobene Finanzboykott durch die EU ist die gestiegene Anzahl der auf Israel abgefeuerten Kassams.
Diese Worte sind für Betroffene und Opfer ein heftiger Schlag ins Gesicht. Wäre diese Ihre Rede noch genauso ausgefallen, wenn Ihr Haus durch Terroristen zerstört, Ihre Familie verschleppt und dahin gemeuchelt und Sie selbst wegen Ihres Glaubens und/oder Ihrer Abstammung verfolgt würden?
Oh nein, die Regierungen in Afghanistan und im Nahen Osten brauchen keine solchen Belehrungen aus Deutschland. Die haben bereits einschlägige Erfahrungen mit der meist gescheiterten Integration von Terroristen.
Verhandlungen mit Terroristen bedeuten diese als gleichberechtigte Gesprächspartner anzuerkennen, ein Stück auf diese zuzugehen und letztendlich ein Kapitulieren, denn Islamisten werden niemals ihre vergiftete Ideologie aufgeben. Verhandeln besitzt denselben Wortstamm wie Handeln und das heißt: man muss geben und (hin)nehmen.
Ein Terrorist, der mit einer Bombe in einen Haufen unschuldiger Menschen rennen will, dessen Lebensziel es ist Christen und Juden umzubringen, ist ganz sicher an einer “friedlichen” Diskussion interessiert…
Der Herr Jesus hat selbst das Wort gegen Unrecht erhoben, stets Klartext gesprochen (z.B. bei der Tempelreinigung). Hat er sich mit den falschen Pharisäern an einen Tisch gesetzt und verhandelt? NEIN!
Wir sind sehr an einer ernsthaften Antwort interessiert.
German Media Watch
Redaktionsleitung
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