Geschäftsstelle und Büro des Vorsitzenden
z. Hd.
Herr Bischof Wolfgang Huber
-
Ratsvorsitzender -

Herrenhäuser Str. 12
30419 Hannover

 

Sehr geehrter Herr Ratsvorsitzender Bischof Wolfgang Huber,

 

unten aufgeführter Artikel hätte uns eigentlich verwundern müssen. Aber im laufe der Jahre darf man sich über Äußerungen der beiden Kirchen wahrlich nicht mehr wundern. Bei Ihrer Antrittsrede sprachen Sie davon, das Sie sich noch mehr als bisher in politische Themen einmischen wollten. Das fordert uns heraus, Ihnen die Frage zu stellen ob Sie Christ, Namenschrist oder Politiker sind. Außerdem muss man die ernsthafte Frage stellen, in welchem Bezug Sie zu Israel stehen, denn Sie haben scheinbar einige Tatsachen bezüglich des Sperrzaunes übersehen:

 

Die erste Stufe der Naht Zone , 140 km, wurde vervollständigt  im 31. Juli  2003

·         123 km sind in dem Salem-Elkana Bereich und 17,8 km in den nördlichen und südlichen Abschnitten von Jerusalem;

·         Nur 8 km von den 140 km besteht aus konkreten (Mauer) Abschnitten, um direkten Beschuss  zu verhindern;

·         41 landwirtschaftliche Tore existieren entlang der Trasse, um den palästinensischen Bauern den Zugang auf ihre Länder zu ermöglichen

·         9 Kreuzungspunkte für Fußgänger und Fahrzeuge ersetzen existierende Kontrollpunkte

·         4 Kontrollpunkte für Übertragung von Waren werden etabliert, ähnlich dem Karni Kontrollpunkt.

·         Ein 5. Kontrollpunkt wird etabliert wenn  das gesamte Projekt einmal vervollständigt  ist.

Die zweite Stufe von Salem in Richtung Bezeq, insgesamt 42 km wird gegen Ende 2003 vervollständigt.

·         Nur 1% von Judäa und Samaria wurden belegt (nicht beschlagnahmt) in den ersten zwei Stufen des Projektes.

·         Keine Häuser wurden vernichtet.

·         Die Besitzer von belegtem Land wird  Kompensation für Land und Frucht angeboten (in den nächsten 5 Jahren).

·         Die Rate von Verbrechen ( Raub, Diebstahl) entlang der Trasse ist um 30%  zurückgegangen.

·         15 wichtige archäologische Plätze wurden entdeckt.

·         Über 63.000 Olivenbäume wurden entwurzelt und umgepflanzt. Tausende von Iris- Zwiebeln vom Berge Gilboa wurden entwurzelt und umgepflanzt

·         17 Erde  Lieferanten arbeiten und sind beteiligt an dem Projekt

·         Mehr als 6.000 Leute sind beteiligt an dem Projekt

Der Nahost-Experte Ulrich Sahm erklärte bei einer kürzlichen Veranstaltung:

Zitat Anfang:

„Zu der "Mauer" hatte Ulrich Sahm von einer "Sightseeing-Tour" zu berichten, die er für einen befreundeten Amerikaner machte. Dabei stellten sie fest, dass die tatsächliche Mauer eigentlich noch nicht einmal etwas mit dem Sicherheitszaun zu tun hat.
Die Mauer wurde an einem Autobahn-Abschnitt gebaut im Großraum Tel Aviv (wo das Israel vor 1967 an "dünnsten" ist); an diesem Abschnitt waren mehrere Arbeiter beim Bau dieser Autobahn von palästinensischen Heckenschützen erschossen worden. Um die Bauarbeiter, wie auch später die Benutzer der gebührenpflichtigen Autobahn zu schützen, wurde an zwei Bereichen eine Mauer gebaut. Sehr hoch, damit von den umliegenden Hügeln keine erfolgreichen Schüsse abgegeben werden können. Das hatte aber mit dem Sicherheitszaun nichts zu tun. Bei der "Sightseeing-Tour" stellten Ulrich Sahm und sein Begleiter fest, dass hart östlich dieser beiden Mauern ganz sauber der Sicherheitszaun verläuft!“
Zitat Ende
 
Und diese Mauern, die unabhängig vom Zaun errichtet wurden, dienen heute dazu, den Israelis Apartheid vorzuwerfen! Perverser kann ich mir eine Verunstaltung der Wahrheit nicht vorstellen!

 

Glauben Sie wirklich, Herr Huber, der Staat Israel würde den Palästinensern den Wasserhahn zudrehen? Sie trauen G’ttes Volk aber eine Menge Schandtaten zu.

 

Glauben Sie wirklich, das Ihre Kuschel-Einstellung mit Moslems, Ihre konspirativen Gespräche zum Erfolg führen; Gespräche wo größtenteils nur Zugeständnisse gegen über Korananhängern gemacht werden? Wo Jesus Christus auf Basis einer liberalen Politik an zweiter Stelle kommt?

Frei nach dem Motto „Wir verhandeln mal“. Worüber bitte?

Wird nicht im Koran aufgerufen, Juden und Christen zu töten?

 

Wenn man Ihren Vorstellungen folgt, die sicherlich gut gemeint sind, so müssten Sie mangelhafte Wahrung von Menschenrechte im Alten Testament auch kritisieren. Das Israel noch einen weiten und beschwerlichen Weg vor sich hat, sagt uns bereits die Schrift voraus.

 

Aber ist es nicht so, das der einzigstes demokratische Staat im Nahen – Osten ein Recht auf Selbstverteidigung hat? Wo bleibt eigentlich Ihre Kritik bezüglich den Lügen Arafats, den bestialischen Morden gegenüber G’ttes Volk? Nichts ist zu hören, statt dessen humanistisches Geschwätz.

 

Also welchen Zweck verfolgen Sie? Mir fällt dazu nur die noch bevorstehende Einheitskirche ein. 

 

Überdenken Sie bitte Ihre Stellung zum Staate Israel.

 

Wir dürfen erinnern:

Apg 1,6-8 Die Jünger fragen: "Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel das Reich wieder her?" - Jesus: "Es ist nicht eure Sache, Zeiten oder Zeitpunkte zu wissen, die der Vater in seiner eigenen Vollmacht festgesetzt hat. Aber ihr werdet Kraft empfangen u. meine Zeugen sein." (Anm.: Jesus verneint die Frage der Jünger nicht!)

Röm 11,1 Hat Gott etwa sein Volk (Israel) verstoßen? Das sei ferne! (vgl. Jer 31,36). Röm 11,25f. Verstockung ist Israel z.T. wiederfahren, bis die Vollzahl der Nationen eingegangen sein wird; und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: es wird aus Zion der Erretter kommen (=Sach 12,10;14,4f.).

Wer Israel segnet, wird gesegnet: Lk 7,5 Hauptmann von Kapernaum: "er liebt unsere Nation und er selbst hat uns die Synagoge erbaut". Apg 10,22 Hauptmann Kornelius: "der ein gutes Zeugnis hat vor der ganzen Nation der Juden".

1Mo 12,3 Ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde. (=1Mo 27,29; 4Mo 24,9)

Jes 62,1 Um Zions willen will ich nicht schweigen, und um Jerusalems willen will ich nicht ruhen, bis seine Gerechtigkeit hervorbricht wie Lichtglanz und sein Heil wie eine Fackel brennt, spricht der HERR.

 

Tod Verursacht Durch Terrorismus Ist Für Immer.
Unbequemlichkeit verursacht Durch Einen Zaun
Ist Vorrübergehend

 

 

Segensgrüße,

 

 

 

Anlagen

Anlage 1 „Arafat“

Anlage 2 Artikel „Huber rügt Errichtung ...“

 

 

 

 

 

Anlage 1 „Arafat“

 

Vorwort
 

Rahman Abdal Rauf Arafat al-Qudwa al-Husaini, nach anderer Version Mohammed Abed Ar'ouf Arafat; genannt Yasir (auch Yasser oder Jassir) Arafat gehört zu den größten Lügnern der Weltgeschichte. Exemplarisch hierfür werden zahlreiche Beweise angeführt.

Seinen Friedensschwüren stehen Aussagen, auch seiner Gefolgsleute, gegenüber, die von Arafat nie korrigiert wurden. Diese sind nicht exemplarisch genannt. Während Arafat seine Lügen verbreitet, wurde und wird weiter gebombt, gegen alles was jüdisch ist.

Man muß wissen, dass Arafat seine Friedensschwüre in Englisch verbreitet, in arabischer Sprache seine Terrorabsichten verbreitet. Dokumentiert sollen nur die Lügen Arafat’s in / bei öffentlichen Veranstaltungen sowie seine Hetzkampagnen. Dies kann selbstverständlich nur ein Auszug sein.

Der Anspruch auf Vollständigkeit wird somit nicht erhoben.


1993
 

13.09.1993

An dem Tag wo Arafat in Washington den Oslo 1 Vertrag unterzeichnet und die Welt Arafat als Friedensvertreter feiert, sagt dieser im jordanischen Fernsehen auf arabisch, für westliche Ohren nicht verständlich: Da wir Israel nicht im Krieg besiegen können, tun wir es in Phasen. Wir nehmen soviel Territorium von Palästina wie möglich und errichten unsere Souveränität dort. Dann benutzen wir es als Sprungbrett, um mehr zu nehmen. Wenn die Zeit gekommen ist, können wir die arabischen Nationen auffordern, sich uns beim Endschlag gegen Israel anzuschließen.


1994
 

01.01.1994

Arafat: "Die Wiedergewinnung unserer besetzten Territorien ist nur die erste Stufe auf dem Weg zur vöِlligen Befreiung Palästinas."

10. 05. 1994

Arafat spricht in einer Moschee in Johannesburg/Südafrika, über das Osloabkommen mit Israel: "Dieses Abkommen - für mich hat es nicht mehr Bedeutung als das Abkommen, das zwischen unserem Propheten Mohammed und dem Stamm der Kuraisch unterzeichnet wurde - ... ein verachtenswerter Waffenstillstand. In der gleichen Weise, wie Mohammed es damals akzeptiert hat, akzeptieren wir heute dieses Streben nach Frieden."
Zur Erklärung: Mohammed schloss mit den Kuraischiten in Mekka im Jahre 628 einen Waffenstillstand, weil er sie zu diesem Zeitpunkt nicht besiegen konnte und weil er von den Kuraischiten die Genehmigung brauchte, dass die Moslems in der Kaaba beten

können. Als er nach wenigen Jahren stark genug war, hob er den Vertrag auf, griff die Kuraischiten an, besiegte sie und tötete jedes männliche Stammesmitglied.
Diesen Vergleich gebrauchte Arafat zu einer Zeit, als Yitzhak Rabin Ministerpräsident war, also einer israelischen Regierung, die gegenüber den Arabern in vielem nachgab. Arafat sagt so was natürlich nicht vor westlichen Ohren und bei westlichen Zeitungsinterviews, sondern er hat es in einer Moschee in Südafrika gesagt, wo - für ihn peinlicherweise - jemand seine Rede aufnahm.

05.10. 1994

In einem Brief an den Hamas-Führer, Sheikh Yasssin, und an den Hamas-Terroristen, Sheikh Hunam, der 1989 bei einem Bus-Anschlag 14 Israelis ermordete, schreibt Arafat "Sheikh Abdelhadi Hunam, ich erkenne euren Teil am Befreiungskampf Palästinas an. Euretwegen ist Palästina frei."


1995
 

19.6.1995 

Arafat erklärt in der Al-Azhar-Universität in Gaza über Dalal al-Maghrabi, die 1978 bei einem Terroranschlag dabei war, bei dem 37 Israelis umgebracht wurden: "Sie war eine der Helden. ... Sie befehligte die Gruppe, die den ersten palästinensischen Staat in einem Bus errichtete. ... eine Frau, auf die wir stolz sind."


1996
 

22.4.1996

Das palästinensische Informationsministerium, das Arafat unterstellt ist, lässt verlauten: "Die israelische Regierung spricht von Gräueltaten, die in Auschwitz, Birkenau und Dachau an Juden verübt wurden. ... Unsere Heimat wurde in ein großes Konzentrationslager verwandelt."

07. 06.1996

Arafat: "Wenn Israel unsere Forderungen zurückweist ..., haben wir 30.000 Mann unter Waffen."

21.10.1996

Arafat spricht zu Arabern aus Hebron, die sich über die Anwesenheit jüdischer Bewohner in der Stadt beschweren: "Wie? Sind euch die Steine in Hebron ausgegangen?"

November 1996

Wegen einer Tunnelöffnung ruft Arafat, die übrigens die Fundamente der Moscheen des Tempelberges überhaupt nicht berührt, zu einem Aufstand auf. Dabei versuchen die Araber jüdische Siedlungen und Heiligtümer zu stürmen. Israelische Soldaten sterben. Wem wird die Schuld gegeben: Netanjahu und Israel.


1997
 

11.07.1997

Der von Arafat ernannte Mufti von Jerusalem, Ikrama Sabri, erklärt im Freitagsgottesdienst der Jerusalemer Al-Aksa-Moschee: "Juden sind Hundesöِhne und Schweine."

August 1997

Arafat umarmt demonstrativ führende Vertreter der Hamasterroristen, die Terroranschläge in Israel verüben und das erklärte Ziel haben, Israel zu vernichten.  

29.12.1997

Der Hamasführer Au Mussa Abu Marsuk sagt auf einem Kongress: "Das zionistische Gebilde (Israel) wird nicht in unserer Region verbleiben, auch wenn es noch 1 oder 10 Jahre überleben wird; es ist ein Fremdköِrper und muß daher beseitigt werden!" Arafat nahm an diesem Kongress teil und klatschte zu dieser Rede auch noch Beifall.


1998
 

01.01.1998 

Trotz Friedensversprechen im Oslovertrag feierte die PLO mit ihrem Präsidenten Arafat den 33.Jahrestag des 1.Terroranschlages der Fatah-Gruppe. Dabei wurde von maskierten Gruppen, die an Arafat vorbeizogen, die israelische Fahne verbrannt und gerufen: "Es lebe der Terror! Israel hat keine Chance!" Arafat hob zustimmend und jubelnd seine Hand zum V-Siegeszeichen.

18.April 1998

Arafat erklärt im ägyptischen Orbit-Satellitenfernsehen: "Das Oslo-Abkommen ist eine vorübergehende Waffenruhe, und ich begrüße jeden palästinensischen Selbstmordmärtyrer und hoffe, selbst einer zu werden." Außerdem verglich Arafat wieder das Oslo-Abkommen mit Mohammeds Bruch des Friedensvertrages mit dem Koraschitenstamm (s.o.)


1999
 

04.08.1999

In einer Rede in Ramallah sagt Arafat: "Wir werden bald in Jerusalem einziehen, wie einst die Moslems zur Zeit der Kreuzritter." Die Moslems zogen nicht friedlich in Jerusalem ein, sondern führten Krieg gegen die Kreuzritter und besiegten sie.


2000
 

26.07.2000

Als Yassir Arafat von den gescheiterten Camp-Davids-Verhandlungen nach Gaza zurückkehrt wird er für seine Unnachgiebigkeit in der Jerusalemfrage gelobt und es steht auf vielen Mauern der Satz "Willkommen zuhause, Saladin unserer Zeit". Saladin zeichnete sich durch Krieg gegen die Kreuzfahrer (mit denen die Juden in Israel hier verglichen werden) mit dem Ziel ihrer Vertreibung aus Israel und die gewaltsame Eroberung Jerusalems aus.

Anfang Oktober 2000

Arafat lässt fast alle führenden Hamas-Terroristen aus ihren Gefängnissen frei und lädt einige - wie Verbündete - auch noch ganz offiziell zu einer Kabinettssitzung ein.


2001
 

02.06.2001

Arafat erklärte am 02.06.2001 zum Anschlag auf die Dolphinarium-Discothek in Tel Aviv folgendes:

Am 2. Juni 2001 erklärte Yassir Arafat in Gegenwart des deutschen Außenministers Josef Fischer und des UN-Sonderbeauftragen Taerje Larsen in Ramallah, er verurteile die tragische Operation in Tel Aviv, wie auch alle Operationen, die in der Tötung von Zivilisten endeten, seien sie palästinensisch oder israelisch. Der volle Text (wie auch auf der WAFA-Seite angegeben) lautete:

Wir haben den Bombenanschlag, der gestern Abend in Tel Aviv stattfand, mit einer offiziellen Stellungnahme verurteilt.
Wir übten und Wir sind bereit, allen möglichen Druck auszuüben, um das Blutvergießen unseres Volkes und des israelischen Volkes zu stoppen und alles zu tun, das nötig ist, um einen sofortigen und bedingungslosen, wirklichen und effektiven Waffenstillstand durch unsere gemeinsamen Anstrengungen zu erreichen, damit wir an den Verhandlungstisch zurückkehren und den Mitchell-Bericht und die ägyptisch-jordanische Friedensinitiative umzusetzen.
Wir haben um sofortige internationale Bemühungen gebeten, in dieser Richtung zu helfen, zum Schutz und für die Zukunft unserer Kinder und ihrer Kinder und um den Friedensprozess zu schützen, den "Frieden der Mutigen" - zwischen dem israelischen Volk und dem palästinensischen Volk und allen arabischen Friedensbemühungen in der Region.

Die Ansprache stand damals auch auf der offiziellen Website der offiziellen palästinensischen Nachrichtenagentur, WAFA)

Ende Juni 2001

In einem Brief des Büros der Autonomiebehِrde von Amman vom Ende Juni 2001, maschinell unterschreiben von Yassir Arafat, in dessen Besitz die ARD-Redaktion Kairo gelangte, lobt er die Tat des Selbstmordattentäters vor der Diskothek am Strand von Tel Aviv vor wenigen Tagen. Der Brief ist adressiert an die Familie des Selbstmordattentäters Said Hassan Hussein El Hotari, die in Jordanien lebt.

16.12.2001
 
Der palästinensische Präsident Jassir Arafat hat in einer Fernsehansprache ein Ende der Selbstmordanschläge gegen Israel gefordert. Die Verantwortlichen der Anschläge würden zur Verantwortung gezogen, sagte er in seiner Rede zum Ende des moslemischen Fastenmonats Ramadan.


2002
 

03.02.2002

Die New York Times veröffentlicht einen Artikel Arafat`s:

"Lassen Sie mich das ganz deutlich sagen: Ich verurteile die Angriffe, die von terroristischen Gruppen gegen israelische Zivilisten ausgeführt werden. Diese Gruppen stehen nicht für das palästinensische Volk oder seine legitimes Streben nach Freiheit. Sie sind terroristische Organisationen und ich bin entschlossen, ihren Aktivitäten ein Ende zu setzen... Keine noch so harte Unterdrückung und keine noch so große Verzweiflung können jemals die Tötung unschuldiger Zivilisten rechtfertigen“

Am 06.02.02 sprach Arafat in arabisch auf einer Demonstration in Ramallah und beschwor die Menge "Eine Million Märtyrer marschieren auf Jerusalem“

06.02.2002

Palästinensisches Fernsehen vom 6. Februar 2002:

"Im Namen Allahs des Gnädigen und des Barmherzigen werden wir unserem Propheten und denen, die sowohl an diese Welt als auch an das Jüngste Gericht geglaubt haben, einen Sieg bereiten. Ein Opfer im Kampf um Jerusalem entspricht 70 anderen Opfern. (...) Das palästinensische Volk verteidigt die heilige Erde und die heiligen Stätten des Christentums und des Islam gegen die Juden, die den Lauf der Geschichte ändern wollen, aber den Lauf der Geschichte kann man nicht ändern. Ein Zionistenkongreß kann die historische Gleichung nicht ändern. Wir bleiben standhaft. Meine Brüder, wir haben mit meinem Kollegen und Partner Rabin einen Frieden der Mutigen geschlossen, doch haben diese Extremisten ihn umgebracht. Wir werden jedoch diese Erde des Friedens, diese heilige Erde, diese Erde, auf der wir dem Frieden entgegenschreiten, mit unserem Geist und unserem Blut befreien.
Wir werden sie mit unseren Opfern und unserem Farid Uda und all denen, die in seinen Fußstapfen gehen, verteidigen. Deshalb, meine Brüder verteidigen wir nicht uns selbst, sondern, die gesamte arabische Nation. Wir verteidigen die heiligen Stätten auf dieser heiligen Erde. Wir sind für diese Erde da, wir sind für diese Erde da, wir sind für diese Erde da!"
Aus einer Rede Arafats vor einer palästinensischen Delegation des Bezirks Jerusalem,
Palästinensische Nachrichtenagentur vom 3. Februar 2002:
"Unser Volk im heiligen Jerusalem ist stärker als alle Mauern und wird weiterhin seine
heiligen Stätten verteidigen. (...) Sie (Israel) versuchen, um euch herum eine ´Berliner Mauer` zu errichten. Ihr seid jedoch stärker als jede Mauer, stärker als alle Panzer, alle Bomben und alle Flugzeuge. Ihr verteidigt Jerusalem und die heiligen Stätten. (...) Unser Volk schreitet von Sieg zu Sieg und befindet sich in einem heiligen Verteidigungskrieg, der solange dauern wird, bis die palästinensische Fahne auf den Mauern Jerusalems, den
Moscheen und den Kirchen der Stadt weht. (...) Solange dieses Volk diese Helden hat, wird es siegen. (...) Das große Volk eilt von Sieg zu Sieg, erleidet einen Märtyrertod nach dem andern. Auf einen heiligen Verteidigungskrieg folgt der nächste.

07.02.2002

Im palästinensischem Fernsehen erklärt Arafat:

Meine Brüder und Schwestern, Angehörige dieses großen Volkes, das sich jetzt nicht zur
Verteidigung Palästinas erhebt, sondern zur Verteidigung der gesamten arabischen Nation. ... Ja meine Brüder, wenn wir uns erheben, tun wir das nicht zu unserer eigenen Verteidigung, sondern zur Verteidigung unserer arabischen Nation. Dieses Volk kämpft schon seit 104 Jahren, Generation für Generation. Ein Kampf folgt auf den andern; auf einen Dschihad folgt der nächste und dies seit 1897, als der Zionistenkongreß in Basel zusammentrat. Dort wurde gesagt: ´Ein Land ohne Volk für ein Volk ohne Land.` So sind wir, wir und sie und der Kampf dauert lange. (...) Meine Brüder, dies ist eine Prüfung unserer Leidensfähigkeit. Wir werden diesen historischen, rechtlichen, nationalen Kampf um unsere heiligen Stätten führen. Es ist ein heiliger Verteidigungskrieg. Wir sind stolz auf unsere palästinensische Frau, welche unsere mutigen Kämpfer, unsere Helden gebar. Sie ist es, die unseren Faris Uda zur Welt brachte, der sich mit einem palästinensischen Stein in der Hand einem israelischen Tank entgegengestellt hat. Deshalb sind wir bereit, uns mit Faris Udas und den palästinensischen Steinen den israelischen Panzern entgegenzustellen. (...) Brüder, wir werden diesen Kampf fortsetzen, und wenn wir den Märtyrertod sterben sollen, dann werden wir dies tun. Doch, so Allah will, werden wir diesen Kampf um das Heilige Jerusalem weiterführen und mit Allahs Hilfe wird Jerusalem die Hauptstadt des palästinensischen Staates sein. Wer immer dies will, soll es wollen
und wer immer sich widersetzt, soll sich widersetzen. Und wem dies nicht gefällt, soll das Wasser des Toten Meeres trinken.
Und deshalb sagen wir:
Brüder, wir marschieren nach Jerusalem, mit Millionen von Opfern. Wir werden unsere Abgesandten schicken und diejenigen, welche an das Leben auf dieser Welt geglaubt haben und am Tag, an dem sich die Opfer aufrichten werden. Dieses Volk vollbringt jeden Tag, jeden Augenblick, jede Woche, jeden Monat und jedes Jahr ein Wunder in seinem Kampf, ein Wunder in seinem Dschihad um die heilige Erde in Palästina und zusammen werden wir nach Jerusalem gelangen. Der Prophet Allahs wurde gefragt: ´Wo sind sie und wer sind sie?` Und er antwortete: ´In Jerusalem und in der Umgebung Jerusalems. Und
sie werden bis zum Tag des Jüngsten Gerichts einen heiligen Verteidigungskrieg führen.`"

Sonstige Zitate Arafats:

26.04.2002 Ha’aretz

Gegenüber T.R. Larsen, dem UN – Gesandten äußerte sich Arafat wie folgt:

...Arafat bracht sein Gesicht ganz nahe an das von Larsen, als ob er ein Geheimnis preis geben wollte: "Ich verrate Ihnen etwas",... "Ich weiß, wer hinter dem Schiff Karine A steckt." ... "Es war der israelische Mossad, der die Sache mit dem Schiff organisierte", sagte Arafat mit einem verschmitzten Lächeln. "Und wissen Sie, wer den Selbstmord-Anschlag auf die Fußgängerzone in Jerusalem organisierte?" ... Er brachte sein Gesicht noch näher an das des UN-Gesandten für den Nahen Osten. "Es war [Generalstabschef Shaul] Mofaz", offenbarte Arafat. "Ja, ja, General Mofaz ist sehr gefährlich. Er ist gegen Frieden und er ist der Vertreter der jüdischen Siedler in den Territorien und der extremen Rechten in der israelischen Armee."

Ein Mitarbeiter Larsens hatte geplaudert.

29.03.2002

Interview mit Arafat gegenüber dem arabischen Fernsehsender Al-Jazeera:

„Sie (die Israelis) beschlossen, mich als einen Gefangenen zu behandeln oder mich gar zu töten. Nein, ich sage zu ihnen, daß ich als Märtyrer, ein Märtyrer und ein Märtyrer sterben möchte (...). Und sie werden sich in der Frontlinie bis zum Jüngsten Tag befinden (...). Ein Märtyrer, der im Kampf um Jerusalem fällt, ist mehr wert als 40 Märtyrer (hierzu zitiert er aus dem Koran).“

Auf die Frage, ob man ihn zu ermorden sucht, antwortet Arafat:

"Sie sind herzlich willkommen. Ich suche das Martyrium. Allah, schenke es mir! Bin ich besser als unsere heldenhafte Jugend? Wir suchen allesamt das Martyrium. Wir alle suchen das Martyrium. Das ganze palästinensische Volk sucht das Martyrium (...)".

Frage: "Glauben Sie, daß Isra­els Feldzug eine Reaktion auf den Anschlag am Passahfest in Netanya (27.3.02) ist?"

Arafat: "Nein. Dies ist Scharons Antwort auf den Arabischen Gipfel in Beirut (...) an Kronprinz Abdullahs Initiative (...). Das ist die israelische Antwort an alle....

Auf die Frage, daß Scharons Worten zufolge dies ein Krieg ohne geographische Grenzen sei und ob dies mit den Aussagen des Koran übereinstimmt, erwi­dert Arafat wie folgt:

"Im Namen Allahs müssen wir alles in Betracht ziehen. Niemand ist erschüttert, niemand fürchtet sich, niemand zieht sich zurück. Wir marschieren gen Jerusalem - Millionen von Märtyrern“.

Und Weiter:

Frage: "Was gedenken Sie zu tun, während zwei Meter entfernt Panzer stehen?"

Arafat: 'Was zwei Meter? Sie bombardieren mich. Hören Sie nicht die Einschläge?"

Frage:"(...) Was können Sie in dieser Lage tun? Was kann die palästinensische Führung zur Be­ruhigung der Lage beitragen?"

Arafat: "Wir suchen allesamt das Martyrium. Wir werden nicht zögern und werden uns nicht zurückziehen (...) Wie ich Ihnen sagte: Wir marschieren nach Je­rusalem - Millionen von Märty­rern. "

Frage: "Es ist augenfällig, daß die Sympathie und die Begeiste­rung der arabischen Straße nicht genug sind. Was erwarten Sie jetzt von den arabischen Füh­rern?"

Arafat: "Daß die internationale und globale Sphäre mit sämtli­chen Staats- und Regierungs­chefs weltweit handeln, um die­sen internationalen und globalen Terrorismus des Herrn Scharon zu beenden. Kommen Sie mir nicht mit dem Terrorismus in Kan-dahar, sprechen Sie mich nicht auf den Terrorismus der Taliban an; und sprechen Sie nicht über irgendeinen Terrorismus ir­gendwo. Der markanteste und gefährlichste Terrorismus ist jener, der sich im Heiligen Land gerade zuträgt."

TV-Sprecher: "Wir stehen Ihnen mit ganzem Herzen und ganzer Seele bei und wir beten für Ihre Sicherheit und die Sicher­heit des palästinensischen Volkes."

Arafat: "Mann, Sie wünschen mir Sicherheit. Beten Sie lieber, daß ich als Märtyrer ende! Gibt es etwas besseres als im Heiligen Land als Märtyrer zu sterben? Wir suchen alle das Martyrium!"
 

Abschließend sei bemerkt:

Arafat verurteilt zwar Terroranschläge, aber nur wenn Gespräche über Friedensmöglichkeiten stattfinden, oder bevorstehen.

Dabei verurteilt er nur die Attentate die sich gerade in oben genanter Situation ereignen.

Attentate in der „Westbank und im „Gazastreifen“ hat er noch nie verurteilt.

Er redet von Verhaftungen und lässt die Drahtzieher ohne Konsequenzen wieder laufen.

Dies disqualifiziert ihn als Friedenpartner.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anlage 2

 

 

 

http://www.ekd.de/newsfenster/34627_news_2003_12_10_1_rv_menschenrechte.html

 

Huber rügt Errichtung eines Sperrzauns um die Palästinenser-Gebiete


Hannover (epd). Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, hat die Errichtung eines Sperrzauns um die Palästinenser-Gebiete durch die israelische Regierung kritisiert. Dies beeinträchtige die Rechte der palästinensischen Bevölkerung auf Freizügigkeit, die Sicherung ihrer wirtschaftlichen Existenz und den Zugang zu Wasser, erklärte Huber am Dienstag in Hannover zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember.

Die Zuspitzung des israelisch-palästinensischen Konflikts nannte Huber Besorgnis erregend. Eine Aussicht auf dauerhaften Frieden gebe es nur, wenn auf beiden Seiten andere Wege der Konfliktlösung beschritten würden.

Das Bekenntnis zum Menschenrecht auf Religionsfreiheit sei die Voraussetzung für ein friedliches Zusammenleben von Religionsgemeinschaften und Konfessionen, fügte der EKD-Ratsvorsitzende hinzu. Religion dürfe nicht zur Legitimation von Gewaltakten missbraucht werden. Jeder einzelne Mensch sei ein Geschöpf und Ebenbild Gottes. Christen setzten sich daher weltweit für die Wahrung und Förderung der Menschenrechte ein.

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