Geschäftsstelle und Büro des Vorsitzenden
z. Hd. Herr
Bischof Wolfgang Huber
- Ratsvorsitzender
-
Herrenhäuser Str. 12
30419 Hannover
Sehr geehrter Herr Ratsvorsitzender Bischof Wolfgang
Huber,
unten
aufgeführter Artikel hätte uns eigentlich verwundern müssen. Aber im laufe der
Jahre darf man sich über Äußerungen der beiden Kirchen wahrlich nicht mehr
wundern. Bei Ihrer Antrittsrede sprachen Sie davon, das Sie sich noch mehr als
bisher in politische Themen einmischen wollten. Das fordert uns heraus, Ihnen
die Frage zu stellen ob Sie Christ, Namenschrist oder Politiker sind. Außerdem
muss man die ernsthafte Frage stellen, in welchem Bezug Sie zu Israel stehen,
denn Sie haben scheinbar einige Tatsachen bezüglich des Sperrzaunes übersehen:
Die
erste Stufe der Naht Zone , 140 km, wurde vervollständigt im 31. Juli
2003
·
123
km sind in dem Salem-Elkana Bereich und 17,8 km in den nördlichen und südlichen
Abschnitten von Jerusalem;
·
Nur
8 km von den 140 km besteht aus konkreten (Mauer) Abschnitten, um direkten
Beschuss zu verhindern;
·
41
landwirtschaftliche Tore existieren entlang der Trasse, um den
palästinensischen Bauern den Zugang auf ihre Länder zu ermöglichen
·
9
Kreuzungspunkte für Fußgänger und Fahrzeuge ersetzen existierende
Kontrollpunkte
·
4
Kontrollpunkte für Übertragung von Waren werden etabliert, ähnlich dem Karni
Kontrollpunkt.
·
Ein
5. Kontrollpunkt wird etabliert wenn
das gesamte Projekt einmal vervollständigt ist.
Die zweite Stufe von Salem in Richtung Bezeq, insgesamt
42 km wird gegen Ende 2003 vervollständigt.
·
Nur
1% von Judäa und Samaria wurden belegt (nicht beschlagnahmt) in den ersten zwei
Stufen des Projektes.
·
Keine
Häuser wurden vernichtet.
·
Die
Besitzer von belegtem Land wird Kompensation
für Land und Frucht angeboten (in den nächsten 5 Jahren).
·
Die
Rate von Verbrechen ( Raub, Diebstahl) entlang der Trasse ist um 30% zurückgegangen.
·
15
wichtige archäologische Plätze wurden entdeckt.
·
Über
63.000 Olivenbäume wurden entwurzelt und umgepflanzt. Tausende von Iris-
Zwiebeln vom Berge Gilboa wurden entwurzelt und umgepflanzt
·
17
Erde Lieferanten arbeiten und sind
beteiligt an dem Projekt
·
Mehr
als 6.000 Leute sind beteiligt an dem Projekt
Der
Nahost-Experte Ulrich Sahm erklärte bei einer kürzlichen Veranstaltung:
Zitat
Anfang:
„Zu der "Mauer" hatte Ulrich Sahm von einer "Sightseeing-Tour" zu berichten, die er für einen befreundeten Amerikaner machte. Dabei stellten sie fest, dass die tatsächliche Mauer eigentlich noch nicht einmal etwas mit dem Sicherheitszaun zu tun hat.Die Mauer wurde an einem Autobahn-Abschnitt gebaut im Großraum Tel Aviv (wo das Israel vor 1967 an "dünnsten" ist); an diesem Abschnitt waren mehrere Arbeiter beim Bau dieser Autobahn von palästinensischen Heckenschützen erschossen worden. Um die Bauarbeiter, wie auch später die Benutzer der gebührenpflichtigen Autobahn zu schützen, wurde an zwei Bereichen eine Mauer gebaut. Sehr hoch, damit von den umliegenden Hügeln keine erfolgreichen Schüsse abgegeben werden können. Das hatte aber mit dem Sicherheitszaun nichts zu tun. Bei der "Sightseeing-Tour" stellten Ulrich Sahm und sein Begleiter fest, dass hart östlich dieser beiden Mauern ganz sauber der Sicherheitszaun verläuft!“Zitat Ende Und diese Mauern, die unabhängig vom Zaun errichtet wurden, dienen heute dazu, den Israelis Apartheid vorzuwerfen! Perverser kann ich mir eine Verunstaltung der Wahrheit nicht vorstellen!
Glauben Sie wirklich, Herr
Huber, der Staat Israel würde den Palästinensern den Wasserhahn zudrehen? Sie
trauen G’ttes Volk aber eine Menge Schandtaten zu.
Glauben Sie wirklich, das
Ihre Kuschel-Einstellung mit Moslems, Ihre konspirativen Gespräche zum Erfolg
führen; Gespräche wo größtenteils nur Zugeständnisse gegen über Korananhängern
gemacht werden? Wo Jesus Christus auf Basis einer liberalen Politik an zweiter
Stelle kommt?
Frei nach dem Motto „Wir
verhandeln mal“. Worüber bitte?
Wird nicht im Koran
aufgerufen, Juden und Christen zu töten?
Wenn man Ihren Vorstellungen
folgt, die sicherlich gut gemeint sind, so müssten Sie mangelhafte Wahrung von
Menschenrechte im Alten Testament auch kritisieren. Das Israel noch einen
weiten und beschwerlichen Weg vor sich hat, sagt uns bereits die Schrift
voraus.
Aber ist es nicht so, das
der einzigstes demokratische Staat im Nahen – Osten ein Recht auf
Selbstverteidigung hat? Wo bleibt eigentlich Ihre Kritik bezüglich den Lügen
Arafats, den bestialischen Morden gegenüber G’ttes Volk? Nichts ist zu hören,
statt dessen humanistisches Geschwätz.
Also welchen Zweck verfolgen
Sie? Mir fällt dazu nur die noch bevorstehende Einheitskirche ein.
Überdenken Sie bitte Ihre
Stellung zum Staate Israel.
Wir dürfen erinnern:
Apg
1,6-8 Die Jünger fragen: "Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel
das Reich wieder her?" - Jesus: "Es ist nicht eure Sache, Zeiten oder
Zeitpunkte zu wissen, die der Vater in seiner eigenen Vollmacht festgesetzt
hat. Aber ihr werdet Kraft empfangen u. meine Zeugen sein." (Anm.: Jesus
verneint die Frage der Jünger nicht!)
Röm 11,1
Hat Gott etwa sein Volk (Israel) verstoßen? Das sei ferne! (vgl. Jer 31,36).
Röm 11,25f. Verstockung ist Israel z.T. wiederfahren, bis die Vollzahl der
Nationen eingegangen sein wird; und so wird ganz Israel gerettet werden, wie
geschrieben steht: es wird aus Zion der Erretter kommen (=Sach 12,10;14,4f.).
Wer
Israel segnet, wird gesegnet: Lk 7,5 Hauptmann von Kapernaum: "er liebt
unsere Nation und er selbst hat uns die Synagoge erbaut". Apg 10,22 Hauptmann
Kornelius: "der ein gutes Zeugnis hat vor der ganzen Nation der Juden".
1Mo 12,3
Ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich
verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde.
(=1Mo 27,29; 4Mo 24,9)
Jes 62,1 Um Zions willen
will ich nicht schweigen, und um Jerusalems willen will ich nicht ruhen, bis
seine Gerechtigkeit hervorbricht wie Lichtglanz und sein Heil wie eine Fackel
brennt, spricht der HERR.
Tod
Verursacht Durch Terrorismus Ist Für Immer.
Unbequemlichkeit verursacht Durch Einen Zaun
Ist Vorrübergehend
Segensgrüße,
Anlage 1 „Arafat“
Anlage 2 Artikel „Huber rügt Errichtung ...“
Anlage 1 „Arafat“
Vorwort
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Rahman Abdal Rauf Arafat
al-Qudwa al-Husaini, nach anderer Version Mohammed Abed Ar'ouf Arafat;
genannt Yasir (auch Yasser oder Jassir) Arafat gehört zu den größten Lügnern
der Weltgeschichte. Exemplarisch hierfür werden zahlreiche Beweise angeführt. Seinen Friedensschwüren
stehen Aussagen, auch seiner Gefolgsleute, gegenüber, die von Arafat nie
korrigiert wurden. Diese sind nicht exemplarisch genannt. Während Arafat
seine Lügen verbreitet, wurde und wird weiter gebombt, gegen alles was
jüdisch ist. Man muß wissen, dass
Arafat seine Friedensschwüre in Englisch verbreitet, in arabischer Sprache
seine Terrorabsichten verbreitet. Dokumentiert sollen nur die Lügen Arafat’s
in / bei öffentlichen Veranstaltungen sowie seine Hetzkampagnen. Dies kann
selbstverständlich nur ein Auszug sein. Der Anspruch auf
Vollständigkeit wird somit nicht erhoben. |
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13.09.1993 An dem Tag wo Arafat in
Washington den Oslo 1 Vertrag unterzeichnet und die Welt Arafat als
Friedensvertreter feiert, sagt dieser im jordanischen Fernsehen auf arabisch,
für westliche Ohren nicht verständlich: Da wir Israel nicht im Krieg besiegen
können, tun wir es in Phasen. Wir nehmen soviel Territorium von Palästina wie
möglich und errichten unsere Souveränität dort. Dann benutzen wir es als
Sprungbrett, um mehr zu nehmen. Wenn die Zeit gekommen ist, können wir die
arabischen Nationen auffordern, sich uns beim Endschlag gegen Israel anzuschließen. |
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01.01.1994 Arafat: "Die
Wiedergewinnung unserer besetzten Territorien ist nur die erste Stufe auf dem
Weg zur vöِlligen Befreiung
Palästinas." Arafat spricht in einer
Moschee in Johannesburg/Südafrika, über das Osloabkommen mit Israel:
"Dieses Abkommen - für mich hat es nicht mehr Bedeutung als das
Abkommen, das zwischen unserem Propheten Mohammed und dem Stamm der Kuraisch
unterzeichnet wurde - ... ein verachtenswerter Waffenstillstand. In der
gleichen Weise, wie Mohammed es damals akzeptiert hat, akzeptieren wir heute
dieses Streben nach Frieden." können. Als er nach
wenigen Jahren stark genug war, hob er den Vertrag auf, griff die
Kuraischiten an, besiegte sie und tötete jedes männliche Stammesmitglied. 05.10. 1994 In einem Brief an den
Hamas-Führer, Sheikh Yasssin, und an den Hamas-Terroristen, Sheikh Hunam, der
1989 bei einem Bus-Anschlag 14 Israelis ermordete, schreibt Arafat "Sheikh
Abdelhadi Hunam, ich erkenne euren Teil am Befreiungskampf Palästinas an.
Euretwegen ist Palästina frei." |
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19.6.1995 Arafat erklärt in der Al-Azhar-Universität in Gaza über Dalal al-Maghrabi, die 1978 bei
einem Terroranschlag dabei war, bei dem 37 Israelis umgebracht wurden:
"Sie war eine der Helden. ... Sie befehligte die Gruppe, die den ersten
palästinensischen Staat in einem Bus errichtete. ... eine Frau, auf die wir
stolz sind." |
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22.4.1996 Das palästinensische
Informationsministerium, das Arafat unterstellt ist, lässt verlauten:
"Die israelische Regierung spricht von Gräueltaten, die in Auschwitz,
Birkenau und Dachau an Juden verübt wurden. ... Unsere Heimat wurde in ein
großes Konzentrationslager verwandelt." Arafat: "Wenn
Israel unsere Forderungen zurückweist ..., haben wir 30.000 Mann unter
Waffen." Arafat spricht zu Arabern
aus Hebron, die sich über die Anwesenheit jüdischer Bewohner in der Stadt
beschweren: "Wie? Sind euch die Steine in Hebron ausgegangen?" Wegen einer Tunnelöffnung
ruft Arafat, die übrigens die Fundamente der Moscheen des Tempelberges
überhaupt nicht berührt, zu einem Aufstand auf. Dabei versuchen die Araber
jüdische Siedlungen und Heiligtümer zu stürmen. Israelische Soldaten sterben.
Wem wird die Schuld gegeben: Netanjahu und Israel. |
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11.07.1997 Der von Arafat ernannte
Mufti von Jerusalem, Ikrama Sabri, erklärt im Freitagsgottesdienst der Jerusalemer
Al-Aksa-Moschee: "Juden sind Hundesöِhne und Schweine." Arafat umarmt demonstrativ
führende Vertreter der Hamasterroristen, die Terroranschläge in Israel
verüben und das erklärte Ziel haben, Israel zu vernichten. 29.12.1997 Der Hamasführer Au Mussa Abu
Marsuk sagt auf einem Kongress: "Das zionistische Gebilde (Israel) wird
nicht in unserer Region verbleiben, auch wenn es noch 1 oder 10 Jahre
überleben wird; es ist ein Fremdköِrper und muß daher beseitigt werden!"
Arafat nahm an diesem Kongress teil und klatschte zu dieser Rede auch noch
Beifall. |
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01.01.1998 Trotz Friedensversprechen im
Oslovertrag feierte die PLO mit ihrem Präsidenten Arafat den 33.Jahrestag des
1.Terroranschlages der Fatah-Gruppe. Dabei wurde von maskierten Gruppen, die
an Arafat vorbeizogen, die israelische Fahne verbrannt und gerufen: "Es lebe
der Terror! Israel hat keine Chance!" Arafat hob zustimmend und jubelnd
seine Hand zum V-Siegeszeichen. Arafat erklärt im ägyptischen
Orbit-Satellitenfernsehen: "Das Oslo-Abkommen ist eine vorübergehende
Waffenruhe, und ich begrüße jeden palästinensischen Selbstmordmärtyrer und
hoffe, selbst einer zu werden." Außerdem verglich Arafat wieder das
Oslo-Abkommen mit Mohammeds Bruch des Friedensvertrages mit dem Koraschitenstamm
(s.o.) |
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04.08.1999 In einer Rede in Ramallah
sagt Arafat: "Wir werden bald in Jerusalem einziehen, wie einst die
Moslems zur Zeit der Kreuzritter." Die Moslems zogen nicht friedlich in
Jerusalem ein, sondern führten Krieg gegen die Kreuzritter und besiegten sie.
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26.07.2000 Als Yassir Arafat von den
gescheiterten Camp-Davids-Verhandlungen nach Gaza zurückkehrt wird er für
seine Unnachgiebigkeit in der Jerusalemfrage gelobt und es steht auf vielen
Mauern der Satz "Willkommen zuhause, Saladin unserer Zeit". Saladin
zeichnete sich durch Krieg gegen die Kreuzfahrer (mit denen die Juden in
Israel hier verglichen werden) mit dem Ziel ihrer Vertreibung aus Israel und
die gewaltsame Eroberung Jerusalems aus. Arafat lässt fast alle
führenden Hamas-Terroristen aus ihren Gefängnissen frei und lädt einige - wie
Verbündete - auch noch ganz offiziell zu einer Kabinettssitzung ein. |
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02.06.2001 Arafat erklärte am 02.06.2001
zum Anschlag auf die Dolphinarium-Discothek in Tel Aviv folgendes: Am 2. Juni 2001 erklärte
Yassir Arafat in Gegenwart des deutschen Außenministers Josef Fischer und des
UN-Sonderbeauftragen Taerje Larsen in Ramallah, er verurteile die tragische
Operation in Tel Aviv, wie auch alle Operationen, die in der Tötung von
Zivilisten endeten, seien sie palästinensisch oder israelisch. Der volle Text
(wie auch auf der WAFA-Seite angegeben) lautete: Wir haben den Bombenanschlag,
der gestern Abend in Tel Aviv stattfand, mit einer offiziellen Stellungnahme
verurteilt. Die Ansprache stand damals
auch auf der offiziellen Website
der offiziellen palästinensischen Nachrichtenagentur, WAFA) Ende Juni 2001 In einem Brief des Büros der
Autonomiebehِrde von Amman vom Ende
Juni 2001, maschinell unterschreiben von Yassir Arafat, in dessen Besitz die
ARD-Redaktion Kairo gelangte, lobt er die Tat des Selbstmordattentäters vor der Diskothek am
Strand von Tel Aviv vor wenigen Tagen. Der Brief ist adressiert an die Familie
des Selbstmordattentäters
Said Hassan Hussein El Hotari, die in Jordanien lebt. |
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03.02.2002 Die New York Times veröffentlicht einen Artikel
Arafat`s: "Lassen Sie mich das ganz deutlich sagen:
Ich verurteile die Angriffe, die von terroristischen Gruppen gegen israelische
Zivilisten ausgeführt werden. Diese Gruppen stehen nicht für das
palästinensische Volk oder seine legitimes Streben nach Freiheit. Sie sind
terroristische Organisationen und ich bin entschlossen, ihren Aktivitäten ein
Ende zu setzen... Keine noch so harte Unterdrückung und keine noch so große
Verzweiflung können jemals die Tötung unschuldiger Zivilisten rechtfertigen“ Am 06.02.02 sprach Arafat in arabisch auf einer
Demonstration in Ramallah und beschwor die Menge "Eine Million Märtyrer
marschieren auf Jerusalem“ 06.02.2002 Palästinensisches Fernsehen vom 6. Februar 2002: "Im Namen Allahs des Gnädigen und des
Barmherzigen werden wir unserem Propheten und denen, die sowohl an diese Welt
als auch an das Jüngste Gericht geglaubt haben, einen Sieg bereiten. Ein
Opfer im Kampf um Jerusalem entspricht 70 anderen Opfern. (...) Das
palästinensische Volk verteidigt die heilige Erde und die heiligen Stätten
des Christentums und des Islam gegen die Juden, die den Lauf der Geschichte
ändern wollen, aber den Lauf der Geschichte kann man nicht ändern. Ein
Zionistenkongreß kann die historische Gleichung nicht ändern. Wir bleiben
standhaft. Meine Brüder, wir haben mit meinem Kollegen und Partner Rabin einen
Frieden der Mutigen geschlossen, doch haben diese Extremisten ihn umgebracht.
Wir werden jedoch diese Erde des Friedens, diese heilige Erde, diese Erde,
auf der wir dem Frieden entgegenschreiten, mit unserem Geist und unserem Blut
befreien. 07.02.2002 Im palästinensischem Fernsehen erklärt Arafat: Meine Brüder und Schwestern, Angehörige dieses
großen Volkes, das sich jetzt nicht zur Sonstige Zitate Arafats: 26.04.2002 Ha’aretz Gegenüber T.R. Larsen, dem UN – Gesandten äußerte
sich Arafat wie folgt: ...Arafat bracht sein Gesicht ganz nahe an das
von Larsen, als ob er ein Geheimnis preis geben wollte: "Ich verrate
Ihnen etwas",... "Ich weiß, wer hinter dem Schiff Karine A
steckt." ... "Es war der israelische Mossad, der die Sache mit dem
Schiff organisierte", sagte Arafat mit einem verschmitzten Lächeln.
"Und wissen Sie, wer den Selbstmord-Anschlag auf die Fußgängerzone in
Jerusalem organisierte?" ... Er brachte sein Gesicht noch näher an das
des UN-Gesandten für den Nahen Osten. "Es war [Generalstabschef Shaul] Mofaz",
offenbarte Arafat. "Ja, ja, General Mofaz ist sehr gefährlich. Er ist
gegen Frieden und er ist der Vertreter der jüdischen Siedler in den
Territorien und der extremen Rechten in der israelischen Armee." Ein Mitarbeiter Larsens hatte geplaudert. 29.03.2002 Interview mit Arafat gegenüber dem
arabischen Fernsehsender Al-Jazeera: „Sie (die Israelis) beschlossen, mich als einen
Gefangenen zu behandeln oder mich gar zu töten. Nein, ich sage zu ihnen, daß
ich als Märtyrer, ein Märtyrer und ein Märtyrer sterben möchte (...). Und sie
werden sich in der Frontlinie bis zum Jüngsten Tag befinden (...). Ein
Märtyrer, der im Kampf um Jerusalem fällt, ist mehr wert als 40 Märtyrer
(hierzu zitiert er aus dem Koran).“ Auf die Frage, ob man ihn zu ermorden sucht, antwortet
Arafat: "Sie sind herzlich willkommen. Ich suche das
Martyrium. Allah, schenke es mir! Bin ich besser als unsere heldenhafte
Jugend? Wir suchen allesamt das Martyrium. Wir alle suchen das Martyrium. Das
ganze palästinensische Volk sucht das Martyrium (...)". Frage: "Glauben Sie, daß Israels Feldzug eine Reaktion auf den
Anschlag am Passahfest in Netanya (27.3.02) ist?" Arafat: "Nein. Dies ist Scharons Antwort auf den Arabischen Gipfel in Beirut
(...) an Kronprinz Abdullahs Initiative (...). Das ist die israelische
Antwort an alle.... Auf die Frage, daß Scharons Worten zufolge dies
ein Krieg ohne geographische Grenzen sei und ob dies mit den Aussagen des Koran
übereinstimmt, erwidert Arafat wie folgt: "Im Namen Allahs müssen wir alles in
Betracht ziehen. Niemand ist erschüttert, niemand fürchtet sich, niemand
zieht sich zurück. Wir marschieren gen Jerusalem - Millionen von Märtyrern“. Und Weiter: Frage: "Was gedenken Sie zu tun, während zwei Meter entfernt Panzer
stehen?" Arafat: 'Was zwei Meter? Sie bombardieren mich. Hören Sie nicht die
Einschläge?" Frage:"(...) Was können Sie in dieser Lage tun? Was kann die
palästinensische Führung zur Beruhigung der Lage beitragen?" Arafat: "Wir suchen allesamt das Martyrium. Wir werden nicht zögern und
werden uns nicht zurückziehen (...) Wie ich Ihnen sagte: Wir marschieren nach
Jerusalem - Millionen von Märtyrern. " Frage: "Es ist augenfällig, daß die Sympathie und die Begeisterung
der arabischen Straße nicht genug sind. Was erwarten Sie jetzt von den
arabischen Führern?" Arafat: "Daß die internationale und globale Sphäre mit sämtlichen
Staats- und Regierungschefs weltweit handeln, um diesen internationalen und
globalen Terrorismus des Herrn Scharon zu beenden. Kommen Sie mir nicht mit
dem Terrorismus in Kan-dahar, sprechen Sie mich nicht auf den Terrorismus der
Taliban an; und sprechen Sie nicht über irgendeinen Terrorismus irgendwo.
Der markanteste und gefährlichste Terrorismus ist jener, der sich im Heiligen
Land gerade zuträgt." TV-Sprecher: "Wir stehen Ihnen mit ganzem Herzen und
ganzer Seele bei und wir beten für Ihre Sicherheit und die Sicherheit des
palästinensischen Volkes." Arafat: "Mann, Sie wünschen mir Sicherheit. Beten Sie lieber, daß ich
als Märtyrer ende! Gibt es etwas besseres als im Heiligen Land als Märtyrer
zu sterben? Wir suchen alle das Martyrium!" |
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Abschließend
sei bemerkt: Dabei verurteilt er nur die Attentate die sich
gerade in oben genanter Situation ereignen. Attentate in der „Westbank und im „Gazastreifen“
hat er noch nie verurteilt. Er redet von Verhaftungen und lässt die
Drahtzieher ohne Konsequenzen wieder laufen. Dies disqualifiziert ihn als Friedenpartner. |
Anlage 2
http://www.ekd.de/newsfenster/34627_news_2003_12_10_1_rv_menschenrechte.html
Hannover (epd). Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD),
Bischof Wolfgang Huber, hat die Errichtung eines Sperrzauns um die
Palästinenser-Gebiete durch die israelische Regierung kritisiert. Dies beeinträchtige
die Rechte der palästinensischen Bevölkerung auf Freizügigkeit, die Sicherung
ihrer wirtschaftlichen Existenz und den Zugang zu Wasser, erklärte Huber am
Dienstag in Hannover zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10.
Dezember.
Die Zuspitzung des israelisch-palästinensischen Konflikts nannte
Huber Besorgnis erregend. Eine Aussicht auf dauerhaften Frieden gebe es nur,
wenn auf beiden Seiten andere Wege der Konfliktlösung beschritten würden.
Das Bekenntnis zum Menschenrecht auf Religionsfreiheit sei die
Voraussetzung für ein friedliches Zusammenleben von Religionsgemeinschaften und
Konfessionen, fügte der EKD-Ratsvorsitzende hinzu. Religion dürfe nicht zur Legitimation
von Gewaltakten missbraucht werden. Jeder einzelne Mensch sei ein Geschöpf und
Ebenbild Gottes. Christen setzten sich daher weltweit für die Wahrung und
Förderung der Menschenrechte ein.