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Thema: |
Israel weiter in Kriegslaune |
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Datum: |
04.06.2006 20:09:26 Westeuropäische Normalzeit |
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Von: |
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Soso, Israel ist also ein Kriegstreiber!
Mit dem Artikel „Israel weiter in Kriegslaune“ (http://www.jungewelt.de/2006/06-02/061.php
) haben Sie sich - um es in dem zur
Zeit überall vorherrschenden Fußball-Jargon zu sagen - nach unzähligen gelben
Karten die rote verdient.
Der Libanon wird grundlos angegriffen, da ja der
Premierminister Ehud Olmert meinte, „gegen die Drahtzieher des
Katjuschabeschusses, seiner Meinung nach Palästinenser und Hisbollah“ vorgehen
zu müssen. Wo denken Sie, kamen die Katjuschas eigentlich sonst her? Hase, Wolf
und Igel werden sie sicher nicht abgeschossen haben.
Warum nennen Sie nicht die wahren Schuldigen; diejenigen,
die Israel zuerst angegriffen haben? Dann müsste nämlich Ihre Headline „Der
Libanon wieder in Kriegslaune“ lauten, denn
„Am frühen Sonntagmorgen
(28.5.06, 4:30 Uhr) sind mehrere Katjuscha-Raketen von libanesischem
Staatsgebiet auf Israel abgeschossen worden. Die Raketen schlugen etwa 8 km von
der Grenze entfernt in der israelischen Armeebasis „Har Meron“ ein. Dabei wurde
ein Soldat verletzt. Es entstand Sachschaden. Der Verletzte wurde zur
Behandlung in ein israelisches Krankenhaus gebracht.
Die israelische Armee reagierte
mit einem Luftangriff auf zwei Kommandozentralen terroristischer Organisationen
im Libanon. Eine davon wurde als Waffen- und Munitionslager genutzt.
Am Nachmittag startete die
Terrororganisation Hisbollah einen groß angelegten Angriff auf israelische Orte
und Armee-Stützpunkte entlang der libanesischen Grenze. Die Hisbollah benutzte
Heckenschützen, die mit Maschinengewehren bewaffnet waren, und schoss
Katjuscha-Raketen und Granaten auf Ziele in Israel. Die Bevölkerung suchte in
Bunkern Schutz. Bei diesem Angriff wurde ein Soldat im Kibbuz Manara lebensgefährlich
verletzt.
In Reaktion auf diesen schweren
Angriff erwiderte die israelische Armee das Feuer auf weitere Stützpunkte der
Hisbollah entlang der Grenze aus der Luft und mit Artillerie. (Quelle:
Botschaft des Staates Israel in Deutschland)“
Wir wollen und können nicht auf jede Unwahrheit in diesem
Artikel eingehen; aber der letzte Absatz bedarf einer besonderen Erwähnung. Sie
schreiben [Zitat]: „Israels UN-Botschafter Dan Gillerman verstieg sich auf
einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats in New York am Mittwoch dazu, Iran und
Syrien als Teil einer »Achse des Terrors« zu bezeichnen. ...“ [Zitatende]. Das
Wort „verstieg“ ist hier absolut fehl am Platze. Iran und Syrien sind
Teil einer »Achse des Terrors«! Warum verharmlosen Sie die Umtriebe der genannten
Staaten? Machen Sie endlich die Augen auf!
Nach sehr intensiver Beobachtung Ihres Blattes verfestigt
sich bei uns immer mehr der Eindruck, dass es Ihnen am Liebsten wäre, wenn über
dem Gebiet des jetzigen Israel der Name „Palästina“ stünde.
Es gibt Zeitungen, die sollte man wegen verleumderischer
Umtriebe und Volksverhetzung anzeugen. Ihre gehört dazu!
Voller Unverständnis,
German Media Watch
Redaktionsleitung