Petitionen



Protest gegen den Wortlaut des Kondolenzschreibens des Bundeskanzlers zum Tod von Jassir Arafat

Am 11. November kondolierte Bundeskanzler Schröder im Namen seiner Landsleute.

Herr Schröder ist zwar der gewählte Bundeskanzler, aber hat er das Recht, in unsrer aller Namen einen, wenn auch toten, Terroristen zu ehren?

Damit sind wir nicht einverstanden!

Wer sich zusammen mit German Media Watch von diesem Beileidsschreiben distanzieren möchte, kann diesen Brief

per Mail
(bitte mit Namen, Organisation und Wohnort)

unterzeichnen.



Sehr geehrter Bundeskanzler,


Es ist auf dem internationalen Parkett üblich zu kondolieren, wenn eine Persönlichkeit verstorben ist. Sie tun dies im Fall des Todes von Jassir Arafat mit folgenden Worten [Zitat aus dem Newsletter des Kanzleramtes]:

"... zu dem großen Verlust, den das palästinensische Volk durch den Tod des Präsidenten erlitten hat, spreche ich Ihnen, auch im Namen meiner Landsleute, mein aufrichtiges Beleid aus."

Wenn Sie persönlich ein solches Kondolenzschreiben für wichtig erachten, dann lassen Sie bitte Ihre Landsleute aus dem Spiel. Es gibt eine ganze Menge dieser, die erkannt haben, das Jassir Arafat nicht der friedliebende Nobelpreisträger war, sondern ein Topterrorist, der die Gabe - oder wollen wir es Frechheit nennen - besaß, die internationale Völkergemeinschaft wie kein anderer an der Nase herumzuführen und zu betrügen. Jassir Arafat war Brandstifter statt Feuerwehrmann, der auf Arabisch zu Gewalttaten aufhetzte und auf Englisch Gewaltlosigkeit predigte.
Statt ihn zu hofieren, hätte Herr Arafat vor ein ordentliches Gericht gehört, dass ihm Führung einer terroristischen Vereinigung, Verbrechen gegen die Menschlichkeit sowie Anstiftung zum Völkermord, zur Last legt.

Wir distanzieren uns von diesem und auch in der Zukunft von derlei Beileidsschreiben: