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Bundesministerium für Bildung und Forschung - BMBF

Dienstsitz Berlin

Pressereferat

Hannoversche Straße 28-30

10115 Berlin

 

Sehr geehrte Frau Bundesministerin Schavan,

sehr geehrte Damen und Herren,

 

German Media Watch setzt sich für Objektivität im Blick auf den Nahostkonflikt ein, die berechtigte Kritik selbstverständlich einschließt.

Wir setzen uns deshalb auch dafür ein, dass die von der EU – sprich Deutschland – finanzierten Schulbücher im Gazastreifen durch Klischés und Hetztiraden gegenüber Israel Kinderherzen und -köpfe nicht noch mehr vergiften.

 

Was wir aber derzeit in deutschen Schulbüchern lesen müssen, verschlägt uns die Sprache. Einerseits verspricht Frau Merkel inklusive Ministerpräsident und Ministerstab einhellig, zu Israel zu stehen und andererseits wird Kindern durch Schulbücher vermittelt, dass z.B. Israel an der Intifada selbst Schuld ist (http://www.welt.de/politik/ausland/article13622186/Deutsche-Schulbuecher-erklaeren-Israelis-zu-Taetern.html).

Wir hoffen nur, dass die dt. Lehrerschaft politisch besser gebildet ist und dies ihren Schülern auch vermittelt.

 

Nun wenden wir uns hoffnungsvoll an Sie. Bitte setzen Sie sich dafür ein, das Lehrinhalte der Wahrheit entsprechen in all ihren Facetten und unterziehen Sie alle Unterrichtsmaterialien einer intensiven Prüfung. Wir wissen sehr wohl um das immense Arbeitspensum, aber uns allen liegt doch am Herzen unsere Jugend – die neue Generation – allumfassend und wahrheitsorientiert zu bilden. Sind diese doch in einigen Jahren die, die unser Land und dessen zukünftigen Stand in der   Staatengemeinschaft bestimmen.

 

In der Hoffnung auf offene Ohren und Augen zu stoßen

German Media Watch

Redaktionsleitung @nicht-mit-uns.com

 

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