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Das "historische Palästina"
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Die palästinensischen Terrorführer und ihre Apologeten führen immer gerne den Begriff des „historisches Palästina“ im Mund, um den Juden jegliches Recht an ihrem Staat im Land Israel abzusprechen. Es ist erstaunlich, mit welcher Selbstverständlichkeit dieser Begriff heutzutage weltweit benutzt wird, um den Terroristen Recht zu geben und ihre Forderungen zu unterstützen. Ein „historisches Palästina“ wie es die Araber gesehen wissen wollen, gibt es nicht. Wenn man von einem „historischen Palästina“ reden will, dann von dem, das Elder of Ziyon in dem zweiten seiner hier eingestellten Text beschreibt. Aus beiden Texten geht hervor: Die Araber kennen eigentlich selbst kein „historisches Palästina“, aber sie nutzen diesen Begriff als Mittel, als Waffe gegen Israel.
Das „historische Palästina“
Elder of Ziyon, 7. Januar 2009
Eines der ausgelatschten Denkmuster der antiisraelischen Horden ist: Israel bietet den palästinensischen Arabern nur 14% - oder auch 12% - des „historischen Palästina“ an. Hier ist als Beispiel ein kleiner Auszug dessen, wie die Phrase in den letzten Tagen eingesetzt wurde:
Was den Palästinensern jetzt bleibt, ist weniger als 14% des historischen Palästina, alles in isolierten Bantustans, schrumpfenden Ghettos, Mauern, Zäunen, Checkpoints mit unwirschen Soldaten und das immerwährende Vordringen sich ausweitender illegaler israelischer Siedlungen.
Und der Guardian definiert für uns das „historische“ Palästina:
[Ismail Haniyehs] feierte mit seiner trotzigen Rede das 22. Jahr der Bewegung; er gelobte Israel niemals anzuerkennen und beanspruchte das gesamte historische Palästina für die Palästinenser. „Palästina vom Meer bis zum Fluss, wir werden es nicht aufgeben“, sagte er der Menge.
Genauso macht es die PLO auf der Internetseite ihrer Vertretung in den USA:
Das Problem besteht darin, dass das historische Palästina niemals so aussah, außer das Konzept von „Geschichte“ beginnt nach dem Ersten Weltkrieg. Dies ist eine historische Landkarte des im Westen gestalteten britischen Mandats für Palästina seit 1922 oder so – nicht wirklich „historisch“, in welchem Sinn auch immer.
Hier ist Palästina, wie es auf ein paar wahllos ausgesuchten Landkarten vor dem britischen Mandat erscheint:
Der Negev gehört fast nie dazu, dafür signifikante Teile des heutigen Jordanien. (Ägypten behauptet, dass Eilat Teil seines historischen Landes ist.) Der Jordan ist nie Grenze für irgendeine Vorstellung Palästinas vor der Auflösung des Ottomanischen Reiches.
In Begrifflichkeiten des „historischen Palästina“ schließen die Waffenstillstandslinien von 1948 vielleicht 30% oder 40% des Gebietes ein – aber sicherlich nicht 78%.
Die Frage, die kein palästinensischer Araber oder Unterstützer bisher beantwortet hat, ist: Warum decken sich ihre Ansprüche immer mit den Teilen Palästinas, die sich unter jüdischer Herrschaft befinden, und nicht mit den Teilen unter arabischer Herrschaft? Warum wurde von der PLO 1964 die Westbank ausdrücklich von der von ihr gewünschten Nation ausgeschlossen? Warum sagt die Hamas heute nicht, dass Teile Jordaniens innerhalb der Grenzen des Staates liegen sollten, den sie verlangen?
Wenn ihnen „Palästina“ so wichtig ist, warum verlangen sie es nicht ganz? Warum akzeptieren sie willkürliche, imperialistisch-westliche Teilung ihrer „historischen Nation“ als Grundlage ihrer angeblich uralten, historischen Forderungen?
Die Antwort ist einfach: Das historische Palästina kümmert sie nicht. Sie kümmert die ultimative Vernichtung jeglichen jüdischen Staates auf dem, was sie als arabisches oder muslimisches Land betrachten. All das Reden über das „historische Palästina“ ist eine Lüge, die den Westen täuschen soll.
Wenn man sich den Link zum Guardian oben ansieht, dass ist es eine außerordentlich erfolgreiche Lüge.
Ost-Palästina
Die Ausgabe von 1911 der Encyclopedia Britannica ist online. Ihr Eintrag zu „Palestine“ (Palästina) ist interessant:
Die Fläche der Westbank beträgt 2.200 Quadratmeilen und Ostpalästina wurde 1911 auf 3.800 Quadratmeilen veranschlagt. Mit anderen Worten: Es gibt einen großen Teil des historischen Palästina, der sich unter jordanischer Herrschaft befindet. Warum regt sich niemand wegen der jordanischen Besetzung antiken palästinensischen Landes auf? Warum will niemand einen unabhängigen palästinensisch-arabischen Staat am Ostufer des Jordan sehen? Jede Landkarte „Palästinas“, die von der PA veröffentlicht wird – in ihren Schulbüchern, in ihren Logos – ignorieren einen wichtigen Teil des historischen Palästina völlig. Wenn es eine lange und uralte Tradition palästinensischer Araber gibt, die im östlichen Teil lebten, warum wird sie ignoriert? Die willkürlichen britischen Grenzen, die Palästina von Transjordanien trennen, sind relativ jung und haben keine Verbindung zur arabischen Geschichte. Die Menschen, die in der „Eastbank“ lebten, sind historisch genauso Palästinenser gewesen, wie diejenigen, die in der Westbank lebten. Doch nicht nur das: Als Jordanien die Westbank annektierte, gab es nicht einmal eine nennenswerte „Befreiungsbewegung“ in diesem Teil des historischen Palästina. Die PLO wurde 1964 gegründet, bevor es irgendwelche „Gebiete“ gab. Die einzigen Gebiete, die die Araber jemals für einen unabhängigen palästinensisch-arabischen Staat haben wollten, ist zufälligerweise jede Gegend, die Juden zu irgendeiner Zeit kontrollieren. Was für ein Zufall! |
Übersetzungen aus dem Englischen: H.Eiteneier