PA-Friedenswille - glaubwürdig?

Beispiele für das, was Palästinenser "Waffenstillstand"/"Feuerpause" und "Streben nach Frieden" nennen
und dem, was sie sonst noch an "friedlichen" Äußerungen von sich geben:


Ein zentraler Punkt der Frage, ob von palästinensischer Seite Frieden und Koexistenz angestrebt werden, ist die Schul- und Ausbildung des Nachwuchses. Daher ist es ein entscheidender Hinweis, wie Isarel in der Bildung der Kinder dargestellt wird. Und hier sieht es ganz düster aus. Das wurde in einem Artikel im Berliner "Tagesspiegel" am 4. Januar 2003 sehr klar dargestellt. Diesen Artikel sollte jeder lesen, der über Friedenschancen im Nahen Osten nachdenkt.


Die Fatah ist stolz auf tödliche Terroranschläge (Palestinian Media Watch, 15.01.2010)

Aktuelle Berichte von Palestinian Media Watch dokumentieren, die die Terror-Verherrlichung durch die Palästinensische Autonomiebehörde die israelische Regierung dazu veranlasste, formelle Proteste bei den Vereinigten Staaten über die Aufhetzung der PA zur Gewalt zu protestieren. Seitdem geht die Verherrlichung des Terrors durch die PA weiter.

Die offizielle PA-Zeitung brachte letzte Woche eine ganzzeitige Sonderpassage, um den 45. Jahrestag der Gründung der Fatah-Bewegung zu begehen, einschließlich des Feierns sowohl der Terroranschläge als auch der Terroristen. Unter anderen pries die Zeitung den Anschlag von Dalal Mughrabi, bei dem 37 Israelis getötet wurden.

Die Zeitung pries die Fatah dafür, dass sie in den 1980-er Jahren Raketen aus dem Libanon auf israelische Städte abschoss. Mehr als ein Drittel der Seite wurde den Lebensgeschichten von 10 hochrangigen Terroristen gewidmet, die als „heldenhafte Schahide“ (Märtyrer) bezeichnet wurden.

Den Kopf der Seite zierte der Name der Organisation – Fatah – in den ein Sturmgewehr integriert war.

Es folgt eine Übersetzung des Textes, wie er in der offiziellen PA-Zeitung abgedruckt war:

Schlagzeile: Am 45. Jahrestag ihrer Gründung: Die Fatah ist weiter Führer des nationalen Kampfes und der Grundstein des palästinensischen Staates

Militärische Operationen von Qualität:
Die Revolutionskräfte (Fatah), die den Ribat (religiösen Krieg) im südlichen Libanon betrieben, führten eine Reihe herausragender Operationen durch, von denen die bekannteste die Operation Savoy von 1976 ist [dabei brachten sie ein Hotel in ihre Hand und töteten acht Geisel und zwei Soldaten], der die Operation von Dalal Mughrabi von 1978 [die Bus-Entführung, bei der 37 Israelis getötet wurden] und viele weitere Operationen gegen die nördlichen [israelischen] Siedlungen nahe der libanesischen Grenze folgen, die Israels Militär und Sicherheits-Establishment Schmerzen und schlaflose Nächte verursachte...

Katjuschas der Fatah im Süden [des Libanon] pulverisierten die Kolonien der Besatzung:
UNIFIL (die internationalen Truppen im Libanon) ... verhinderte nicht, dass die Mitglieder der Fatah-Bewegung und anderer palästinensischen Organisationen ihre [militärischen] Selbstopferungs-Aktionen gegen Israel fortsetzten und 1981 pulverisierten die Katjuscha-Raketen der Fatah die nördlichen Siedlungen [in Israel].

Fatah rühmt sich immer noch der größten Zahl an Häftlingen und Schahiden [Märtyrern] im Kampf:

Die Fatah hat die größte Zahl an Häftlingen in den Gefängnissen der israelischen Besatzung... Zusätzlich ist sie die Gruppe, die die meisten Schahide [Märtyrer] unter ihren Kommandeuren und Mitgliedern [in der Vergangenheit] und bis vor ein paar Tagen geopfert hat, als Sondereinheiten der israelischen Besatzungsarmee drei ihrer Mitglieder in Nablus hinrichteten [damit bezieht sie sich auf die drei Terroristen, die von Israel zwei Tage vorher getötet wurden, nachdem sie Rabbi Meir Chai im Dezember 2009 ermordeten].“
[Al-Hayat Al-Jadida, 6. Januar 2010]

Wer das so und mit dieser Wortwahl feiert - kann der Frieden wollen?


Beschlüsse des Fatah-"Parteitags" Anfang August 2009: (Ha'aretz, 08.08.2009)

Der Status Jerusalems als zukünftiger Hauptstadt eines palästinensischen Staates ist eine rote Linie, die keinem palästinensischen Führer zu überschreiten erlaubt ist.

Das palästinensische Vorhaben erreicht seine Erfüllung erreicht, bis ganz Jerusalem, einschließlich der umliegenden Dörfer, unter palästinensische Souveränität kommt. (GANZ Jerusalem? Jawohl, ganz Jerusalem - und zustimmen müssen die Israelis dem schon als Vorleistung für die Wiederaufnahme von Verhandlungen!)

Fatah wird weiter Opfer bringen [wörtlich: sacrifice victims - (menschliche) Opfer opfern], bis Jerusalem den Palästinensern zurückgegeben wird, gereinigt von Siedlern und Siedlungen.

Der Bericht in Ha'aretz macht ausdrücklich darauf aufmerksam, dass in dem Positionspapier keinerlei Unterscheidung zwischen Ost- und Westjerusalem und auch keine zwischen den 1967 von Israel eroberten Gebieten und dem "Kernland" (Israel 1949 bis Juni 1967) getroffen wird. D.h., dass die Fatah einmal mehr die Vernichtung Israels als Ziel ihres Daseins festgelegt hat!


Offizieller Fatah-Vertreter:
„Unser Ziel ist nie Frieden gewesen. Frieden ist ein Mittel [zum Zweck]; das Ziel ist Palästina.“

Itamar Marcus und Nan Jacques Zilberdik,
PMW-Bulletin vom 12. Juli 2009 (E-Mail vom 13. Juli 2009)

Die PA wird Gewalt und Terror gegen Israel wieder aufnehmen, sobald die Fatah „dazu fähig“ ist und „entsprechend dem, was richtig erscheint“, sagte der Fatah-Offizielle Kifah Radayeh in einem Interview mit PA-TV. Radayeh, Mitglied des Regionalkomitees Jerusalem der Fatah, erklärte offen, dass Frieden kein Ziel der Fatah ist:

„Es wurde gesagt, dass wir um Frieden verhandeln. Aber unser Ziel ist nie Frieden gewesen. Frieden ist ein Mittel [zum Zweck]; das Ziel ist Palästina.“

Radayeh sagt, dass „bewaffneter Kampf“ nicht ausgeschlossen worden ist und dass er weiter gehen wird, abhängig davon, wie „fähig“ die PA-Streitkräfte sind.

Klicken Sie hier, um das Interview mit dem Fatah-Offiziellen Kifah Radayeh im PA-TV zu sehen.

Transkript:

„Die Fatah steht vor einer Herausforderung, weil [Fatah] sagt, dass wir Frieden als eine der Strategien wahrnehmen, aber wir sagen, dass alle Formen des Kampfes existieren und wir schließen die Möglichkeit des bewaffneten Kampfes oder jeden anderen Kampf nicht aus. Der Kampf existiert in allen seinen Formen, auf der Basis dessen, zu dem wir zu einer bestimmten Zeit in der Lage sind und entsprechend dem, was richtig erscheint...

Was genau wollen wir? Es ist gesagt worden, dass wir um Frieden verhandeln, aber unser Ziel ist niemals Frieden gewesen. Frieden ist ein Mittel [zum Zweck]; und das Ziel ist Palästina. Ich verhandle nicht, um Frieden zu erzielen. Ich verhandle um Palästina, um einen Staat zu erreichen.“ [PA-TV, 7. Juli 2009]

Es sollte festgehalten werden, dass die Fatah, wenn sie „Palästina“ sagt, das regelmäßig auf ganz Israel bezieht. Einige Beispiele:

1. Die Fatah-Flagge zeigt immer noch die Karte Israels unter Gewehren. Dasselbe Symbol (s. rechts) erscheint auf der Fatah-Internetseite (http://www.fateh.ps) und anderen offiziellen Fatah-Publikationen.

2. Der Fatah-Parlamentarier Najat Abu-Bakr sagte in einem Interview mit PA-TV im letzten Jahr, dass das Ziel der Fatah die Vernichtung Israels bleibt, aber dass ihr politischer Plan darin besteht, sich auf die Westbank und den Gazastreifen zu konzentrieren:

„Das bedeutet nicht, dass wir nicht die Grenzen von 1948 wollen [also ganz Israel]... sondern unser derzeitiges politisches Programm ist es zu sagen, dass wir die Grenze von 1967 wollen.“ [PA-TV, 25. August 2008]. (Hier ansehen)

3. Eine seit 2007 monatlich ausgestrahlte dokumentarische Bildungssendung des PA-TV beinhaltet die folgenden Worte, die die Existenz Israels leugnen:

„Eine weiterer Teil Palästinas ist die palästinensische Küste, die sich entlang des [Mittel-]Meers erstreckt, von... Aschkelon im Süden bis Haifa auf dem Karmel. Haifa ist ein bekannter palästinensischer Hafen. [Haifa] erfreute sich eines hohen Status unter den Arabern und Palästinensern, besonders bevor es 1948 der ‚Besatzung‘ [Israel] in die Hände fiel. Nördlich davon finden wir Akko. Östlich von Akko erreichen wir eine Stadt mit Geschichte und Bedeutung, die Stadt Tiberias an dem berühmten See, dem See von Tiberias [Kinnereth – dem See Genezareth]. Jaffa, eine antike Küstenstadt, ist die Braut des Meeres und Palästinas Tor zur Welt.“ [PA-TV, August 2007 bis 7. Juni 2009, Dutzende Male] (< href="http://www.youtube.com/watch?v=TMw755MDJ5k" targert="_blank">Hier ansehen)

4. Mohammed Dahlan, hochrangigier PA-Vertreter, betonte vor kurzem, dass die Fatah es rigoros ablehnt Israel anzuerkennen und dass selbst die Anerkennung durch die palästinensische Autonomie international besser da steht, um Auslandshilfe zu erhalten:

„Ich möchte zum tausendsten Mal sagen, in meinem Namen du im Namen all der Mitglieder der Fatah-Bewegung: Wir fordern nicht, dass die Hamas-Bewegung Israel anerkennt. Im Gegenteil, wir verlangen von der Hamas-Bewegung, dass sie Israel nicht anerkennt, denn die Fatah-Bewegung erkennt Israel auch heute nicht an... Es wird von der Regierung verlangt, aber nicht von der Hamas. Es wird von der Regierung verlangt, aber nicht von der Fatah, damit diese Regierung in der Lage ist die notwendige Unterstützung zu bieten, den notwendigen Wiederaufbau zu leisten, den Kranken Hilfe zu bieten, den bedürftigen Familien Entlastung zu bringen... Dies kann nur eine Regierung leisten, die Beziehungen zur internationalen Gemeinschaft hat, eine, die für die internationale Gemeinschaft akzeptabel ist, so dass wir zusammenarbeiten und von der internationalen Gemeinschaft profitieren können.“ [PA-TV, 17. März 2009] (Hier ansehen)


Es ist das Schicksal der Juden verfolgt, erniedrigt und auf ewig gefoltert zu werden und es ist eine muslimische Pflicht dafür zu sorgen, dass ihnen Gerechtigkeit widerfährt. Belangloser Streit darf uns nicht trennen. Wo Hitler versagte, müssen wir Erfolg haben."
Scheik Taissir Rajab Al-Tamimi, damals PA-Chefrichter und Vorsitzender des Hohen Rats für islamisches Recht, 1994.


"Für uns ist die Flüchtlingsfrage die Gewinn-Karte, die das Ende des israelischen Staates bedeutet."
Sakher Habasch, hochrangiges Mitglied der Zentralkomitees der Fatah, 1998 (5 Jahre nach Unterzeichnung der Oslo-Vereinbarungen, 2 Jahre vor der "Intifada 2") in einem Vortrag an der An-Nadschah-Universität in Nablus.


Aschkelon ist eine "Siedlung" und "besetzt"
Das "Regierungs"-eigene palästinensische Pressezentrum (IPC) "berichtete" am 4. Februar 2006, dass israelische Panzer und Artillerie in der Nacht vorher mindestens 40 Schüsse auf offenes Gelände im nördlichen Gazastreifen abgaben.
"Israelische Armee-Quellen sagten, die Luftschläge [Ich wusste gar nicht, dass Panzer und Artillerie fliegen...] als Antwort auf Raketenangriffe auf eine israelische Siedlung nördlich des Gazastreifens früher am Tag waren. Vier Siedler, darunter ein Kleinkind, wurden verletzt, als eine Rakete ein Haus in der Stadt Aschkelon traf, die seit 1948 besetzt ist..."
Die Bezeichnung "Siedlung" wird später bei der Beschreibung eines weiteren Raketenangriffs wieder verwendet. Eine hervorragende Wortwahl, wenn man Frieden und Anerkennung Israels verkündet, finde ich.


Im folgenden Text geht es nicht direkt um das Verhältnis zu Israel, sondern um das zum Westen. Das ist aber auch aufschlussreich für die Beziehung zu Israel.

65% der Palästinenser unterstützen Al-Qaida-Anschläge in den USA und Europa:

Religiöser Krieg gegen „Ungläubige“ ist ein der PA-Religionsideologie innewohnendes Element

Itamar Marcus und Barbara Crook
Palestinian Media Watch, 26. Dezember 2005

Eine diese Woche veröffentlichte und in palästinensischen Zeitungen berichtete Umfrage stellte fest, dass 65% der Palästinenser „Al-Qaida-Aktionen in den USA und Europa unterstützen“. Religiös motivierte Al-Qaida-Anschläge gegen die als „Ungläubige“ bezeichnete haben tausende Amerikaner und Europäer getötet. Warum sollte die palästinensische Bevölkerung so überwältigend die Ermordung von Christen unterstützen?

Seit Jahren hat die religiöse Führung der PA ihren Krieg gegen Israels Existenz als lediglich einen Teil des globalen islamischen Krieges dargestellt, der gegen den christlich-jüdischen Westen geführt wird. Erst letzten Monat [November 2005] schloss ein Fernseh-Prediger der PA in einer Fernsehpredigt dieses Gebet zur Tötung aller Ungläubigen ein:

„Vernichte die Ungläubigen und die Polytheisten! Deine [d.h. Allahs] Feinde sind die Feinde der Religion...! Zähle sie und töte sie bis zum allerletzten und lass nicht einen einzigen übrig.“ [Suleiman Satari, PA-TV, 18.11.2005]

Dieses Gebet – klare Aufhetzung zum Völkermord an “Ungläubigen”, ein Begriff, der den christlichen Westen einschließt – ist bei religiösen Führern der PA üblich. Gebete zur Auslöschung aller Ungläubigen sind Teil der Freitagsgebete im PA-Fernsehen seit mindestens sechs Monaten gewesen.

Die Vernichtung des christlich-jüdischen Westens als Teil von Allahs Plan darzustellen, kommt sogar von den höchsten religiösen Mächten und wird passiv von den höchsten politischen Stellen sanktioniert. Zwei dieser Predigten wurden von Yussuf Jum’a Salamah, PA-Minister für Waqf und Religion, gehalten – er hat das wichtigste religiöse Amt der PA inne. Selbst der PA-Vorsitzende Mahmud Abbas war zumindest bei einer dieser Gelegenheiten anwesend; gleiche Gebete für Völkermord gingen im PA-eigenen und –kontrollierten Fernsehen in den folgenden Wochen weiter.

Die religiösen Führer der Autonomiebehörde haben seit Jahren regelmäßig den Begriff „Ungläubige“ auf die USA und andere Staaten mit vorwiegend christlicher Bevölkerung angewendet. Dazu einige jüngere und ältere Beispiele:

„Die ungläubigen Staaten – und an erster Stelle die USA – haben erfolgreich die islamische Welt auseinander gerissen...“ [Yussuf Abu Sneina, Voice of Palestine, 02.09.2005]

“Die Vereinten Nationen sind zu unserem Bedauern Dar al-Nadwa [wörtlich: ‘Haus der Versammlung’, der Begriff für den vorislamischen Versammlungsort in Mekka] geworden, denn das ist der Ort, wo sich die Ungläubigen treffen.“ [Ibrahim Mudayris, PA-TV, 28.02.2003]
Ein Auszug aus der Predigt ist hier zu sehen.

„Die ungläubigen Länder unter der Führung der USA erfanden einen Grund und eine Rechtfertigung, um ihren schmutzigen Krieg [nach dem 11.9. in Afghanistan] gegen den Islam und die Muslime zu führen... Großbritannien vergaß, dass es sich auf der Höhe des Terrors und der Höhe des Hasses gegen den Islam und die Muslime befindet.“ [Yussuf Abu Sneina, Imam der Al-Aksa-Moschee, PA-Radio, 28.12.2001]
Ein Auszug aus der Predigt ist hier zu hören.

Es folgen die jüngsten Daten von Gebeten um Völkermord an allen Ungläubigen im PA-TV:

18. November 2005
30. September 2005
26. August 2005
15. Juli 2005
8. Juli 2005
24. Juni 2005

Die politische Führung der PA achtet sehr darauf, dass ihre religiöse Hass-Ideologie in ihren Präsentationen vor der Auslandspresse nicht auftaucht. Aber in ihren arabischen Predigten and ie palästinensische Bevölkerung haben die religiösen Führer der PA seit Jahren für die Vernichtung der westlichen Staaten gebetet (s. Beispiel unten).

Die von den Europäern gesponserte Umfrage, die zeigt, dass eine überwiegende Mehrheit der Palästinenser die Ermordung von Christen durch die Al-Qaida unterstützt, kommt zu einem Zeitpunkt, da die finanzielle Unterstützung durch die USA und Europa für die palästinensische Autonomie sehr hoch und weit gestreut ist. Es scheint so, dass, wenn die Palästinenser wählen müssten zwischen der Anerkennung der finanziellen und politischen Unterstützung durch die USA und Europa oder sie wegen der Religion zu hassen, die Religion gewinnen wird.

Diese Hingegebenheit der palästinensischen Bevölkerung zu religiöser Lehre stimmt mit den jüngsten Feststellungen überein. In einer Umfrage aus diesem Jahr [2005] wollten 79,9% der Palästinenser, dass die PA der Scharia folgt – dem islamischen religiösen Gesetz [68,6% wollten nur die Scharia, 11,3% wollten die Scharia und dazu Gesetze durch die PA-Gesetzgebung). [Palestinian Center for Research and Cultural Dialogue, 3. März 2005]

Erstaunlich ist jedoch die Bereitschaft der Palästinenser sich gegen westliche Staaten zu wenden, von denen sie so total abhängig sind um voran zu kommen. Die Umfrage unterstreicht, was Palestinian Media Watch seit Jahren dokumentiert: den zutiefst negativen Einfluss, den die Hass-Erziehung auf die Gesellschaft der PA hatte. Und obwohl einige in westlichen Regierungen versucht haben den Einfluss der Hass-Hetze klein zu reden, indem sie für den Hass der PA einzig den laufenden Konflikt verantwortlich machen, unterstreicht diese Umfrage die davon unabhängigen Gefahren der Hass-Erziehung. Die Palästinenser befinden sich nicht direkt in einem Konflikt mit den USA und haben sicherlich die Europäer zu ihren aktiven Verbündeten gezählt. Und doch wünscht sich eine überwältigende Mehrheit, dass man sieht, wie eine auf der Religion gründende Terrororganisation die Europäer und Amerikaner tötet.

Dieser religiöse Hass scheint den potenzielle möglichen positiven Einfluss von Hunderten Millionen Dollars an US- und europäischer Hilfe ausgelöscht zu haben, die an die Palästinenser geschickt wurden, auch der bedeutenden neuen Geldgeschenke diesen Jahres. Diese Ergebnisse sollten als Warnung für alle dienen, die die religiös begründete Hetze zu Hass und Völkermord durch die PA als „bloßes Gerede“ eingeordnet haben. Es scheint so, dass für religiöse Bevölkerungsgruppen wie die Palästinenser religiöse Lehren, als Wort Allahs betrachtet, letztlich das sind, was die Einstellungen und die Politik bestimmen.

[Die Umfrage wurde der norwegischen NGO Fafo unter der palästinensischen Bevölkerung durchgeführt, „um die politischen Gefühle nach Israels freiwilligem Rückzug aus Gaza im Spätsommer 2005 auszuwerten“ und wurde in Al-Hayat Al-Jadida am 23. Dezember 2005 veröffentlicht.]

Aus dem PMW-Archiv: Aufrufe zur Vernichtung christlicher/westlicher Staaten in der Vergangenheit:

Dr. Ikrima Sabri, Mufti von Jerusalem, höchster islamischer Würdenträger in der Autonomie, nur Wochen vor den Anschlägen vom 11. September:

„O Allah, vernichte Amerika und seine Helfer und Kollaborateure. O Allah, vernichte Großbritannien und seine Helfer und Kollaborateure.“ [PA Radio, 24.08.2001]
Auszüge dieser Predigt kann man hier hören.

Gleichermaßen Mohammed Ibrahim Maadi:

„Es ist unsere Verpflichtung uns für die Soldaten Allahs vorzubereiten, die im Willen Allahs voran schreiten, geehrt und gepriesen... So Allah will... das Unterdrückerland Amerika wird verschwinden. Das Unterdrückerland Großbritannien wird verschwinden...“ [PA-TV, 08.06.2001]
Auszüge der Predigt sind hier zu sehen.

Diese Feindschaft ist weder zeit- noch ereignisabhängig, sondern wird als Allah Plan dargestellt. Tatsächlich wird gesagt, dass letztlich der Sieg des Islam über den Christen-Westen vorbestimmt ist:

„Die palästinensische Nation ist die stärkste der Welt... Wir [Muslime] haben die Welt beherrscht und ein Tag wird kommen, bei Allah, und wir werden die Welt [wieder] beherrschen. Der Tag wird kommen und wir werden Amerika beherrschen. Der Tag wird kommen und wir werden Großbritannien beherrschen.“ [Ibrahim Mudayris, PA-TV, 13.05.2005]
Ein Ausschnitt der Predigt ist hier zu sehen.


“Seid weg. Sterbt, wo ihr wollt, aber sterbt nicht hier.“
PA Hass-Fernsehen erreicht neues Level

Itamar Marcus und Barbara Crook
29. Dezember 2005

Orignal: http://www.pmw.org.il/Latest%20bulletins%20new.htm#b291205

PA-TV-Sendung zu Jaffa (Tel Aviv):

Es ist an der Zeit für euch [Israelis] zu verschwinden. Lebt, wo immer ihr wollte, aber lebt nicht unter uns. Es ist für euch an der Zeit zu verschwinden. Sterbt, wo immer ihr wollte, aber sterbt nicht unter uns. Wir haben hier die Vergangenheit. Wir haben die Gegenwart und die Zukunft. Also verlasst unseren Staat, unser Land, unser Meer, unseren Weizen, unser Salz, unsere Wunden. Alles. Und verlasst die Erinnerungen.“
[PA-TV, 20. Dezember 2005]

Diese Worte des Hasse sind die End-Momente einer weiteren Sendung im Fernsehen der palästinensischen Autonomie, die die Vernichtung Israels fordert. Die Worte, die den Rauswurf jedes einzelnen Israelis aus Israel fordert, werden gesprochen, während der Bildschirm Jaffa-Tel Aviv, Israelis und die israelische Flagge zeigt. Das offizielle PA-Fernsehen hat dies in den letzten Monaten zweimal gesendet. (Um den Clip online zu sehen, klicken Sie hier.)

Die Sendung über Jaffa beginnt mit einer Verdrehung der Geschichte, indem die antiken Kanaaniter zu Arabern gemacht werden. Damit wird der mehr als 3.000 Jahre jüdischer Geschichte in der Region durch eine gefälschte arabische Geschichte vorangestellt. (Die arabische Eroberung fand in Wirklichkeit im siebten Jahrhundert unserer Zeitrechnung statt.)

Jaffa, ein Teil von Tel Aviv, wird als palästinensische Stadt definiert und von allen Küstenstädten Israels – Akko, Haifa, Caesarea, Aschdod, Aschkelon und Jaffa – wird gesagt, dass sie in dem liegen, was „heute als Palästina bekannt“ ist. Nach dieser PA-Sendung existiert Israel bereits nicht mehr.

Die abschließenden Worte dieser Fernsehsendung sind die des israelisch-arabischen Dichters Mahmud Darwisch, der nach dem Rauswurf jedes einzelnen Israelis fordert: „Sterbt, wo immer ihr wollt, aber sterbt nicht unter uns.“ (Um den Clip zu sehen, klicken Sie hier.)

Es folgt das Transkript des Clips:

„Die arabischen Kanaaniter bauten Häfen an der Küste des Landes Kanaan, das heute Palästina genannt wird. Die Häfen waren Akko, Haifa,... Caesarea,... Aschdod, Aschkelon, Gaza und Jaffa... [Anmerkung HE: Caesarea wurde von Herodes dem Großen mit Hilfe der Römer gebaut!].

Palästina wurden von Invasoren angegriffen, aber seine arabischen kanaanitischen Charakteristika widerstanden den Versuchen sie zu verändern... [Jaffa] blieb dem Namen nach arabisch, weil das Eingeborene bleibt, weil das Fremde verschwindet...

Die Türen und Fenster der Häuser... sehen zu und erwarten die Rückkehr [der Flüchtlinge]...

Es ist an der Zeit für euch [Israelis] zu verschwinden. Lebt, wo immer ihr wollt, aber lebt nicht unter uns. Es ist für euch an der Zeit zu verschwinden. Sterbt, wo immer ihr wollt, aber sterbt nicht unter uns. Wir haben die Vergangenheit hier. Wir haben die Gegenwart, die Gegenwart und die Zukunft... Also verlasst unseren Staat, unser Land, unser Meer, unseren Weizen, unser Salz, unsere Wunden. Alles. Und verlasst die Erinnerungen.“
[PA-TV, 20. Dezember 2005]


Interview mit dem PLC-Abgeordneten Qadura Fares auf Israel Radio, 27. November 2005

"Wir [d.h. er und Marwan Barghouti] unterstützen Verhandlungen mit Israel und andere friedliche Mittel so lange, wie die palästinensischen Ziele dadurch erreicht werden. Wenn die palästinensischen Ziele durch Verhandlungen nicht erreicht werden können, dann werden sie eben durch Widerstand erreicht."
Mit anderen Worten: Das Ziel der Verhandlungen ist die totale Umsetzung dessen, was die PLO will - also der Maximalforderungen. Wenn diese Maximalziele nicht erreicht werden, dann wird halt wieder Terror gemacht. Israel kann sich lediglich übelegen, ob es durch Verhandlungen oder durch Terror niedergemacht wird. Sehr friedliche und sehr um Ausgleich bemüht.
Das Beste an dieser hässlichen Haltung: Der sie äußert und sein Freund im israelischen Knast werden bei uns als "moderat" hingestellt und hofiert. Gib einem Menschen die Wahl, dass er sich selbst erhenkt oder von dir erschossen wird und schon bist du kein Schwerverbrecher und Mörder mehr, sondern ein friedliebender, weiser Mensch, dessen Anliegen unterstützt werden muss!


Israelnetz berichtet am 25. 11.2005 unter der Überschrift Fatah gratuliert Hisbollah
Mehrere palästinensische Gruppierungen haben die radikal-islamische Hisbollah zu ihrer "heldenhaften Darbietung im Kampf gegen Israel" beglückwünscht. Zum Gratulieren kamen palästinensische Delegationen in die libanesische Stadt Saida (Sidon).
Unter den Gratulanten waren auch Vertreter der Fatah-Partei von Mahmud Abbas, berichtete die palästinensische Nachrichtenagentur "Ma´an" am Donnerstag. Am Montag hatte die Hisbollah Ziele in Nordisrael angegriffen...
Die Gesandten wurden von Scheich Hassan Isaddin begrüßt - einem ranghohen Führer der Terrorvereinigung im Südlibanon. Er versicherte seinen palästinensischen Gästen, die Hisbollah ("Partei Allahs") werde ihre Politik des Widerstandes fortsetzen, bis der libanesische Boden befreit sei. Die Palästinenser gaben ihm einen Brief an Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah mit, in dem sie ihre Solidarität bekundeten.

Fehlt nur noch, dass das auch wieder als zur Entspannung beitragend bezeichnet wird, wie es der libanesische Premierminister mit den Angriffen der Terroristen auf Israel tat.


Arutz-7 Newsletter vom 11. November 2005
PA-Offiziere: Wir werden nur auf Israel zielen
Nissan Rathlav-Katz & Tzvi Ben Gedalyahu

In einem diese Woche an den PA-Vorsitzenden Mahmud Abbas (Abu Mazen) geschickten Brief erklären offizielle PA-Milizoffiziere, dass sie, selbst während die interne Sicherheit zusammenbricht, ihre Waffen nur gegen Israel richten werden.

In dem von UPI enthüllten Brief warnen die Offiziere, dass der Sicherheitsapparat der palästinensischen Autonomiebehörde (PA) als Folge der weit verbreiteten Korruption und des in den autonomen Gebieten weiter gehenden Zustandes der Anarchie am Rande des Zusammenbruchs steht.

Die Schreiber des Briefes an Abu Mazen erklären, dass sie den von den USA und Israel weiter ausgeübten Druck ablehnen, der die Entwaffnung der PA-Terrororganisationen verlangen. Statt dessen, erklären die Milizoffiziere, werden ihre Waffen nur auf Israel und auf Israels arabische Agenten gerichtet sein, die den Terror in der PA bekämpfen.

Im Schatten dieser Warnung bereitet sich die PA auf örtliche Wahlen vor, an denen die islamistische Terrorgruppe Hamas teilnehmen wird. Die Hamas wird weithin von den PA-Arabern als Repräsentant einer Abkehr von der offiziellen Korruption und Vernachlässigung betrachtet. Wachsende Unruhe unter den PA-Arabern spiegelte sich in einer neuen Umfrage des Palestinian Center of Public Opinion wider, die 20 Prozent weniger Unterstützung für einen Stopp der Gewalt gegen Israel aufzeigte.


10. Oktober 2005, PMW-Bericht: PA-Fernsehen: Jaffa ist palästinensisch

Ein vor Live-Publikum aufgezeichneter Fernseh-Clip zeigt palästinensische Schauspieler, die "Widerstandskämpfer" (also Terroristen) in israelischer Gefangenschaft darstellen. Einer von ihnen erzählt, wie er wiederholt von einem israelischen Soldaten geschlagen wurde, weil er sagte er sei aus Jaffa. Der Soldat besteht darauf, dass der Gefangene sagen soll er sei aus Gaza.
Ein zweiter Gefangener antwortet, fast in Tränen ausbrechend: "Nein, absolut nicht! JAffa und Haifa gehören uns! Jaffa und Haifa gehören uns!" Das Studio-Publikum reagiert mit zustimmenden Rufen und Applaus.

Wer diese vom offiziellen PA-Fernsehen ausgestrahlten und somit von der "Regierung" Abbas/Qureia abgesegneten Film kennt, der sollte hoffentlich endlich zum Schluss kommen, dass die PA/PLO genauso wenig Frieden mit Israel anstrebt, wie die Hamas. Oder ist das auch schon wieder zu viel verlangt von deutschen Betrachtern des Nahen Ostens?


2. Oktober 2005, PMW-Bericht: PA: Arabische Kontakte mit Israel ist wie Sex mit einer Prostituierten (Itamar Marcus und Barbara Crook, PMW)

Der Westen sieht diplomatische Verträge zwischen einst einander bekämpfende Staaten als wichtigen und notwendigen Schritt zum Frieden an; entsprechend hat er die jüngsten diplomatischen Kontakte zwischen Israel und einigen muslimischen und arabischen Staaten begrüßt.

Diese Ereignisse – besonders das Treffen zwischen dem israelischen Außenminister Silvan Shalom und den Außenministern von Indonesien, Pakistan und anderen muslimischen Ländern – hat jedoch die palästinensische Autonomiebehörde erzürnt, die vehement gegen das opponiert, was sie die „Normalisierung“ der Beziehungen zu Israel nennt.

Palästinenserorganisationen und die kontrollierten Medien in der PA führen derzeit eine Kampagne heftiger Verurteilung dieser neuen diplomatischen Kontakte. Die offizielle PA-Zeitung „Al-Hayat Al-Jadida“ ging so weit die Treffen mit Israel in Bildern so darzustellen, dass Araber sich buchstäblich auf einer Prostituierten namens Israel befinden.

Das Palästinensischen Nationale Komitee gegen Normalisierung verurteilte jegliche Bewegung muslimischer Länder hin zu verbesserten Beziehungen mit Israel und bezeichnete solch einen Zug als „einen Stich in den kollektiven Rücken des palästinensischen Volkes.“ (Palestine News Network, 19. September 2005)


13. Mai 2005, Ibrahim Mudayris, Predigt im PA-TV (dokumentiert von PMW):

Diese "Nakba" - "Katastroph4" - ist der schlimmste Tag der Erinnerung für das palästinensische Volk... weil mit dem Verlust Palästinas die arabische Nation verloren ging und mit der Gründung des falschen Staates Israel die gesamte muslimische Nation verloren ging... Wer auch immer sagt, dass die Juden irgendein Recht an diesem Land haben - außer Besatzer zu sein - ist ein Lügner und sie werden verschwinden."
Und das drei Monate nach Verkündigung einer "Waffenruhe"...


13. Mai 2005, offizielle PA-Internetseite im arabischsprachigen Teil (berichtet von Israelnetz):

Auf einer offiziellen Internetseite der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) erscheint die antisemitische Hetzschrift "Protokolle der Weisen von Zion". Darauf hat das Informationszentrum für Nachrichtendienst und Terror am israelischen Zentrum für Spezielle Studien (CSS) aufmerksam gemacht.

Die Fälschung aus dem 19. Jahrhundert, die angeblich eine jüdische Weltverschwörung aufdeckt, findet sich nur im arabisch-sprachigen Bereich der Internetseite "Al-Nakba". Mit "Nakba" ("Katastrophe") bezeichnen die Palästinenser den Tag der israelischen Staatsgründung vor 57 Jahren.

In der Einleitung zu der Hetzschrift heißt es: "Der historische Hintergrund der 'Nakba' impliziert - und der palästinensische und der arabische Leser wird zu diesem Schluss kommen -, dass die Errichtung des Staates Israel und daraus resultierend auch die Entstehung des palästinensischen Flüchtlingsproblems nur ein Teil der Umsetzung der Protokolle sind."

Wie die Tageszeitung "Jediot Aharonot" berichtet, wurde die Internetseite am 12. Februar 1996 auf Anweisung des damaligen PA-Vorsitzenden Jassir Arafat eingerichtet. Sie ist für die palästinensische Aufklärung nach innen und außen zuständig. Die Seite mit den "Protokollen der Weisen von Zion" wurde seit einem Jahr nicht mehr aktualisiert. Zu Beginn dieses Jahres hat ein syrischer Verlag eine neue Ausgabe der Hetzschrift auf den Markt gebracht.

Die "Protokolle der Weisen von Zion" sind ein Machwerk des zaristischen Geheimdienstes. Wer sie verbreitet, ist ein Antisemit, der nur eines will: Juden vernichten. Damit kann die Palästinensische Autonomiebehörde eindeutig als antisemitisch und nicht friedenswillig bezeichnet werden.


2. Mai 2005: PLO-Führer Faruq Qaddumi sagt etwas Interessantes zu den Zielen seiner Organisation in einem Interview mit ANB TV, aufgezeichnet von MEMRI:
"Israel kann man nur mit Kugeln begegnen. Das ist die einzige Möglichkeit. Wie schon gesagt, ich unterstütze die Waffenruhe, oder besser: die 'Abkühlung'. Ich sage: Nach jedem schwierigen Kampf müssen die Leute in ihr Alltagsleben zurückkehren."
Frage: "Was ist mit den Ergänzungen der PLO-Charta? Ergänzungen wurden gemacht, um Verhandlungen zu beginnen."
Qaddumi: "Ich akzeptieren keinerlei Ergänzungen der Charta, wie sie 1996 gemacht wurden. Wir, die wir gegen die Oslo-Vereinbarung waren, akzeptieren keinerlei Änderungen der Charta."
Die Charta wurde nicht geändert. Das war eine Riesen-Show, die dazu führte, dass im Westen angenommen wird, die Charta sei geändert worden.


Am 19. März [2005] veröffentlichte die offizielle Internetseite der PA einen Bericht zu Äußerungen eines Dr. Ziad Asali von der "American Task Force on Palestine" (ATFP); dieser hatte offenbar etwas in der Richtung gesagt, dass die Palästinenser auf das „Rückkehrrecht“ nach Israel verzichten sollen. Was genau er gesagt haben soll, lässt die Meldung offen.
Nicht offen lässt sie allerdings, was die PA (in Gestalt der „Global Palestine Right of Return Coalition“) dazu zu sagen hat. Unter anderem dieses:

Das Rückkehrrecht ist ein unveräußerliches Recht, das von der internationalen Gemeinschaft jährlich seit 1948 bestätigt wird. Keine Einzelperson, Gruppe oder Regierung hat die Autorität oder das Mandat dieses individuelle und nationale Recht aufzugeben.
[Dass dieses angebliche Recht, wenn es denn wirklich jedes Jahr in der Art wie behauptet bestätigt wird, nur für Palästinenser gilt, für keinen anderen Menschen der Welt sonst, das wird weder erwähnt, noch wird sich darüber gewundert.]

In Wirklichkeit sind Stimmen wie die von Asali Teil einer größeren, konzertierten Bemühung falsche Tünche der Moderatheit als Ersetzung der legitimen, unveräußerlichen Rechte des palästinensischen und arabischen Volkes einzuführen, die durch ihr Rückkehrrecht, ihre Souveränität und Selbstbestimmung repräsentiert werden.
[„falsche Tünche der Moderatheit“ kann ja wohl nur bedeuten, dass moderat zu sein ein falscher Weg, wenn nicht gar ein Verbrechen ist...]

Durch Organisationen wie ATFP ist Asali sogar über die Genfer Vereinbarung, die Nusseibeh-Ayalon-Vereinbarung und andere derartige Versuche hinaus gegangen, die die fundamentalen, unveräußerlichen und natürlichen Rechte verletzen, die im internationalen Recht festgeschrieben sind. Unter dem Mantel hohler US-Demokratisierung hat Asali im Effekt emsig den neokonservativen Plan des „Neuen Nahen Ostens“ voran getrieben, in dem Nationen und Völker gegen ihren Willen neu gebildet werden.

Die offizielle Internetseite gibt nur wieder, was ihr genehmigt wurde. Dort darf nur veröffentlicht werden, was die Palästinenserführung billigt und mit trägt.
Die Genfer Vereinbarung ging über alles hinaus, was Israel offiziell je angeboten hatte. Die PA-Führung wollte dieses Werk – das von keiner offiziellen Stelle Israels je anerkannt wurde – als Basis für weitere Verhandlungen nehmen. Wenn nun die PA selbst diese Vereinbarung als Verletzung fundamentaler Rechte bezeichnen lässt – wie ernst kann man dann die Äußerung von Mahmud Abbas nehmen, dass nicht alle Palästinenser ihr Recht auf Rückkehr würden verwirklichen können? Diese Äußerung wurde als großer Schritt bezeichnet und beklatscht. Er war offenbar einmal mehr eine Aktion, durch die sich der Westen Sand in die Augen streuen ließ.
Dass Israel dieses angebliche Recht niemals akzeptieren kann, steht außer Frage. Wer also diese Forderung nach der Rückkehr der angeblichen Flüchtlinge (der dritten, vierten oder wer weiß was Generation) erhebt, will keinen Frieden mit Israel, sondern den fortgesetzten Kampf (das ist ja schon angekündigt!) und Israels Vernichtung.


30. Dezember 2004: Offizielles PA-Fernsehen: Juden zu töten ist eine Verpflichtung
Ohne Massenmord an Juden werden die Muslime nie ihren "Tag der Wiederauferstehung" erleben, lehrte ein angesehener islamischer Akademiker im offiziellen Fernsehen der Autonomiebehörde in dieser Woche.
Die Botschaft von Dr. Hassan Khater, Gründer der Al Quds-Enzyklopädie, wurde am Montag im PA-Fernsehen wiederholt, nachdem sie bereits am 13. Juli 2003 ausgestrahlt worden war.
In dem gesendeten Vortrag erklärt Khater, dass nach islamischen Mythen "Die Stunde [Tag der Wiederauferstehung] nicht eintreten wird, bevor man die Juden bekämpft."
Nach den Worten von Itamar Marcus von Palestinian Media Watch wird damit ein Strategiewechsel deutlich. Es wurde Druck auf die PA ausgeübt, woraufhin die Aufrufe zum Völkermord an Juden aus den im Fernsehen gesendeten Freitagspredigten verschwinden sollten. Allerdings wurde die Botschaft nicht aufgegeben, sondern nur verschoben. So wurde sie jetzt (wiederholt) von einem Akademiker verkündet statt von einem Imam.


Palestinian Media Watch Bulletin, 30. Juli 2004

Die Geschichte wird umgeschrieben:
Ein Gedicht-Video sagt, Israel sei die palästinensische Heimat seit „einer Million Jahren“

Von Itamar Marcus und Barbara Crook

Einleitung:

Israel das Existenzrecht zu verweigern, indem behauptet wird, die Juden hätten keine historischen Wurzeln in Israel, ist genauso der Pfeiler der kulturellen Erziehung der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), wie der Versuch den palästinensischen Anspruch auf das Land zu verstärken, indem eine uralte palästinensische Geschichte in Israel gebastelt wird.

Ein neues Gedichts-Video mit dem Namen „Du und wir“, das in den letzten Wochen fast täglich im PA-Fernsehen ausgestrahlt wurde, benutzt beide Vorgehensweisen.

Während Schnappschüsse von Israelis auf dem Bildschirm erscheinen, verliest die ernste Stimme des Sprechers die erste Zeile des Gedichts: „Ihr seid Phantome auf meinem Land.“ Die Nebeneinanderstellung von Text und Bildern stellt die Israelis auch als „Eroberer“ dar. Der Text des Gedichts erklärt, dass das Land seit „einer Million Jahren“ palästinensische Heimat gewesen sei, seit „der Schaffung der Menschheit“, und dass niemand das Land besetzte, bevor die Palästinenser ankamen. Szenen von Yassir Arafat begleiten den wiederholten Satz: „Das ist der Anfang.“ Die Schlusszeile des Gedichts weisen auf „Revolution“, während die PA-Flagge auf dem Bildschirm erscheint.

Es folgt der Text des Gedichts mit einer Beschreibung der begleitenden Bilder:


Ihr seid Phantome auf meinem Land [Bilder von Israelis]
und unsere Wurzeln hier sind tief [Landschaftsbilder]

Seit einer Million Jahren ist dies unsere Heimat
ich bin also eine Million Jahre alt - schließlich haben die Araber die Palästinenser in dem Jahr erfunden, in dem ich geboren wurde...

Mögen die Eroberer ausnutzen, wie sie wollen [Kriegsbilder]

Wir kamen – der Beginn der Erschaffung der Menschheit in der Welt

Und unsere Ankunft – der Beginn und die Zeit

Bevor uns ist kein Fuß darüber hinweggegangen [Landschaftsbilder]

Und Rufe wurden nicht gehört

Uns gehören die Höhlen der Berge

Uns gehören die Flüsse

Uns gehören die Pflanzen, Weingärten, die Felder

Und eine Wasserstraße dort, die zwischen Feldern liegt

Und die Gebeine unserer Väter, die auf dem Boden legten

Und unter dem sie starben...

Dies ist der Anfang [Szenen von Yassir Arafat]

Dies ist der Anfang

Und jedem Anfang folgt ein Ende [Bilder der Al Aksa-Moschee]

Die Tage sind länger [Kriegsbilder]

Die Tage sind immer lang gewesen

Und der Verlauf der Geschichte – Revolution [PA-Flagge im Wind]


Übermittelt von IMRA, 24. Juni 2004 (Die Daten der Umfrage können auch andernorts nachgelesen werden, eine weitere Kommentierung, wie auch die von IMRA verkneife ich mir. Und für die ganz hartnäckigen Anti-Israel-Vertreter: Es geht bei der Darstellung dieser Ergebnisse nicht darum, ob Israel sich aus dem Gazastreifen zurückziehen soll, sondern was man sich davon erwarten kann!):

Zwei kürzlich getätigte große Umfragen unter den Palästinensern dienen als Realitäts-Check gegenüber dem Wunschdenken, das von Vertretern der verschiedenen Abzugsszenarien an den Tag gelegt wird.

Das Development Studies Program (DSP) der Birzeit-Universität führte vom 4.-6. Juni eine Umfrage durch, das Jerusalem Media & Communications Center (JMCC) vom 6.-9. Juni. Beide zeigen auffällige Belege dafür, dass die palästinensische Öffentlichkeit nicht die Absicht hat israelische Rückzüge und Zugeständnisse mit Frieden zu belohnen.

Sind die Umfragen genau? Haben die Palästinenser nicht Angst zu sagen, was sie wirklich denken, wenn sie von Angesicht zu Angesicht Fragen beantworten sollen?

Zu bedenken ist: 90,3% sagten, dass es Korruption in der Palästinensischen Autonomiebehörde gibt. Gefragt, welcher palästinensischen Persönlichkeit sie am meisten vertrauen, sagten nur 23,6% Arafat; 29,4% sagten, sie trautem niemandem. Stellen Sie die gleiche Frage in Syrien und 99,99% hätten geantwortet: „Präsident Assad“ – und die andere 0,01% wären im Gefängnis gelandet.

Hier einige Highlights der Umfrage-Ergebnisse:

84,3% glauben nicht, dass Frieden zwischen Palästinensern und Israelis erzielt werden kann, wenn Israel nicht das Recht der palästinensischen Flüchtlinge auf Rückkehr anerkennt – und das Rückkehrrecht bedeutet das Ende des jüdischen Staates.

Dann glauben aber nur 37,7%, dass es eine Chance für friedliche Koexistenz zwischen Palästinensern und Israelis selbst dann gibt, wenn Israel das Rückkehrrecht zugesteht.

Nur 27,2% sind gegen die Fortführung der Intifada, während eine Mehrheit von 45,5% der Antwortenden der Meinung sind, dass das Endziel der Intifada ist, Israel auszulöschen, statt Israel zu zwingen sich auf die Grenzen von 1967 zurückzuziehen.

Nur 19,9% sind gegen die Wiederaufnahme der militärischen Operationen gegen Israel.

Nur 31,5% sind gegen Selbstmord-Anschläge gegen israelische Bürger.

61,2% antworteten, dass sie „die Fortführung des aus Gaza kommenden bewaffneten Widerstands gegen Israel“ für den Fall unterstützen, dass Israel sich aus dem Gazastreifen zurückzieht.


The MediaLine, Newsletter vom 15.03.2004: Hafen von Aschdod nach Terroranschlag wieder geöffnet
Zwei Selbstmord-Bomber töteten am Sonntag 10 Menschen und verletzten 15 in einem Anschlag auf den israelischen Seehafen Aschdod. Die meisten Toten und Verwundeten gehörten zum Personal des Hafens, der den Betrieb am Montag wieder aufnahm. Yassir Arafts Fatah übernahm die Verantwortung in einer gemeinsamen Erklärung mit der Hamas. Die Terroristen waren beide 18 Jahre alt und kaman aus dem Jabaliya-Flüchtlingslager im Gazastreifen. Die Erklärung von Fatah und Hamas beschrieb Aschdod als "besetztes Gebiet". Berichte sagen, dass dies das erste Mal während der derzeitigen Welle unkontrollierter Gewalt ist, dass palästinensische Organisationen eine Stellungnahme veröffentlichten, in dem sie behaupten, Israel in seinen international anerkannten Grenzen sei besetztes Gebiet.
In einer solchen Erklärung sicher; es gibt aber - wie diese Datei zeigt - genügend Beispiele dafür, dass die Palästinenser alles Land zwischen Jordan und Mittelmeer als "besetzte Gebiete" betrachten.


The MediaLine, Newsletter vom 18.01.2004: Palästinenser nennen Blair-Bemerkung "obszön"
Die Palästinensische Nachrichtenagentur hat die Ermahnung des britischen Premierministers Tony Blair als "obszön" bezeichnet; Blair hatte gesagt, dass der Friedensprozess im Nahen Osten nicht weiter geführt werden kann, ohne dass es "einen glaubwürdigen Sicherheitsplan gibt, der den Menschen aufrichtig erlaubt zu glauben, dass alles unternommen wird um den Terror zu stoppen, genauso das Eindringen von Terroristen entweder in die Palästinensische Autonomie oder nach Israel, und ein klares Zeichen gesetzt wird, dass der Terror der Feind des Fortschritts für das palästinensische Volk ist." Blair machte die Bemerkung auf seiner monatlichen Pressekonferenz in Downing Street 10. Er sagte, dass "in der heutigen Welt, insbesondere nach dem 11. September, der Terror ein Hindernis für poiltischen Fortschritt ist."


Aus WSJ "Best of the Web" (11.12.2003): Palästinas Beste und Gescheiteste

Eine Art "Baby Boom" [HE: bezieht sich auf einen vorher gehenden Kommentar] hat auch Auswirkungen auf palästinensisch-arabische Studenten. Associated Press berichtet aus Ramallah: "In einer Wahl zur Studenten-Vertretung in der Westbank, deren Wahlkampf sich darauf konzentrierte, wer die meisten Israelis getötet hatte, landete die gewalttätige Hamas Mittwoch einen überwältigenden Sieg über Yassir Arafats Fatah."

In einer Debatte fragte der Hamas-Kandidat den Fatah-Kandidaten: "Hamas-Aktivisten dieser Universität töteten 135 Zionisten. Wie viele haben die Fatah-Aktivisten der Bir Zeit-Universität getötet?"

[HE: Kommentar von "Best of the Web"] Muss uns wirklich jemand noch daran erinnern, warum diese Leute keinen eigenen Staat haben sollten?


Palestinian Media Watch, 27. Oktober 2003

PA-Zeitung: Amerika muss im Irak bekämpft werden – Israel muss vernichtet werden
Von Itamar Marcus

Einleitung:
Die zwei brennenden Fragen der arabischen Welt heute sind die totale Vernichtung Israels und der Kampf gegen die USA im Irak, sagt die offizielle Zeitung der palästinensischen Autonomiebehörde, Al-Hayat Al-Jadida. Die Forderung nach der Vernichtung Israels, eine grundsätzliche und weit verbreitete arabische Ansicht, sollte nach Abschluss der Oslo-Vereinbarung von der PA abgelehnt werden, wird aber von den straff kontrollierten PA-Medien weiter gefördert. Man sollte bedenken, dass die Weigerung, Israels Existenz anzuerkennen, im Artikel durch die Ablehnung des Names Israel genauso ausgedrückt wird, wie auch Bezugnahmen auf Israel in Anführungszeichen erfolgt: „Israel“ – was andeutet, dass es „das sogenannte Israel“ heißen soll.

Der Artikel beschreibt Israel und die USA als gleiche und Hauptfeinde der arabischen Welt; das stimmt mit der Meinung der allgemeinen palästinensischen Bevölkerung überein, wie die PMW-Umfrage zeigt, die letzte Woche in Washington veröffentlicht wurde. Diese Umfrage fand heraus, dass 87% der Palästinenser der Meinung sind, dass entweder die USA oder Israel „die größte einzelne Bedrohung des Weltfriedens“ sind. (51% nannten Israel, 36% nannten die USA.) Der Aufruf des Artikels, die Amerikaner im Irak zu bekämpfen, stimmt ähnlich mit den Meinungen in der PA überein, da die Umfrage ergab, dass 42% der Palästinenser die irakischen Anschläge auf Amerikaner und 74% der Palästinenser Saddam Hussein im Krieg unterstützten.

Der folgende Abschnitt entstammt dem Artikel in der PA-Zeitung:

Während dieser Augenblicke in der Geschichte ist es extrem wichtig, eine direkte und entschiedene Haltung gegenüber dem Imperialismus einzunehmen, besonders gegenüber dem zionistischen Gebilde. Es gibt keine andere Option als Widerstand gegen den Imperialismus... Es ist notwendig eine Position herauszubilden bezüglich des imperialistisch-zionistischen Projekts in der arabischen Region. Der Widerstand – der dazu dient die Entfernung der amerikanischen Besatzung des Iraks herbeizuführen – sollte mit allen Mitteln unterstützt werden. Das gleiche gilt für den Kampf gegen das zionistische Gebilde, bis das zionistische Projekt geschlagen ist, sein Gebilde eliminiert und ein freies und arabisches Palästina gegründet ist, als erstem Schritt auf eine Vereinigung des arabischen Heimatlands und dem Streben nach unabhängiger Entwicklung und Sozialismus. Es gibt keine anderen fundamentalen Lösungen für das arabische Problem außer diesem...

... Die Zweistaaten-Lösung, ein binationaler Staat oder sogar ein demokratischer Staat außerhalb der arabischen Dimension wird nicht in der Lage sein, den Kontrast zwischen den arabischen Massen und dem zionistisch-imperialistischen Projekt in der arabischen Region loszuwerden...
[Es gibt] eine weitere Sache, die die Weltbewegung entscheiden sollte und einen Standpunkt einnehmen sollte: Es gibt keine „progressiven Israelis“. Jede Person, die Teil des zionistisch-imperialistischen Projekts ist, selbst bei „Opposition“ gegen die zionistische Politik, ist Teil der Struktur von „Israel“... Eine Person kann nicht gleichzeitig progressiv und Teil des zionistischen Gebildes sein, des zionistischen Projekts... Israel ist ein illegitimer Staat. Diese Definition trifft auf Organisationen und Individuen zu, die es [Israel] repräsentieren oder anerkennen. Um diese Unrechtmäßigkeit zu betonen, sollten daher alle Verbindungen zu den „Israelis“ beendet werden – mit anderen Worten: Normalisierung mit Zionisten sollte weltweit abgelehnt werden, nicht nur in der arabischen Heimat...
... Es gibt keine andere Möglichkeit als die Eliminierung des imperialistisch-zionistischen Projekts... Widerstand gegen Israel heißt Widerstand gegen Globalisierung und umgekehrt...“

[Kommentar von Dr. Hischam Al-Bustani, jordanischer Kolumnist,
in Al-Hayat Al-Jadida, der offiziellen PA-Zeitung, 25. Oktober 2003]


“Israel lehnt palästinensisches Angebot einer ‘dauerhaften Waffenruhe’ ab”
Shaath, Shalom bilden bilaterales Gremium für Außenpolitik

Palestine Media Center- (PMC) [Offizielles Organ der PA], 04.08.2003
http://www.palestine-pmc.com/details.asp?cat=1&id=966

Vorbemerkung HE:
Das ist wieder ein tolles Stück der palästinensischen Verdrehung von Tatsachen: Israel wird vorgeworfen, dass es seit Beginn der Roadmap nichts Spürbares getan habe; anhand nicht in der Roadmap stehender Forderungen wird „belegt“, dass Israel seinen Aufgaben nicht nachkommt. Gleichzeitig wird selbstverständlich davon ausgegangen, dass die Palästinenser mit der „Hudna“ alles getan haben, um die Roadmap zu erfüllen – während Israels Forderung, die Palästinenser sollten die Aufgaben der Roadmap erledigen, als Hindernis für Fortschritt und Frieden dargestellt wird. Prima, nicht? Und ich erlebe, wie unsere Medien diesen Schwachsinn eifrig verbreiten, damit bei uns derselbe Eindruck erweckt wird: Israel ist schuld!

Der palästinensischen Außenminister schlug am Sonntag eine “dauerhafte Waffenruhe” im Konflikt mit Israel vor, wenn der jüdische Staat seinem Teil der von den USA gesponserten Roadmap zum Frieden nachkommt, [Äh, habe ich da was verpasst? Heißt es nicht in der „Roadmap“, dass im ersten Schritt die Gewalt eingestellt wird, die PA die Terroristen verhaftet und ihre Infrastruktur und Organisationen abbaut? Könnte es sein, dass die Palästinenser etwas mehr zu tun haben, als nur eine Waffenruhe zu verkünden?] aber sein israelischer Gegenpart wies das Angebot zurück und verlangte statt dessen das vollständige Aufbrechen der palästinensischen Gruppen, die gegen die israelische Besatzung sind. [Hm, so kann man Terrorgruppen offenbar auch nennen, so wie unsere Medien immer von Radikalen statt Terroristen reden. Das Dumme ist nur: Die Roadmap verlangt von den Palästinensern genau das, was der israelische Minister verlangt hat – d.h. dann wohl, dass die Palästinenser ihrem Teil der Roadmap nicht nachkommen wollen, weil es eine Unverschämtheit ist, von ihnen zu verlangen, was von ihnen verlangt wird. Wieder mal. Oder besser gesagt: Wie üblich!]

„Wir sind bereit die Waffenruhe durch Dialog mit den Palästinensergruppen auszudehnen, wenn die Israelis wirkliche Schritte zur Umsetzung der Roadmap unternehmen“, sagte der Außenminister der Palästinensischen Nationalbehörde (PNA) [gibt es nicht, es gibt die palästinensische Autonomiebehörde], Nabil Shaat gegenüber Reuters nach dem Treffen mit seinem israelischen Gegenüber Silvan Shalom im israelischen Außenministerium in Jerusalem. [Was soll Israel eigentlich noch tun, damit die PA einmal anfängt ihren Aufgaben nachkommt, Herr „Außenminister“?]

Shaat sagte, er und Shalom hätten es nicht geschafft sich über den Vorschlag zu einigen, weil „die Israelis von uns verlangten, die palästinensischen Organisationen zu zerschlagen und die Führer dieser Organisationen zu verhaften“. [Wenn die Roadmap die Zerschlagung der Terror-Infrastruktur und der Terror-Organisationen verlangt, warum sollte Israel darauf verzichten – zumal die PA bisher keine Anstalten macht, ihren Teil der Roadmap zu erfüllen?]

Es wird berichtet, dass der palästinensische Premierminister Mahmud Abbas (Abu Mazen) sich mit Führern der Gruppierungen in Gaza zu weiterem nationalen Dialog über den Status quo und die Hudna (Waffenruhe) treffen wird.

Shalom bestätigte, dass er ein Angebot seines palästinensischen Gegenübers für eine „absolute und dauerhafte“ Waffenruhe zurückwies, berichtete Ha’aretz.

Israels Fernseh-Sender Channel One zitierte Shalom, er habe Shaat gesagt, Israel würde in die zweite Phase der von den USA geförderten Roadmap eintreten, die einen palästinensischen Staat bis 2005 vorsieht, so lange die PNA nicht zerschlägt, was er als die „Terror-Infrastruktur“ beschrieb. [Was in völliger Übereinstimmung mit der Roadmap steht!]

Palästinenservertreter warnen vor einem Bürgerkrieg, sollten sie gegen die Gruppen vorgehen, die gegen die israelische Besatzung sind; sie sagen, die effektivste Weise, die Gewalt des 34 Monate alten Aufstandes für die Unabhängigkeit aufzuhalten, sei, dass Israel den Friedensplan umsetzt. [Ah ja, die Israelis müssen leisten, damit die Palästinenser ihren Terror nicht wieder auf das frühere Level hoch fahren. Aber zu erwarten, dass die Palästinenser ihren Teil erfüllen, ist zu viel verlangt, oder?]

Shaat sagte, er erzählte Shalom, dass weitere israelische Rückzüge aus den wieder besetzten Städten der Westbank und andere Schritte, die den Palästinensern Bewegungsfreiheit verschafften, es der PNA-Regierung möglich machen würden, eine dauerhafte Waffenruhe mit den palästinensischen Parteien auszuhandeln. [Die Roadmap sagt nicht, die PA soll mit den Terroristen über eine Waffenruhe verhandeln, sondern sie soll die Terror-Organisationen und deren Infrastruktur zerschlagen!]

„Ihre Reaktion war, dass sie darauf bestanden, dies sei nicht genug; sie bestanden darauf, dass die Palästinenser die militante Infrastruktur beseitigen“, sagte Shaat der Associated Press. [Warum auch nicht – nichts anderes wird durch die Roadmap verlangt!]

Die wichtigen Palästinensergruppen erklärten am 29. Juni eine zeitlich begrenzte Waffenruhe und obwohl es seitdem sporadische Anschläge gegeben hat, ist das Niveau der Gewalt stark gesunken. [167 „sporadische Anschläge“ – abgesehen von den verhinderten...]

Shalom sagte dagegen, dass beider Treffen „geholfen habe, eine Grundlage für Kooperation zwischen uns zu schaffen“.

Shaat sagte, Shalom habe seine Einladung angenommen, die Gebäude des PNA-Außenministeriums in Ramallah oder Gaza zu besuchen.

Beide vereinbarten, ein bilaterales Komitee zur Diskussion außenpolitischer Fragen einzusetzen, sagte Shaat der Tageszeitung Al-Quds.

Unabhängig davon traf PNA-Staatsminister für Sicherheitsfragen, Mohammed Dahlan, mit Brigadegeneral Amis Gilad, dem Kopf des Sicherheits- und Politik-Teams im israelischen „Verteidigungs“- [streuen wir mal schnell eine kleine Beleidigung ein...] Ministerium und Koordinator der israelischen Besatzungsstreitkräfte (IOF) zusammen, um ein israelisches Angebot zum Rückzug aus Jericho und Kalkilia in der Westbank zu besprechen.

Israel schlug das erstmals letzte Woche in einem Treffen zwischen Dahlan und dem isrealischen „Verteidigungs“-Minister Shaul Mofaz [ein bisschen Diffamierung macht doch richtig Spaß, oder?] vor, aber die Palästinenser bestanden statt dessen auf einem Rückzug aus Ramallah.

Ein Statement aus Dahlans Büro beschuldigte die israelische Seite, sie gäbe kein echtes Engagement beim Abbau von Straßensperren und anderen Hindernissen um die beiden Städte. [Hm – nach einem Haufen abgebauter Straßensperren, mehreren geräumten Städten – während die Palästinenser gerade mal ihre „Hudna“ verkündeten – hat Israel also nichts wirklich voran Bringendes getan. Sehr bezeichnend. Ein Hinweis darauf, dass die PA bisher nichts tut, um die Hetze zu beenden, um die Hass-Erziehung zu beenden, dass sie weiter Sommerlager nach Selbstmord-Terroristen benennt, diese als Vorbild darstellt; dass immer noch haufenweise Attentate verübt werden, dass DIE zentrale Forderung der Roadmap (Abbau der Terror-Infrastruktur) nicht einmal ansatzweise angegangen wird – all das ist völlig egal, das spielt keinerlei Rolle!]


PA-Sommerlager nach Terrorist benannt
berichtet von Palestinian Media Watch
(Und ich frage mich, wie der Terror wie die PA den Terror beseitigen will, wenn sie ihn auf diese Weise selbst dann schürt, wenn sie angeblich eine Waffenruhe einhält und den Frieden mit Israel sucht.)

Einleitung durch PMW:
Die palästinensische Autonomiebehörde macht es zur Bildungspolitik, Sportereignisse für Kinder, Bildungsprogramme und –Einrichtungen nach Terroristen zu benennen, darunter Selbstmord-Bomber, die eine große Zahl Israelis getötet haben. Gestern [also am 14.7.2003, zwei Monate nach Beginn der „Road Map“, nach der die Palästinenser den Terror bekämpfen sollten!] ein Sommerlager nach Jihad Al-Amarin, dem Gründer der Selbstmordterror-Abteilung der Fatah, den Al-Aksa-Märtyrerbrigaden. Es wird berichtet, dass die Kinder als Lageraktivitäten das Haus des Terroristen besuchten und seine Familie trafen. Dem geht eine Vielzahl von Artikeln der PA-Presse in diesem Sommer voraus, dass Kinder-Sommerlager nach anderen Terroristen benannt wurden. (Weitere derartige Meldungen können der Internetseite von Palestinian Media Watch entnommen werden!)

Meldung in Al-Hayat Al-Jadida, 13. Juli 2003:
Die Palästinensische Union für Kultur, Wissenschaften und Entwicklung fährt mit den Aktivitäten der fünften Runde der Sommerlager fort, die den Titel trägt: „Shahid Al-Amarin“. Sie tut das in Zusammenarbeit mit der Kinderorganisation „Da’una Nafrach“ (Lasst uns jubeln)... [150 Jungen und Mädchen im Alter von 12 bis 13 Jahren nehmen an der Lager teil.]

Gestern besuchten die Teilnehmer des Lagers das Haus des Shahiden [für Allah gestorbenen] Jihad Al-Amarin, wo sie von der Ehefrau des Shahiden, seinen Kindern und seiner Familie begrüßt wurden. Während des Besuchs wurden Reden gehalten, die die Vorzüge des Shahiden Jihad Al-Amarin priesen, der vor einem Jahr durch die Besatzungskräfte ermordet wurde. [Anmerkung: Jihad Al-Amarin, der Gründer der Al Aksa-Märtyrerbrigaden, wurde von Israel getötet.]

Die Frau des Shahiden drückte ihre Freude aus angesichts der Loyalität unseres Volkes gegenüber ihrem Mann und erklärte, dass der Shahid Jihad einem nationalen Auftrag folgte. Während des Besuchs wurde der Frau des Shahiden das Schild des Lagers übergeben.


Palästinensisches Fernsehen: Mohammed befahl den Muslimen, Juden zu töten
Und hier bei uns schwärmen sie davon, dass man auf dem Weg zum Frieden sein könnte!

PMW berichtet am 14. Juli 2003, dass eine weitere Sendung des PLO-Fernsehens die Ermordung von Juden als religiöse Pflicht darstellte. Dr. Hassan Khader, Gründer der Al Quds-Enzyklopädie, erschien Sonntag im PA-Fernsehen mit dem folgenden Zitat Mohammeds: „Die Stunde [Tag der Auferstehung] wird nicht kommen, bis ihr die Juden bekämpft, bis ein Jude sich hinter einem Felsen oder Baum versteckt und der Felsen und der Baum wird sagen: Oh Muslim, Diener Allahs, da ist ein Jude hinter mir, komm und töte ihn!“

Obwohl die Grundlage für die derzeitigen Verhandlungen zwischen Israel und den Arabern ist, dass der Konflikt kein religiöser Disput ist, sondern ein politischer, zitieren die religiösen und akademischen Lehrer der PLO wiederholt islamische Quellen, die im Namen Allahs verlangen, dass Juden gehasst und sogar getötet werden.

Die gestrige Sendung ist nichts als ein weiteres Beispiel für die von den PA-Medien verbreiteten Weltsicht, dass die Erlösung von der Ermordung von Juden durch Muslime abhängig sei. Sie kann auf der Internetseite von PMW angesehen werden, dazu eine früher gesendete Zitierung derselben Quelle durch einen muslimischen Führer.


Israelnetz, 07.07.2003 von wegen Friedenshoffnung...
Freilassungskandidat: "Intifada muss weitergehen"

JERUSALEM (inn) – Ein palaestinensischer Haeftling, der offenbar freigelassen werden soll, hat eine Fortsetzung der bewaffneten "Intifada" angekuendigt. Samir Kuntar hatte sich vor 24 Jahren an einem Terroranschlag in der nordisraelischen Kuestenstadt Nahariya beteiligt.

"Unsere Freilassung ist keine Vorbereitung auf die Zerstoerung der Waffe des Widerstands", sagte Kuntar in einem Interview mit der libanesischen Tageszeitung "A-Safir". "Sie ist vielmehr ein Beweis dafuer, dass dieses Mittel angemessen ist. Es muss bleiben, um die offizielle Position der Palaestinenser zu staerken, die danach strebt, die Ziele des palaestinensischen Volkes zu verwirklichen."

Wie die israelische Zeitung "Ma´ariv" berichtet, zeigten sich israelische Sicherheitskraefte nicht nur ueber den Inhalt des Interviews besorgt. Auch die Frage, wie der 42jaehrige ueberhaupt vom Gefaengnis aus mit Journalisten sprechen konnte, beschaeftigt die Aufsichtsbehoerde. "Der Fall wird untersucht, und wenn der Haeftling tatsaechlich ein Interview gegeben hat, werden wir ihm ein Disziplinarverfahren und Sanktionen anhaengen", sagte eine Sprecherin.

Die israelischen Sicherheitskraefte wollen eine Liste mit 350 Haeftlingen erstellen, die im Rahmen der "Roadmap" entlassen werden sollen. Von den rund 5.940 Palaestinensern, die derzeit in Haft sitzen, wurden rund 2.500 wegen Mordes oder der Beteiligung an Anschlaegen verurteilt, weitere 2.500 wurden aufgrund anderer Straftaten zu Gefaengnisstrafen verurteilt. Rund 940 Gefangene sitzen noch in Untersuchungshaft.

Im April 1979 hatte die "Palaestinensische Befreiungsfront" in Nahariya einen Anschlag veruebt. Die Attentaeter waren mit einem Schiff in die Kuestenstadt gelangt und in ein Wohnhaus eingedrungen. Dabei wurden ein Israeli und seine beiden kleinen Toechter sowie ein Polizist erschossen. Kuntar wurde zu einer fuenfmal lebenslaenglichen Gefaengnisstrafe und zu weiteren 47 Jahren Haft verurteilt.


Aus einem Bericht der New York Times vom 28.6.2003:
über den bevorstehenden Rückzug der Israelis aus Bereichen des Gazastreifens.
Israel hatte zwei palästinensische Bombenbauer gezielt getötet. Die "Trauergemeinde" äußerte sich - und leider sind das typische palästinensische Äußerungen:

In der Menge vor der Totenhalle des Aksa-Märtyrer-Krankenhauses [Was für ein "toller" Name für dieses Krankenhaus!] stand Yasir Abu Anas, 23-jähriger Englisch-Lehrer und sagte, einer der getöteten Militanten, Muhammed al-Ghoul, war sein Schüler, bis er vor einem Jahr sein Studium fallen ließ und sagte, er wolle wie sein Vater ein Meister-Bombenbauer für die Hamas werden. Der Verbleib seines Vaters ist unbekannt.

Herr Anas sagte, er habe nicht widersprochen. "Wir müssen kämpfen", sagte er auf Englisch. "Ich kann keine Waffen benutzen - ich mache das nicht - aber ich kann die Leute dazu anhalten zu kämpfen."

Gefragt, ob er seine Schüler dazu angehalten habe, sagte er: "Natürlich, es ist keine Schande, das zu sagen. Ich sage meinen Schülern ständig, dass sie kämpfen sollen."

Er äußerte sich den Gesprächen der Palästinenser über eine Feuerpause oder einen Frieden mit Israel gegenüber verächtlich. "Das ist ein Existenzkampf, keiner um Grenzen", sagte er. "Es wird nicht enden, bis zum Tod."

Hm, wenn das repräsentativ für die Palästinenser ist, welche Hoffnung setzen dann eigentlich die Europäer in die jetzt schon missbrauchte "Road Map"?


Während alles davon redet, dass die "Road Map" umgesetzt wird und die Chance auf Frieden wieder gegeben ist, macht PA da weiter, wo sie nie aufgehört hat (Bericht der ICEJ vom 2.6.2003):

PA-Aufsatzwettbewerb: Briefe an den Feind

Nach einem Bericht der „Palestinian Media Watch“, einer Organisation, die den Inhalt palästinensischer Medien analysiert, gab das Erziehungsministerium der PA die Gewinner eines Schüler-Aufsatzwettbewerbs bekannt. Die ersten zehn der insgesamt 1 Millionen Teilnehmer schrieben über die Zerstörung Israels, den Wunsch, Israelis zu töten und Hass auf Amerika. Keiner der Aufsätze behandelt das Thema Frieden mit Israel.

Einige der Aufsätze wurden in der palästinensischen Tageszeitung „Al-Kuds“ publiziert. Der Zehntklässer Jhouk Tarek schreibt: „An meinen Kollegen in der Menschheit, den israelischen Soldaten an einer Straßensperre des Militärs: Hat deine Mutter Muttertag gefeiert? Ich glaube nicht, dass du mit ihr gefeiert hast, aufgrund deiner Aufträge, die du gegen die Palästinenser ausführen sollst. Ich schlage vor, du solltest ihr ein Geschenk bei einem verspäteten Besuch mitbringen: eine Flasche mit dem Blut eines palästinensischen Kindes, das du auf dem Weg ermordet hast, und dessen Mutter immer noch nach ihm Ausschau hält.“

Ein weiterer „Brief“ ist an Premierminister Scharon gerichtet:

„Ich möchte dir das Geheimnis meines Hasses gegen dich verraten. Ich hasse dich nicht aufgrund deiner Religion, weil du an Musa (Mose) glaubst, gesegnet sei sein Andenken. Ich hasse dich, weil du die Kinder meines Volkes hasst”, so der Siebtklässler Saja Etzam.

Unterdessen forderte Jassir Arafat nach einem Bericht des Zweiten Israelischen Fernsehens am Internationalen Tag des Kindes palästinensische Kinder dazu auf, diesen Tag dadurch zu begehen, dass sie Märtyrer würden. Ein Märtyrer, der für Jerusalem sterbe, habe ebensoviel Macht wie 40 sterbende Feinde, so Arafat gegenüber den Kindern in Ramallah.


TheMediaLine, 11.5.2003: Palästinensische Ausstellung: Das Paradies, das die Märtyrer erwartet

Einen Versuch "die Moral der Studenten zu heben" nennt es die Al-Najah-Universität in Nablus und eröffnete eine Ausstellung, die ein Modell des Paradieses zeigt, in das Selbstmord-Bomber und "Märtyrer" eingehen werden. Die Ausstellung ist ein Bild der Ruhe, das einen Goldfisch-Teich und Fotos toter Terroristen beinhaltet. Die Ausstellung trägt den Titel "Der Sieg der Gerechten" und ihre Organisatoren sagten nach Darstellung der AP, dass sie "die Belohnungen für die Ausführung von Angriffen auf Israel darstellen solle".
So friedlich werden Studenten geprägt. Wenn Herr Abbas es mit der Einstellung des Terrors ernst meinen sollte, dann müsste hier ganz schnell die Meldung kommen, dass der Abbau dieser "Ausstellung" angeordnet und ausgeführt wurde.


Tzamtzam News-Hebrew/COP: Palästinenser "lösen" das Problem der illegalen Waffen, indem sie die Terroristen in die Sicherheitsdienste aufnehmen

Raschid Abu Schabak, Kopf des palästinensischen Präventiven Sicherheitsdienstes in Gaza und Mohammed Dahlans ehemaliger Stellvertreter, sagte dem Islam Online Chatforum am 4. Mai, dass die palästinensischen Sicherheitsdienste die Aktivisten der Terrororganisationen in ihre Reihen aufnehmen würden, um das Problem des illegalen Waffenbesitzes durch nicht-Regierungs-Kräfte zu "lösen".
Mit anderen Worten: Alle, die illegale Waffen besitzen, werden zu offiziellen Polizisten oder Geheimdienstlern erklärt, damit die Waffen nicht mehr illegal sind. Die Juden werden dann also mit legalen Waffen ermordet, statt mit illegalen.


COP: Neuer PA-Informationsminister: Der Kampf geht weiter

Nabil Amar, von Abu Mazen neu zum PA-Minister für Information ernannte, sagte dem Islam Online-Chatforum am 6. Mai 2003: "Ich bin überzeugt, dass Abu Mazen sich dem politischen Programm verpflichtet fühlt, das vom Palästinensischen Legislativrat genehmigt wurde, und dass der palästinensische Kampf nie aufhören wird, solange die Besatzung andauert." [übersetzt: So lange, wie Israel existiert - da alles Gebiet "zwischen Fluss und Meer" per immer wieder genannter Definition besetzt ist - wird es Krieg gegen die Juden geben.] "Es ist manchmal notwendig, von einem Mittel auf ein anderes zu wechseln; aber alle Kräfte und die Regierung des palästinensischen Volkes wird nie still sein, bis ein unabhängiger Staat mit Jerusalem als seiner Hauptstadt eingerichtet ist und eine faire Lösung der Flüchtlingsfrage auf Basis der internationalen Rechtmäßigkeit erreicht ist." (Tzamtzam News in Hebräisch) [Wieder eine Übersetzung: "Faire Lösung der Flüchtlingsfrage" bedeutet nach palästinensischem Sprachgebrauch: Überflutung Israels mit den angeblichen 4 Millionen Nachkommen der Flüchtlinge von 1948 = Vernichtung des jüdischen Staates durch massive Veränderung der demographischen Verhältnisse.

Amar sagte Israel Radio am Freitag: "Arafat ist der gewählte Präsident der Palästinenser. Ich rate den Amerikanern, einen Dialog mit Arafat zu eröffnen." (Israel Radio)


Palestinian Media Watch berichtet am 6.5.2003:
Direktorin des Palästinensischen Kinder-Hilfsvereinigung:
"Wir lehren unsere Kinder den Märtyrertod zu suchen."

Einleitung:
PMW-Berichte, die die umfassende Ermutigung der Autonomiebehörde zeigten, ihre Kinder nach dem heldenhaften Tod für Allah, die Schahada, anzustreben, sind wiederholt von PA-Führern auf Englisch geleugnet worden. In den Medien ihrer eigenen, arabischen Sprache jedoch fahren sie fort, die Ermutigung ihrer Kinder zur Schahada als nationale Leistung zu betrachten.

In einem aufrichtigen Interview mit PA TV (dem palästinensischen Fernsehen) erklärte die Direktorin der palästinensischen "Kinder-Hilfsvereinigung", einer Gruppierung, deren Aufgabe es ist, Kindern zu helfen, dass als Bildungspolitik mit anderen Werten palästinensische Lehrer ihren Schülern beibringen den Tod für Allah - die Schahada - anzustreben.

Es folgt der Text des Interviews:

Das Interview:
Journalist Samir Shahin: "Die Kinder wollten nur die Schule verlassen und Steine auf die israelischen Soldaten zu werfen, um den Märytrertod (Schahada) zu erzielen. Sie strebten die Schahada als oberstes Ziel an.

Moderator: Frau Firial, versteht - nach Ihrer Meinung - das palästinensische Kind das Konzept der Schahada?

Firial Hillis, CEO der palästinensischen "Kinder-Hilfsvereinigung": "Das Konzept der Schahada bedeutet für das Kind, dass - aus religiöser Sicht - es zur Heimat gehört. Dass es Opfer für die Heimat bringt. Schahada zu erzielen, um ins Paradies zu kommen und seinem Gott gegenüber zu treten. Es gibt nichts Besseres. Wir lehren unsere Kinder auch die Heimat zu beschützen, ihr Eigentum, und die Schahada zu erzielen." [PA TV, 4. Mai 2003]

Ist das nicht herzallerliebst? Wie sollen diese Kinder jemals Frieden schließen, wenn sie derart "erzogen" werden? Und wie soll man glauben, dass Arafat & Co. Frieden schließen wollen, wenn diese gezielte erziehung zu Hass und Mord betreiben wird?
Am Wichtigsten aber: Wieso wird hier immer behauptet, die Palästinenser wollten Frieden und die Israelis nicht?


Arutz-7 berichtet im Newsletter vom 04.05.2003:
Fatah ruft immer noch zur Vernichtung Israels auf

Fatahs ideologische Plattform, wie sie auf der Internetseite der Bewegung erscheint, ruft immer noch zur Vernichtung des "zionistischen Gebildes" und der Befreiung von "ganz Palästina" auf. Haggai Huberman berichtet, dass die Fatah, die wichtigste Komponente der Palästinensischen Autonomie, erklärt: "Die zionistische Präsenz in Palästina stellt zionistische Aggression dar, die im Wesentlichen auf expansionistischem Imerialismus gründet. Das Ziel des palästinensischen Kampfs ist es, Palästina vollständig zu befreien und das zionistische Gebilde wirtschaftlich, politisch, militärisch und kulturell auszulöschen. Eine bewaffnete Volksrevolution ist der einzige Weg Palästina zu befreien."

Wie gesagt: Fatah äußert das - die Organisation, die der neue Premierminister der PA mit gegründet hat, deren stellvertretenden Vorsitz er über lange Zeit inne hatte und der er sich absolut verpflichtet fühlt. Fatah äußert das weiter, NACHDEM Mahmud Abbas angeblich den Terror unterbinden soll. NACHDEM ihm von allen möglichen Leuten im Westen attestiert wurde, er sei ein "Moderater". Wäre es nicht an der Zeit, dass "Abu Mazen" seine eigene Organisation auf Linie bringt? Ich fürchte, sie ist auf Linie und der PA-Premier auch!


Interview der Zeitung Al-Bayen (Vereinigte Arabische Emirate) mit Faruk Qaddumi am 03.01.2003:

"Die Palästinenser stimmen darin überein, dass der Widerstand (=Juden durch Terror umbringen) die natürliche Basis für die nationale Einheit und nationalen palästinensischen Dialog [zwischen den verschiedenen Fraktionen] ist."
"Die palästinensischen Parteien [incl. Hamas, Jihad, PFLP etc.] legten verschiedene Dokumente vor und der gemeinsame Nenner all dieser Dokumente war das Prinzip den Widerstand fortzusetzen, der die Diskussionsgrundlage für die Zukunft der palästinensischen Führung und der palästinensischen politischen Richtung bildete."
Quelle: MEMRI


Schon nicht mehr ganz frisch - übermittelt von Honestreporting.com:
New York Times, 6. April 1989:

Fuzi Salim Ali Madi, einer der Führer von Arafats Eliteeinheit, Fatahs "Force 17", wählte den Spitznahmen "Abu Hitler" und nannte seine zwei Söhne "Eichmann" und "Hitler".
Das sind also die Saubermänner, die Arafat mit der Führung seiner "Sicherheitseinheiten" oder "Kampfverbände" betraut.


ULRICH W. SAHM - Entschuldigung für Verurteilung

Jerusalem, 5. März 2003 - Kurz nachdem der palästinensische Informationsminister Jassir Abed Rabbo schriftlich per Fax an alle Korrespondenten eine Standardverurteilung “jeglicher Anschläge auf Zivilisten” verteilt hatte und darauf aufmerksam machte, dass “die Attacke in Haifa nur dazu diene, von mehr als 150 von Israel in den vergangenen zwei Monaten getöteten Palästinensern abzulenken”, meldete sich der palästinensische Arbeitsminister Ghassan El-Khatib, zu Wort. Der „entschuldigte“ sich für diese von Abed Rabbo veröffentlichte Erklärung. El-Khatib, erklärte, dass die palästinensische Autonomiebehörde jene Verurteilung “wegen internationaler politischer Rücksichten” veröffentlichen musste.


Kibbutz innerhalb der grünen Linie ist eine "Siedlung"
aus einem Bericht von Jeff Jacoby im Boston Globe vom 14.11.2002

Hintergrund: In der Nacht vom 10.11.2002 drang ein Palästinenser in den Kibbutz Metzer ein. Er erschoss zwei Passanten, dann drang er in ein Haus ein und erschoss eine Mutter mit ihren beiden Söhnen, die gerade ins Bett gingen.

Der Palästinenser war Mitglieder der Tanzim-Milizen, Arafats privater Terrortruppe. Verantwortlich erklärte sich zuerst aber eine andere Terrorgruppe der Fatah, die Al Aksa-Märtyrerbrigaden, mit folgenden Worten:
"In Antwort auf die fortgeführte zionistische Aggression gegen unser Volk stürmte einer unserer Märtyrer die Siedlung Metzer. Fünf Zionisten wurden getötet ... von den Kugeln der Brigaden. Wir geloben, dass es weitere Märtyrerangriffe geben wird, bis zur Niederlage der Besatzungsmacht."
Voice of Palestine (Arafats Radionsender) brachte einen Bericht, der die "Operation" im Kibbutz Metzer in den höchsten Tönen pries. Den Kibbutz beschrieb man als "eine Kolonie nördlich von Tulkarm", einer arabischen Stadt in der Westbank.

Der Boston Globe kommentiert das so:

Aber Metzer ist keine "Kolonie" oder "Siedlung" und liegt nicht in der Westbank. Es wird auch nicht von kriegerischen israelischen Hardlinern bewohnt. Vor 50 Jahren von links gerichteten Immigranten aus Argentinien gegründet, liegt Metzer innerhalb des Israel von vor 1967. Es ist bekannt für seine Tauben-Haltung und für seine freundschaftlichen Beziehungen zu benachbarten Arabern, von denen viele am Montag in den Kibbutz strömten um zu kondolieren. In den letzten Monaten haben sich die Einwohner Metzers gegen einen geplanten Sicherheitszaun der Regierung ausgesprochen, weil dieser durch Olivenhaine verlaufen könnte, die einem nahe gelegenen arabischen Dorf gehören.

Einige der Tauben Metzers versuchen sich selbst davon zu überzeugen, dass ihr Kibbutz gerade wegen dieser Politik [HE: gegen die Pläne der Regierung Sharon] angegriffen wurde. "Es war ein geplanter und gewollter Anschlag auf den Frieden", sagte Dov Avital, ein langjähriger Einwohner, "denn das ist es, wofür Metzer steht."

Es mag beruhigend sein, so zu denken. Aber die pure Wahrheit ist, dass das Massaker in Metzer kein Angriff auf den Frieden war, sondern auf Israel.

Es war kein Zufall, dass die Erklärung der Terroristen Metzer als "Siedlung" darstellte. Für die Fatah und die Tanzim, für Arafat und Hamas, ist jede jüdische Gemeinde in Israel eine "Siedlung", nicht nur die, die in den Gebieten liegen, die Isarel in Selbstverteidigung während des Sechstage-Krieges 1967 eroberte. Als die PLO 1964 gegründet wurde, war das nicht, um einen palästinenischen Staat in der Westbank und Gaza zu gründen, die damals von Jordanien und Ägypten besetzt waren. Der Auftrag der PLO - damals wie heute - ist die "Befreiung" ganz Israels, die Entfernung der Juden, ihre Ersetzung durch einen arabischen Staat namens Palästina.

Es ist eine der anhaltenden Mythen des arabisch-israelischen Konflikts, dass ein palästinensischer Staat in der Westbank und Gaza der Schlüssel zum Frieden sei. Aber wenn das wahr wäre, wäre der Frieden im Jahre 2000 ausgebrochen, als der damalige Premierminister Ehud Barak einen palästinensischen Staat in ganz Gaza, praktisch der gesamten Westbank und der Hälfte von Jerusalem vorschlug. Arafat antwortete auf Baraks Angebot mit dem Beginn eines neuen Kriegs aus Terror und Blutvergießen.

Die einzige Überraschung ist, dass es immer Leute gibt, die überrascht sind. Die Verfassung der Fatah erklärte, dass "dieser Kampf nicht aufhören wird, bis der zionistische Staat abgebaut und Palästina vollständig befreit ist." Die Araber haben nie ein Geheimnis aus ihren Zielen gemacht.

Eine Umfrage auf der Fatah-Internetseite (www.fatehorg.org) befragte die Besucher, ob sie "Märtyrer-Angriffe" (d.h. Terrorangriffe)
(a) (nur) innerhalb des alten Israel
(b) nur innerhalb der 1967 eroberten Gebiete
(c) in beiden
(d) gar nicht
befürworten. Bis Mittwochmittag (13.11.2002) hatten 6,9% der Teilnehmer Möglichkeit (a) gewählt, 12,5% waren für (b) und 69,1% für (c). Nur 11,6% befürworteten ein Ende allen antiisraelischen Terrors.

Es ging nie um die Gebiete von 1967. Von den Landkarten an ihren Wänden über ihre Schulbücher zu den Radio- und Fernseh-Sendungen hat die Autonomiebehörde genauso wie Hamas und Islamischer Jihad immer klar gemacht, dass sie sich nach viel mehr sehnt. Arafats Krieg geht nicht um einen Staat, in dem Araber neben jüdischen Nachbarn leben können. Es geht um den Staat der jüdischen Nachbarn. Um alles - einschließlich des Kibbutz Metzer.


Hamas-Führer Scheik Sayyed Hassan Nasrallah im "Lebanon Daily Star" in "Ermutigung" zur Einwanderung von Juden nach Israel:
(Zitat der Woche im wöchentlichen Newsletter des Tzemach News Service)

"Wenn sie alle nach Israel kommen, wird uns das den Aufwand ersparen, sie weltweit zu jagen."


PA-"Außenminister" Faruk Qaddumi: PLO-Charta gilt weiter (also auch das Ziel der Vernichtung Israels!)
(englischsprachiger ICEJ-Newsletter vom 09.10.2002)

Die PLO hat ihre kontroverse Charta bestätigt, die zur Vernichtung des Staates Israel aufruft, sagen arabische Quellen.

In einer Rede vom Wochenende erklärte PLO-"Außenminister" Faruk Qaddumi, dass angesichts der Politik von Premierminister Ariel Sharon eine Anerkennung der Bedingungen der Oslo-Vereinbarung nicht weiter gerechtfertigt werden kann.

"Die PLO erkennt Israel nicht länger an und hält an ihrer Nationalcharta fest, die Paragraphen beinhaltet, die die Vernichtung Israels verlangen", sagte er der Zeitung Al-Bayan aus Dubai.

Qaddumi, ein enger Berater von Palästinenserführer Yassir Arafat, ging weiter, indem er zu 'Massakern' gegen israelische Zivilisten aufrief, als Antwort auf die, von denen er behauptet, dass die IDF sie gegen Palästinenser verübt habe. Er pries die Selbstmordbomber-Kampagne.

Die unmittelbaren Auswirkungen der Bemerkungen ist, dass ein deutlicher Schlussstrich unter die bereits durchlöcherten Oslo-Vereinbarungen gezogen wird. Hochrangige Palästinenservertreter sagen bereits seit einiger Zeit, dass, da Isarel die palästinensischen Forderungen nach Staatlichkeit nicht 'anerkennt', Palästinenser den Staat Israel nicht 'anerkennen' müssten.

Aber die PLO-Charta geht mit ihrer Forderung der Auslöschung des Staates Israel viel weiter als die Frage der palästinensischen Eigenstaatlichkeit. Sie wurde ein Schlüsselhindernis bei der Vermittlung von Oslo, wo Israel argumentierte, dass es keinen Frieden mit einer Organisation geben könne, die sich seiner Organisation verschrieben hat.

Trotz vieler Beteuerung Yassir Arafats, die Artikel zu entfernen und der Versuche der palästinensischen Behörden, ihre Nichtbefolgung dieser Beteuerungen zu verdecken, ist die Charta stets gültig geblieben.


Nabil Sha'ath, PA-Minister und Arafat-Berater: Die Selbstmordattentate sollten weiter gehen
(IMRA-Email-Nachrichten vom 26.08.2002, zitiert einen IDF-Sprecher)

Der hochrangige Palästinenser-Minister und Arafat-Berater Nabil Sha'ath ist in der jordanischen Wochenzeitschrift A-Sabil (Ausgabe 449 vom 20.-29. August 2002) zitiert worden. Er sprach sich für eine Fortsetzung der Selbstmordanschläge gegen Israelis aus.
In einem Interview mit Hamasfühfer Ahmed Yassin bestätigt dieser, dass er mit Sha'ath nach der IDF-Operation in Gaza sprach, in der Saleh Shehadeh getötet wurde... Während des Interviews erklärte Yassin, dass Sha'ath von der "Notwendigkeit" der Fortsetzung der Selbstmordanschläge überzeugt sei.
Nach Yassin "kam Nabil Sha'ath selbst hierher um mir mir über die Selbstmordanschläge zu sprechen. Ich sagte ihm, dass wir zu diesem Zeitpunkt [nach der IDF-Aktion] nicht über einen Stopp der Selbstmordanschläge sprechen können und dass es unvorstellbar ist, dass unsere Söhne und unsere Jugend Gesprächen über irgendeine Art Feuereinstellung zustimmen würden."
Als Antwort, so Yassin, "hob er [Sha'ath] die Hände und sagte: 'Sie haben Recht.' Er ging in dem Verständnis, dass jetzt nicht die Zeit für Verabredungen und ein Ende der Anschläge ist."
(Fotokopien der Ausschnitte aus dem arabischen Interview, das Yassin dem Magazin A-Sabil gab, können unter den folgenden URLs eingesehen werden:
http://www.idf.il/newsite/hebrew/bi_32_2.jpg
http://www.idf.il/newsite/hebrew/bi_32_3.jpg)


Arafats Al Aksa-Märtyrerbrigaden: "Die Selbsmordanschläge werden weiter gehen, bis zur Befreiung Palästinas und der Rückkehr der Flüchtlinge"
IDF-Sprecher am 13. August 2002

(Vorauszuschicken ist: Die "Befreiung Palästinas" bedeutet in der Sprache der Terrorgruppe nicht, dass die "Westbank" und Gaza befreit werden sollen. Es heißt, dass ganz Israel verschwinden muss - was auch daraus hervor geht, dass von "Unterstützern der Fremden" = Unterstützer der Juden die Rede ist.)

Am 7. August 2002 veröffentlichten die Al Aksa-Märtyrerbrigaden, der militärische Arm von Arafats Fatah-Bewegung, auf ihrer offiziellen Internetseite eine Warnung gegen jegliche, irgendwie positive Antwort auf die israelischen Sicherheitsvorschläge.

Die Warnung stellt die Haltung der Al Aksa-Märtyrerbrigaden bezüglich der israelischen Sicherheitsvorschläge dar und stellt klar, dass der einzige Weg zur Beendigung des Konflikts durch fortgeführte Selbstmordanschläge ist.

Die Warnung betonte, dass Selbstmordanschläge nicht aufhören werden, bis zur "Befreiung Palästinas und der Rückkehr der Flüchtlinge".

"Wir warnen davor, noch einmal die Angebote der Feinde unseres Volkes zu akzeptieren, die zur Komplizierung und Geringschätzung der Verhandlungen führen werden... Sie werden der Bestrafung durch unser Volk nicht entgehen, das entschieden hat den Prozess der Aufhaltung der Erreichung jeglicher politischer Ziele des Feindes zu verfolgen... Erst kürzlich wurden gravierende Fehler gemacht, darunter die Zustimmung zur Verhaftung des Generalsekretärs der PFLP und der Kriegshelden, die den Terroristen Rehavam Ze'evi töteten, wie auch die Zustimmung, die Kämpfer in der Geburtskirche ins Exil zu schicken, weil das Schaden abwenden würde... Wir haben unsere Möglichkeiten und unseren Weg abgewogen und wir haben den Weg des Schlachtens gewählt, die Aktionen des Jihad, des istshahad (Selbstmord) und des Widerstands in jeder Form, Seite an Seite mit unseren Brüdern der Hamas, des Islamischen Jihad und aller andere palästinensischen Widerstandsgruppen, bis zur Befreiung Palästinas und der Rückkehr der Flüchtlinge... Wir rufen alle die auf, die die Fremden unterstützen, dass sie sich aus unserem besetzten Land entfernen. Denn wir werden zu jeder Zeit und überall zuschlagen - für Sieg oder Märtyrertum, zur ewigen Ehre der Märtyrer."

(IMRA-Email-Nachrichten vom 13.08.2002)


Die Jerusalem Post berichtet am 4. August 2002:
PA-Minister: Terrorismus muss nicht kontrolliert werden

Wie Israel-Radio berichtet, sagte PA-Minister Ahmed Abdel Rahman, er verstünde den heutigen Terroranschlag.
In einem Interview mit dem arabischen Fernsehsender Al Jazira sagte Abdel Rahman, dass Israel einerseits davon rede, die Beschränkungen für die Palästinenser in der Westbank zu lockern, aber andererseits Soldaten verstärkt Aktionen gegen die Palästinenser durchführten.
Er sagte, er habe wegen Israels Aktionen der harten Hand gegen die Palästinenser nicht das Gefühl, dass der Terrorismus kontrolliert werden müsse.

Womit einmal mehr der Grundsatz aufgestellt wird, dass die Reaktionen der Israelis auf den palästinensischen Terror das Verbrechen sind und nicht geduldet werden dürfen, während der palästinensische Terror nicht zählt. Wunderbare Friedfertigkeit!


Al Aksa-Märtyrerbrigaden drohen Palästinensern: (The Media Line - daily headlines, 2.8.02)
Israels Kanal 2 (Fernsehen) berichtete am 1./2. August 2002:
Die Al Aksa-Märtyrerbrigaden sagen, sie werden jeden Palästinenser angreifen, der Frieden mit Israel anstrebt oder versucht die Palästinensische Autonomiebehörde zu reformieren. Die Drohung wurde auf einem Flugblatt verbreitet.
Die Brigade ist Teil der Fatah-Bewegung, der der Vorsitzende der Palästinensischen Autonomiebehörde, Yassir Arafat, vorsteht.


Zitat einer Erklärung der Kassam-Brigaden der Hamas in der New York Times:
(zitiert aus: "Why he had to go" von James Taranto im Wall Street Journal vom 24.07.2002)

"Wir werden nicht ruhen, bis wir unsere Rache haben, bis wir zionistische Körperteile in jedem Restaurant, an jeder Busshaltestelle, in Bussen und auf Gehwegen sehen."


Eine Frage des Blutes
Dan Gorden, The Jewish Journal, 29. Mai 2002

Dan Gordon ist früherer Unteroffizier der israelischen Armee, Autor von fünf Büchern und Drehbuchautor. Er befand ist am 16. April 2002 in Jenin und sprach mit Dr. David Zangen, Chefmediziner einer israelischen Fallschirmjäger-Einheit, die die Hauptlast der Kämpfe in Jenin zu tragen hatte.

Dr. Zangen erzählte, dass die IDF nicht nur dafür sorgte, dass das palästinensische Krankenhaus geöffnet war, sie boten den Palästinensern auch Bluttransfusionen für ihre Verwundeten an.

Die Palästinenser lehnten das ab, weil es jüdisches Blut war!

Die Israelis, denen niemand hätte vorwerfen können, wenn sie gesagt hätten: "Wenn ihr nicht wollt, dann macht euren Kram doch alleine...", flogen statt dessen 2.000 Einheiten Blut per Hubschrauber aus Jordanien ein. Zusätzlich sorgten sie dafür, dass 40 Einheiten Blut aus dem Mukasad-Krankenhaus in Ostjerusalem zum Krankenhaus in Ramallah gebracht wurden und 70 Einheiten an das Krankenhaus in Tul Karem gingen. Obendrein erleichterten sie die Lieferung von 1.800 Einheiten Gerinnungsmittel, die aus Marokko kamen.

Diese Informationen wurden später von Oberst (d.Res.) Arik Gordin vom Büro des Sprechers der israelischen Armee bestätigt, der die genaue Anzahl der Einheiten und die Namen der Krankenhäuser weiter gab, die beliefert wurden.

Dan Gordon schlussfolgert: "Die Frage, die man sich stellen muss ... ist die: Wie verhandelt man mit einem Hass, der so groß ist, dass unser Blut abgelehnt wird, selbst wenn es deren eigene Leute das Leben kostet? Wie kann die internationale Gemeinschaft eine Nation verunglimpfen, die ihren Feinden das eigene Blut anbietet, während ihre Soldaten sterben und die, angesichts eines Rassenhasses, der ihr Blut als ungeeignet brandmarkt, Militärtransporter zur Verfügung stellt, um Blut einzufliegen, das dem Geschmack derer, die diese Nation zerstören wollen, mehr zusagt?"


offizielle Fatah-Website (http://www.fateh.net/e_public/refugees.htm)
"Für uns die Frage der Flüchtlinge das Ass, das das Ende des isarelischen Staates bedeutet."
Und der übernächste Satz:
Wir sollten daher in der Zwischenzeit [bis zur "Rückkehr" aller "Flüchtlinge"] keine Verhandlungslösung anstreben.

Das ist deutlich! Keine Verhandlungslösung! Friedenswille gleich Null!
Der Text stammt übrigens nicht aus der Zeit der zweiten "Intifada", sondern wurde während der Regierung Netanyahu (1996-1999) veröffentlicht!


Abu Mazen, Stellvertreter Arafats, am 20. Juni 2002 in der kuwaitischen Tageszeitung Al-Zaman:

"Ich bin dagegen, dass kleine Kinder in den Tod gehen. Das ist eine schreckliche Sache. Mindestens 40 Kinder in Rafah wurden zu Krüppeln, nachdem ihre Hände durch Rohrbomben abgerissen wurden. Sie erhielten 5 Schekel [etwas mehr als 1 US-$], damit sie sie warfen. Wer würde sich wünschen, dass so etwas seinem Sohn oder seiner Familie passiert?..."

Hier gibt endlich jemand zu, dass die Palästinenser einen Krieg führen, keinen einfachen "Aufstand" und schon gar nicht friedlich. Und er gibt zu, dass die Palästinenser nicht "nur mit Steinen" werfen.
Endlich gibt jemand zu, dass die Palästinenser selbst kleinste Kinder (aus dem eigenen Volk) missbrauchen. Aber hört es der Westen? Hören unsere Politiker und Medien, wie unglaublich Menschen verachtend dem eigenen Volk gegenüber die PA ihren Krieg führen?


Freitag, 22.05.2002 - Mohammed Dahlan (zweiter Mann nach Arafat im Gazastreifen) in einem Interview mit Al-Jazira-TV:

"Wir werden keinem Bruder, der gegen die israelischen Aggressionen kämpfen will, irgendwelche Beschränkungen auferlegen."

Mit anderen Worten: Wir verurteilen solche Akte (weil sie der PR schaden), aber wir werden niemanden davon abhalten, sie zu verüben. Es sollen möglichst viele Israelis getötet werden.


Dienstag, 26.03.2002 - Israel Radios sendet ein Interview mit Jibril Rajoub (von Korrespondent Avi Yissakharov)

Rajoub sagt, dass die Autonomiebehörde niemals die Palästinenser verhaften würde, die Israel als wegen terroristischer Aktivitäten gesuchte Personen identifiziert hat.


Mittwoch, 20. März 2002
US-Vizepräsident Zinni und General a.D. Zinni bemühen sich um Vermittlung im Nahostkonflikt.
Voice of Palestine meldet währenddessen:

"Zwei Männer wurden durch die rassistischen Elemente, die die Israelis ihre 'Grenzpolizei' nennen, zu märtyrern gemacht. Drei israelische Grenzpolizisten wurden verwundet."
Die zwei Terroristen versuchten in einen israelischen Ort einzudringen, um Juden zu ermorden.

Jibril Rajoub wurde von Voice of Palestine interviewt und gefragt, ob die USA die Palästinenser aufforderten, mehr für den Frieden zu tun. Seine Antwort:
"Das palästinensische Volk ist zu gar nichts verpflichtet."



Die offizielle Fatah-Webiste berichtete (auf http://www.fateh.net/e_editor/01/311201.htm zum 38-jährigen Jubiläum der Gründung der Fatah über deren Geschichte und stellte Positionen klar, darunter:

"Sie [die Fatah] glaubt, dass ein legitimes palästinensisches [staatliches] Gemeinwesen die wichtigste Waffe darstellt, die die Araber gegen Israel, den Vorposten der imperialistischen Mächte, haben."
Hier schreiben sie ganz deutlich, wozu der "Friedensprozess" führen soll: die Ausgangslage für den Kampf gegen Israel zu verbessern und eine günstigere Ausgangsbasis zu bekommen. Schön, wie "glaubwürdig" Arafats Friedensschwüre sind, wenn seine ureigene Organisation solche Fakten schafft!


Die offizielle Fatah-Website vermeldete auf http://www.fateh.net/e_editor/01/151201.htm im Dezember 2001:

"Als Konsequenz der übermäßigen Gewalt durch die israelische Armee breitete sich die Intifada über die Westbank, Gaza und andere Gebiete in die 1948 besetzten Gebiete aus."
Also: Der Staat Israel ist ein Besatzungsstaat, sein Staatsgebiet ist besetztes Land - wo bleibt da die angebliche Anerkennung des Existenzrechts Israels? Und wie soll man glauben, dass Arafat Frieden mit Israel schließen will, wenn ausgerechnt seine PLO-Fraktion (die nichts ohne seine Erlaubnis tut) solche Sprüche los lässt?

"Er [Sharon] wusste, dass die Intifada eine rechtmäßige, friedliche Reaktion auf die israelische Besatzung ist."
Wie friedlich diese "Intifada" ist, haben über 500 [Stand vom Juli 2002] tote und tausende verletzte und verstümmelte Israelis gemerkt - darunter die in Ramallah gelynchten Soldaten, ein 10 Monate altes Mädchen, das von einem palästinensischen Scharfschützen in den Armen seiner Mutter erschossen wurde (die PA behauptete übrigens, die Mutter habe das Kind selbst getötet), 21 Jugendliche, die am 1. Juni 2001 in Tel Aviv von einem besonders friedlichen Selbstmord-Bomber zerfetzt wurden, 15 Kunden einer Pizzeriaa, die von einer überaus friedlichen Selbstmord-Bombe zerrissen wurden, die 16 Benutzer eines Busses in Haifa, die absolut gewaltfrei mit Handgranaten und Sturmgewehren nieder gemetzelt wurden, ein israelischer Minister, der von völlig friedfertigen PFLP-Männern vor seinem Hotelzimmer erschossen wurde - muss ich noch weitere Beispiele anführen?

"Sharons Gräueltaten machten ihn zu einem Kriegsverbrecher, der jetzt in Abwesenheit in Belgien vor Gericht steht."
Nur, dass das auf tönernen Füßen steht - übrigens ist auch der Kriegsverbrecher Arafat in Belgien angeklagt (aber das zählt ja nicht).

"... Während diese Ziele die Quintessenz unseres nationalen Konsenses darstellen, sollte nationalen und islamischen Kräften innerhalb der palästinensischen Gesellschaft erlaubt sein, ihre eigenen Strategien und Ideologien zu verfolgen."
Mit anderen Worten: Während Arafat von Frieden und Verhandlungen redet und seine eigenen "Kräfte" angeblich keine "Initiativen" gegen Israelis mehr unternehmen werden, darf man den Terroristen von Hamas, Hisbollah und Islamischem Jihad auf keinen Fall verbieten Bomben, Mörser und Gewehrkugeln völlig friedlich und in purer "Selbstverteidigung" auf Israelis abfeuern, damit diese absolut gewaltfrei ermordet werden!
Wie viel Verlogenheit braucht der Westen noch, bis er aufwacht?


Am 16.12.2001 hielt Yassir Arafat eine weit beachtete Rede, in der er die Einstellung einige terroristischer Aktionen beschwor (zwei Tage später wurde nicht beachtet, dass er genau das Gegenteil verkündete). Was davon zu halten ist, kann unter der Rubrik "Arafat" nachgelesen werden.
Der Radiosender Arutz-7 berichtet am 24.12.2001, was Palestinian Media Watch am 23.12.01 anhand eines Artikels der PA-Tageszeitung Al-Hayat Al-Jadida analysierte:

Arafat ehrt "illegale" Terroristengruppierung
Während PLO-Führer Yassir Arafat kürzlich weit verbreitete Versprechen an Präsident Bush und Premierminister Sharon gab, dass er terroristische Organisationen für illegal erkläre, fährt die palästinensische Führung fort ihre Solidarität mit Terroristen auszudrücken, wenn sie sich an Arabisch sprechendes Publikum wendet.
Nach Angaben von Palestinian Media Watch (PMW) hielt die Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) eine Feier zu ihrem 34-jährigen Bestehen ab. Die PFLP ist die Terror-Organisation, die den israelischen Minister Rechavam Ze'evi ermordete. Die PA erlaubte nicht nur die Feier der "illegalen" Organisation, Arafat schickte auch seinen Kabinett-Sekretär Ahmed Abed Al-Rahman, um dort eine Rede für ihn zu halten. Eine Übersetzung der Rede legt offen, dass die PA die PFLP lobt und die Einheit "aller palästinensischen Fraktionen" rühmt.
Um sicher zu stellen, dass die Botschaft der Einheit ein größeres arabisches Publikum erreicht, veröffentlichte die offizielle PA-Zeitung einen langen Artikel auf der Titelseite, die den Anlass in allen Details schilderte. Der Artikel beinhaltete ein Foto von Arafats Helfer Al-Rahmen, wie er auf der Feier sprach, wo er seine Verachtung für die USA und Israel ausdrückte. Er sagte auch, dass zwar eine harte Haltung eingenommen werde, die internen Angelegenheiten aber mit Weisheit und Vorsicht behandelt wird, um die Verschwörung Sharons und seiner amerikanischen Verbündeten zu durchkreuzen.

PMWs Fazit: Arafat führt die Welt über sein Verhältnis zu Terror-Organisationen an der Nase herum.
Arafats Botschaft in Englisch an Bush: Die Terror-Organisationen sind für illegal erklärt.
Arafats Botschaft an die Palästinenser: Die PA und die Terror-Organisationen sind vereint.

Ich finde es interessant, dass solche Äußerungen, die eindeutig belegen, was die palästinensische Führung wirklich vor hat, hier bei uns keinerlei Beachtung finden oder als pures Gerede, das nicht ernst genommen werden muss, abgetan wird!


Tzemach News Service, USA (Florida), 21.10.2001

Mythen und Fakten: Der Stufenplan und die Zerstörung Israels

Der Wunsch nach friedlichen Beziehungen zwischen Juden und Arabern verleitet die Menschen manchmal dazu, die öffentlichen Kommentare von arabischen Beamten und Veröffentlichungen in den Medien zu übersehen, die oft aufhetzend und manchmal offen antisemitisch sind. Regelmäßig werden gegenüber westlicher Zuhörerschaft moderatere Töne übernommen, aber genauere und mehr von Herzen kommende Ansichten werden in Arabisch gegenüber den Wählern des Sprechers verwendet.

>> "Das palästinensische Volk akzeptierte die Oslo-Vereinbarungen als einen ersten Schritt und nicht als Dauerzustand, gegründet auf der Voraussetzung, dass der Krieg und Kampf auf dem Boden (d.h. vor Ort gegen israelisches Gebiet) effizienter ist als ein Kampf von einem entfernten Land... denn das palästinensische Volk wird die Revolution fortsetzen, bis die Ziele der Revolution von 1965 erreicht werden..." - PA/PLO-Minister für Versorgung Abd El Aziz Shahian, in: Al Ayaam, 30.05.2000 [Die "Revolution von 1965" ist die Gründung der PLO und die Veröffentlichung des palästinensischen Bundes, der die Zerstörung Israels durch einen bewaffneten Kampf fordert.]

>> Als wir 1965 die Waffen aufnahmen und die moderne palästinensische Revolution begann, hatte sie ein Ziel. Dieses Ziel hat sich nicht geändert und ist die Befreiung von Palästina." - Salim Alwadia Abu Salem, Berater für Palästinensische Politische Angelegenheiten, in: Al-Haya al-Jadida, 20.01.2000.

>> "Ich möchte sagen, dass dies unser Palästina ist, von Metulla [Israels nördlichste Stadt] bis Rafiah [Südgrenze] und nach Aqaba [Israels südlichster Punkt], vom Fluss [Jordan] bis zum [Mittel-] Meer, ob sie das nun wollen oder nicht." - Dr. Jareer Al-Kidwah, Berater von "Präsident" Arafat im PA/PLO-Fernsehen, gesendet am 29.11.2000

>> "Wenn wir damit einverstanden sind unseren Staat auf 22% von dem, was Palästina ist, zu erklären und damit die Westbank und Gaza meinen, bleibt unser Endziel die Befreiung des ganzen historischen Palästina vom Fluss bis zum Meer... Wir unterscheiden die strategischen, langfristigen Ziele von den politischen Stufen-Zielen, zu deren Akzeptanz wir vorläufig aufgrund internationalen Drucks gezwungen sind." - Faisal Husseini, Al-Arabi, 24.06.2001

>> "Die Gewalt ist um die Ecke und die Palästinenser sind bereit, sogar 5000 Leben zu opfern". - PA-Justizminister Freih Abu Middein, Al-Hayat al-Jadida, 24.08.2000

>> "Die Intifada wird bis zur Erreichung unserer nationalen Ziele fortgeführt." - PA-Finanzminister Muhammad Al-Nashashibi, Al-Ayyam, 10.10.2000


Leserbrief aus der Mailingliste "honestly-concerned.org":

  • In den bisherigen Abkommen zwischen Israel und der palästinensischen Autonomiebehörde ist immer wieder die Aufforderung zur Gewalt gegen den anderen Vertragspartner untersagt worden, so im 12.Artikel des Gaza-Jericho-Abkommens vom Mai 1994 und im 22.Artikel des Oslo-Abkommens vom 28.9.1995, nach dem Israel und die palästinensiche Autonomiebehörde verpflichtet sind, "von Aufforderungen zur Gewalt einschließlich feindlicher Propaganda gegeneinander abzusehen" und schließlich auch im Wye-Abkommen von 1998.
  • Am 13.September 1993, am selben Tag, an dem Jassir Arafat in Washington den Oslo-I-Vertrag unterzeichnete und sich als Friedensvertreter feiern ließ, sagte er im jordanischen Fernsehen - auf arabisch, für westliche Ohren nicht verständlich - zu den palästinensischen Arabern: "Da wir Israel nicht im Krieg besiegen können, tun wir es in Phasen. Wir nehmen soviel Territorium von Palästina wie möglich und errichten unsere Souveränität dort. Dann benutzen wir es als Sprungbrett, um mehr zu nehmen. Wenn die Zeit gekommen ist, können wir die arabischen Nationen auffordern, sich uns beim Endschlag gegen Israel anzuschließen."
  • Am 1.Januar 1994 sagt Arafat: "Die Wiedergewinnung unserer besetzten Territorien ist nur die erste Stufe auf dem Weg zur völligen Befreiung Palästinas."
  • Am 10.Mai 1994 sagte Jassir Arafat in einer Moschee in Johannesburg/Südafrika, über das Osloabkommen mit Israel: "Dieses Abkommen - für mich hat es nicht mehr Bedeutung als das Abkommen, das zwischen unserem Propheten Mohammed und dem Stamm der Kuraisch unterzeichnet wurde - ... ein verachtenswerter Waffenstillstand. In der gleichen Weise, wie Mohammed es damals akzeptiert hat, akzeptieren wir heute dieses Streben nach Frieden."
  • Zur Erklärung: Mohammed schloß mit den Kuraischiten in Mekka im Jahre 628 einen Waffenstillstand, weil er sie zu diesem Zeitpunkt nicht besiegen konnte und weil er von den Kuraischiten die Genehmigung brauchte, daß die Moslems in der Ka'aba beten können. Als er nach wenigen Jahren stark genug war, hob er den Vertrag auf, griff die Kuraischiten an, besiegte sie und tötete jedes männliche Stammesmitglied.
  • Diesen Vergleich gebrauchte Arafat zu einer Zeit, als Yitzchak Rabin Ministerpräsident war, also einer israelischen Regierung, die gegenüber den Arabern in vielem nachgab. Arafat sagt so was natürlich nicht vor westlichen Ohren und bei westlichen Zeitungsinterviews, sondern er hat es in einer Moschee in Südafrika gesagt, wo - für ihn peinlicherweise - jemand seine Rede aufnahm. Es zeigt jedenfalls, daß Arafat in seinem Herzen weiterhin hofft, Israel zu vernichten.
  • Am 27.Mai 1994 sagt der Chef der palästinensischen Polizei, Jibril Rajoub an der Universität Bethlehem: "Für diejenigen, die gegen das Abkommen mit Israel sind, stehen die Türen zum verstärkten bewaffneten Kampf weit offen."
  • Im Juni 1994 stellt die palästinensische Polizei in Gaza die terroristischen Brüder Rajah und Amr Abu-Sita ein, die am 8.3.1993 den Israeli Uri Megidish ermordet hatten und um deren Auslieferung Israel gebeten hatte.
  • In einem Brief an den Hamas-Führer, Sheikh Yasssin, und an den Hamas-Terroristen, Sheikh Hunam, der 1989 bei einem Bus-Anschlag 14 Israelis ermordete, schreibt Arafat am 5.10.1994: "Sheikh Abdelhadi Hunam, ich erkenne euren Teil am Befreiungskampf Palästinas an. Euretwegen ist Palästina frei."
  • Farouk Kaddumi ("Außenminister"), ein führender Mann hinter Arafat in der PLO-Hierarchie, sagte 1994 nach OSLO-I, Israel sei ein künstlicher Staat, der beseitigt werden müsse.
  • Die Palästinenserpolizei haben noch kein einziges Mal während der unzähligen Demonstrationen in den letzten Jahren eingegriffen, auf denen in Anlehnung an die Busattentate in Israel ein Papp-Egged-Bus mit der Nummer der zerstörten Busses öffentlich verbrannt wurden und damit die Terroranschläge verherrlicht wurden.
    Der "Justizminister" der palästinensichen Autonomiebehörde, Freih Abu Middein, sagt im April 1995 an der Al-Azhar-Universität in Gaza: "Der Hauptfeind des palästinensischen Volkes - jetzt und für immer - ist Israel. Diese Wahrheit darf unserem Bewußtsein nie entschwinden."
  • Arafat sagt in derselben Universität in Gaza am 19.6.1995 über Dalal al-Maghrabi, die 1978 bei einem Terroranschlag dabei war, bei dem 37 Israelis umgebracht wurden: "Sie war eine der Helden. ... Sie befehligte die Gruppe, die den ersten palästinensischen Staat in einem Bus errichtete. ... eine Frau, auf die wir stolz sind."
  • Am 3.9.1995 ehrt Arafat wieder die Terroristin Dalal al-Maghrabi und zusätzlich den Terroristen Abir al-Wahidi, der 1991 an der Ermordung eines Israelis beteiligt war: "Abir al-Wahidi ... und Dalal al-Maghrabi, Märtyrer für Palästina."
  • Am 7.9.1995 erhebt Arafat ziemlich unverhohlen Anspruch auf Städte, die sich im innersten Kern Israels und nicht in der sogenannten Westbank befinden, wie z.B. Haifa und Lod: "O Lod, o Haifa, o Jerusalem, ihr kehrt heim, ihr kehrt heim."
  • Arafat läßt im Jahre 1996 einen Platz in Jericho nach dem arabischen Busbombenbauer Jihje Ajasch benennen und nennt ihn am 8.1.1996 "Held des palästinensichen Volkes" und "Märtyrer". Seine Polizisten stehen Spalier bei dessen Beerdigung und schießen zu seiner Ehre aus 21 Gewehren Salut.
  • Die palästinensische Polizei in Jericho stellt Anfang 1996 Abd al-Majid Doudin ein, der an der Planung des Selbstmordanschlages in Jerusalem am 21.8.1995 beteiligt war und daraufhin von einem palästinensischen Gericht zu 12 (!) Jahren Haft verurteilt worden war, aber kurz danach wieder freigelassen wurde.
  • Am 22.4.1996 läßt das palästinensiche Informationsministerium Folgendes verlauten: "Die israelische Regierung spricht von Greueltaten, die in Auschwitz, Birkenau und Dachau an Juden verübt wurden. ... Unsere Heimat wurde in ein großes Konzentrationslager verwandelt."
  • Am 7.6.1996 sagt Arafat: "Wenn Israel unsere Forderungen zurückweist ..., haben wir 30.000 Mann unter Waffen."
  • Feisal Husseini, getaufter und angeblich gemäßigter PLO-Vertreter in Jerusalem sagt am 9.9.1996 um 9.30 Uhr in der Sendung "Focus" des syrischen Fersehens: "Alle Palästinenser stimmen darin überein, daß die gerechten Grenzen Palästinas der Jordan und das Mittelmeer sind. Was immer wir nun bekommen könnten, sollte genommen werden und darauf folgende Ereignisse in den nächsten 15 oder 20 Jahren geben vielleicht die Gelegenheit, die gerechten Grenzen Palästinas zu verwirklichen."
    Arafat bezeichnet Israel am 6.10.1996 als "Dämon, der bekämpft werden müsse."
  • Arafat sagt am 21.10.1996 zu Arabern aus Hebron, die sich über die Anwesenheit jüdischer Bewohner in der Stadt beschweren: "Wie? Sind euch die Steine in Hebron ausgegangen?"
  • Arafat ruft wegen einer Tunnelöffnung, die übrigens die Fundamente der Moscheen des Tempelberges überhaupt nicht berührt, im November 1996 zu einem Aufstand auf. Dabei versuchen die Araber jüdische Siedlungen und Heiligtümer zu stürmen. Israelische Soldaten sterben. Wem wird die Schuld gegeben: Netanyahu und Israel.
    Im Hebronabkommen ist festgelegt, daß arabische Demonstranten nur im Abstand von 300 m zur israelisch verwalteten Zone demonstrieren dürfen. Aber die arabischen Polizisten setzten diese Bestimmung in keiner Weise durch. Bei den Demonstrationen im Frühjahr 1997 kamen die arabischen Demonstranten bis an die Gebietsgrenze, und kein arabischer Polizei versuchte sie, z.B. durch Gummigeschosse, 300 m davor aufzuhalten.
  • Die PLO-Behörde erläßt 1997 ein Gesetz, daß arabische Makler, die Land an Israelis verkaufen, zum Tode verurteilt werden. 3 werden daraufhin ermordet. Am 11.7.1997 erklärt der von Arafat ernannte Mufti von Jerusalem, Ikrama Sabri, im Freitagsgottesdienst der Jerusalemer Al-Aksa-Moschee: "Juden sind Hundesöhne und Schweine."
  • Am 21.7.1997 sagt Jabril Rajoub, oberster Polizeichef der palästinensischen Autonomiebehörde, im Radiosender der Autonomiebehörde, Voice of Palestine: "Sobald der letzte Jude aus Hebron vertrieben wurde, wird es nicht mehr lange dauern, bis auch der letzte Jude aus Jerusalem und aus ganz Palästina heraus ist. Dann wird hier endlich Ruhe und Frieden herrschen."
  • Der Präsident des palästinensischen Autonomieparlaments, Ahmad Korei, trampelt im Juli 1997 in Ramallah auf der Asche einer verbrannten israelischen Flagge herum.
  • Im Juli 1997 wird bekannt, daß der Polzeichef von Gaza dem Einsatzleiter der Polizisten den Befehl gegeben hat, mit palästinensischen Autonomiepolizisten eine israelische Siedlung bei Nablus anzugreifen. Die israelische Polizei zeichnete ein entsprechendes Telefongespräch auf.
  • Im August 1997 umarmt Arafat demonstrativ führende Vertreter der Hamasterroristen, die Terroranschläge in Israel verüben und das erklärte Ziel haben, Israel zu vernichten.
  • Arafats Polizei greift 1997 nicht ein, obwohl der Hamasführer Rantisi im Autonomiegebiet mehrmals zu weiteren Terroranschlägen aufrief. Die Autonomiebehörde will 1997 verhindern, daß im Schulunterricht in Ostjerusalem die arabischen Schüler vom Holocaust hören und wollen entsprechende arabische Bücher boykottieren. Sie wollen verhindern, daß ihre Bürger ein Verständnis für die Juden aufgrund der jüdischen Geschichte gewinnen.
  • In Bethlehem hat die Autonomiebehörde eine ganz neues Denkmal errichten lassen, das das Gebiet des zukünftigen "Palästinenserstaates" darstellt: Es ist das ganze Gebiet vom Mittelmeer bis zum Jordan, von der libanesischen Grenze bis nach Eilat zu sehen, d.h. man strebt einen Palästinenserstatt auf dem ganzen Gebiet des heutigen Israel an.
  • Im August 1997 erscheinen auf der Internet-Homepage der PLO Nahost-Landkarten mit dem Titel "Palästina und Umgebung", in denen die arabischen Länder benannt sind, Israel aber nirgends erwähnt wird, d.h. im Herzen streben die Araber nach der Vernichtung Israels. Auch sonst erscheinen immer wieder Karten des ganzen Heiligen Landes mit der Bezeichnung Palästina.
  • Im September 1997 verbrennen Angehörige von Arafats Fatah-Jugendgruppe die israelische Fahne in Gaza als Zeichen dafür, daß Israel vernichtet werden soll. Die Polizei der PLO, die in Oslo auf dem Papier Israel anerkannt hat, schreitet nicht ein.
  • Auf einem Kongreß am 29.12.1997 sagt der Hamasführer Mussa Abu Marsuk: "Das zionistische Gebilde (Israel) wird nicht in unserer Region verbleiben, auch wenn es noch 1 oder 10 Jahre überleben wird; es ist ein Fremdkörper und muß daher beseitigt werden!" Arafat nahm an diesem Kongreß teil und klatschte zu dieser Rede auch noch Beifall.
  • Trotz Friedensversprechen im Oslovertrag feierte die PLO mit ihrem Präsidenten Arafat am 1.Januar 1998 den 33.Jahrestag des 1.Terroranschlages der Fatah-Gruppe. Dabei wurde von maskierten Gruppen, die an Arafat vorbeizogen, die israelische Fahne verbrannt und gerufen: "Es lebe der Terror! Israel hat keine Chance!" Arafat hob zustimmend und jubelnd seine Hand zum V-Siegeszeichen.
  • Am 18.April sagte Arafat im ägyptischen ORBIT-Satellitenfernsehen: "Das Oslo-Abkommen ist eine vorübergehende Waffenruhe, und ich begrüße jeden palästinensischen Selbstmordmärtyrer und hoffe, selbst einer zu werden." Außerdem verglich Arafat wieder das Oslo-Abkommen mit Mohammeds Bruch des Friedensvertrages mit dem Koraschitenstamm (s.o.)
  • Am 14.5.1998 sagt Hamed Bitawi, Vorsitzender der Vereinigung der religiösen Gelehrten in Palästina und des palästinensischen Sharia-Berufungsgerichts, im Fernsehen (Al-Jazira): "Unsere Wahl ist der militärische Weg. Wir müssen die jämmerlichen Verhandlungen beenden. Die Zeit ist gekommen für den Heiligen Krieg und das Märtyrertum."
  • Am 24.5.1998 sagt Abd al-Rachman, ein Mitglied der palästinensichen Autonomiebehörde, im palästinensischen Fernsehen: "Jerusalem ist eine palästinensisch arabische Stadt und hat keine Beziehung zu Israel."
  • Im Frühjahr und Sommer 1998 sah man im Kinderprogramm des offiziellen palästinensischen Fernsehens am Freitagnachmittag 5-10 jährige Kinder folgendes sagen:
    "Wenn ich zu Deinen Toren eingehe, Jerusalem, verwandle ich mich in eine Selbstmordattentäterin!" Die erwachsenen Betreuer riefen dabei: "Bravo! Bravo!" (ein ca. fünfjähriges Mädchen)
    "Die Unterdrücker haben ihre Grenze überschritten. Deshalb sind Jihad und Opfer die Pflichten. ... Der Tod wird rufen, und das Schwert wird von einem großen Gemetzel verrückt sein. ... O Palästina, die Jugend wird dein Land erlösen." (14. Mai, ein etwa zehnjähriges Mädchen)
    "Oh, meine Schwester, singe immer wieder über mein Leben als ein Selbstmordkrieger." (ein ca.siebenjähriges Mädchen) "Ich habe das Land mit meinem Blut getränkt. Palästina gehört uns, nicht den Zionisten." (1.Juli)
    "Wir sind bereit mit unseren Gewehren. Wir sind bereit mit unseren Gewehren." (2.Juli)
  • Im August 1998 veröffentlicht Arafats Fatah (größte Gruppe der PLO) im Internet eine Homepage (auf Englisch)(http://www.fateh.org) ihrer Verfassung, in der zur Zerstörung Israels aufgerufen wird, z.B. unter der Überschrift "Goals" (Ziele)Artikel 12: "Die vollständige Befreiung Palästinas und Auslöschung der zionistischen Wirtschaft, politischen, militärischen und kulturellen Existenz."; unter der Überschirft "Method" Art.19: "wollen nicht ruhen, bis der zionistische Staat zerstört ist und Palästina vollständig befreit."
  • Die palästinensische Journalistenvereinigung verbietet ihren Mitgliedern, außerhalb ihrer beruflichen, journalistischen Tätigkeit israelische Akademien und Fortbildungen zu besuchen oder weitere private, freundschaftliche Kontakte mit Israelis zu unterhalten. Diese Entscheidung wurde nach einer Tagung arabischer Journalisten in Ägypten im Sommer 1998 getroffen. Tawfiq Abu Khousa, der Vizepräsident dieser Journalistenvereinigung, sagte, daß Journalisten, die gegen diese Regel verstießen, auf eine schwarze Liste kämen und ihre Namen bekanntgemacht würden, so daß offizielle arabische Stellen mit ihnen nicht mehr zusammenarbeiten würden.
  • Das Palästinenserparlament verabschiedete ein neues Gesetz mit dem Namen "Gesetz bezüglich des Besitzes von palästinensischem Grundbesitz durch Ausländer", nach der jeder israelische Bürger oder jede israelische Institution, die Grundbesitz in Palästina besitzt, sich strafbar macht "wegen der Gefährdung der nationalen palästinensischen Sicherheit". Aut diesen Straftatbestand steht nach Recht der Autonomiebehörde die Todesstrafe. Unter diesen Straftatbestand fällt jeder israelische Hausbesitzer in Ostjerusalem oder in einer der Siedlungen in Judäa und Samaria. Das heißt, daß solche Personen z.B. bei der Durchfahrt durch Jericho festgenommen und zum Tode verurteilt werden könnten.
  • Farouk Kaddumi, der für außenpolitische Fragen zuständige Mann der PLO, der schon zuvor nach der Unterzeichnung der Osloverträge mit Aufrufen zur Zerstörung Israels aufgefallen war, sagte Mitte Oktober 1998 in der in den palästinensischen Autonomiegebieten erscheinenden Zeitung "Al Hayat al-Jedida", daß ein Palästinenserstaat im Mai 1999 ausgerufen werden und daß dann die Palästinenser Gewalt zur Vertreibung der Israelis ausüben wollen: "Nachdem der Palästinenserstaat von den meisten Nationen der Welt wie erwartet erlangt haben wird, wird die israelische Anwesenheit auf palästinensischem Land illegal werden, und wir werden dagegen mit Waffen kämpfen."
  • Obwohl im Wye-Abkommen festgelegt wurde, gegenseitige Hetze und Aufforderung zum Haß des anderen gesetzlich zu ahnden, wurde Anfang November 1998 wenige Tage nach Unterzeichnung des Abkommens vom offiziellen palästinensischen Fernsehen eine Sendung über den Glauben der Juden ausgestrahlt, in der es unter anderem hieß: "Ihre Torah (1.-5.Mose) heute ist lediglich eine Sammlung ... von Lügen über Gott". - "die Juden sind der Same des Satans und der Teufel". - "Die Juden glauben nicht an Gott noch an die Endzeit."
  • Ende Januar 1999 feierte die Hamas in den palästinensischen Autonomiegebieten ihren 12.Jahrestag. Dabei zeigte sie in aller Öffentlichkeit in einer Art Schauspiel, wie man gefangene israelische Soldaten foltert und umbringt. Öffentlich warben sie auch für neue Selbstmordattentäter. Die palästinensische Polizei schritt nicht ein.
    In einer Rede im Autonomiegebiet in Ramallah am 4.August 1999 sagt Arafat: "Wir werden bald in Jerusalem einziehen, wie einst die Moslems zur Zeit der Kreuzritter." Die Moslems zogen nicht friedlich in Jerusalem ein, sondern führten Krieg gegen die Kreuzritter und besiegten sie. Wenn man Arafats Worte ernst nimmt, will er Krieg gegen Israel und Israel besiegen. Die Kreuzritter waren aggressive, brutale Eroberer. Die Worte Arafats verraten, was er in seinem Inneren denkt, auch wenn er es vor westlichen Reportern unterdrückt und verheimlicht: Israels sei ein brutaler Erobererstaat, der es verdient aus dem Nahen Osten vertrieben zu werden wie die Kreuzritter.
  • Im November 1999 findet sich in derselben unter der Rubrik "Sport" eine Erwähnung Israels, die Israels Namen nicht verwendet und damit die Rechtmäßigkeit der Existenz Israels ablehnt: "Das hebräische Gebilde nimmt an der Weltmeisterschaft in Malaysia teil."
  • Am 28.Dezember 1999 wird anlässlich des moslemischen Fastenmonats Ramadan in der offiziellen Zeitung der Palästinensischen Autonomiebehörde, Al-Hayat Al-Jadida, Yichye Ayash zum "Märtyrer des Tages" ernannt. Ayash, auch "der Ingenieur" genannt, baute mehrere Bomben für palästinensische Terroranschläge, bei denen insgesamt 51 Israelis starben und noch weit mehr verletzt wurden. Ayash wurde im Januar 1996 umgebracht, manche Stimmen sagen: durch den Mossad. In der besagten Zeitung wird er außerdem noch als "heroischer Märtyrer" bezeichnet und man liest dort auch über den Umgang der Autonomiebehörde mit Terroristen: "Mit der Aufrichtung der Palästinensichen Nationalen Autorität fand er (Ayash) Zuflucht in Gaza.". (Siehe oben seine Ehrungen durch die Palästinensische Autonomiebehörde schon 1996.)
  • Anfang Februar 2000 ist in der Autonomiestadt Nablus unter den Augen der palästinensischen Polizei, die nicht eingreift, bei einer Parade der islamischen Terror-Organisation Hamas Folgendes zu sehen: Kinder von ungefähr 5 Jahren gingen auf der Parade als anti-israelische Selbstmordattentäter mit Bomben-Attrappen, die um ihren Körper geschnallt waren. Auf der Parade wurden auch Pappmodelle israelischer Busse in die Luft gesprengt und Pappmodelle jüdischer Siedlungen angezündet.
  • "Oslo ist eher der Fuss in der Tür, weniger ein dauerhaftes Friedens-Abkommen, bis dass die Revolution ihre Ziele von 1965 erreicht hat." (Der Minister der Autonomiebehörde, Shahin, zitiert in der Zeitung Al-Ayam vom 30.Mai 2000; die Ziele der PLO-Charta von 1965 sind die Verichtung Israels und die Errichtung eines Palästinenserstaates zwischen Mittenlmeer und Jordan.)
  • Am 3.Juli 2000 rief Imad Al Faluji, der palästinensische Minister für Nachrichenwesen, auf einer Sitzung des Palästinensischen Zentralrates in Gaza die islamische-arabischen Terrorgruppen Hamas und Islamischer Yihad wie Verbündete dazu auf, sich auf einen bewaffneten Konflikt mit Israel vorzubereiten. "Es wird einen Kampf um Jerusalem geben. Siedlern wird es nicht gestattet sein, in ihren Häusern zu bleiben.", sagte Faluji.
  • Als Yassir Arafat am 26.Juli 2000 von den gescheiterten Camp-David-Verhandlungen nach Gaza zurückkehrt wird er für seine Unnachgiebigkeit in der Jerusalemfrage gelobt und es steht auf vielen Mauern der Satz "Willkommen zuhause, Saladin unserer Zeit". Saladin zeichnete sich durch Krieg gegen die Kreuzfahrer (mit denen die Juden in Israel hier verglichen werden) mit dem Ziel ihrer Vertreibung aus Israel und die gewaltsame Eroberung Jerusalems aus.
  • "Die Toten werden nicht auferstehen, bis die Palästinenser die Juden umgebracht haben werden. ... Alle Abkommen mit Israel sind nur provisorisch." (eine Freitagspredigt, die im offiziellen Fernsehen der Autonomiebehörde am 28.Juli und 11.August ausgestrahlt wurde.)
  • Am 28.Juli 2000 sagte Dr.Abu Halbiah, Mitglied des palästinensischen Nationalrates, dass "es dann eine Totenauferstehung geben wird, wenn im Heiligen Krieg alle Juden getötet wurden."
  • Anfang Oktober 2000 läßt Arafat fast alle führenden Hamas-Terroristen aus ihren Gefängnissen frei und lädt einige - wie Verbündete - auch noch ganz offiziell zu einer Kabinettssitzung ein. Hier werden also Menschen wie Verbündete behandelt, die die Vernichtung Israels auf ihre Fahnen geschrieben und ihren Ziele durch Terroranschläge (z.B. auf Busse) schon oft haben Taten folgen lassen.
  • Die von Dr.Achmed Abu Halabia, Rektor der Islamischen Universität Gaza, am 14.10. gehaltene Freitagspredigt wurde im offiziellen palästinensischen Fernsehen übertragen. Diese Predigt sucht an terroristischer Gesinnung und Menschenverachtung ihresgleichen. Hier einige Auszüge: "Juden sind Kriminelle und Terroristen." Dann zitierte er aus dem Koran eine anti-jüdische Aggression: "Die Juden müssen abgeschlachtet und umgebracht werden, wie Allah sagte: "Bekämpft sie." (Sure 9, Vers 29) Allah wird sie mit seinen Händen foltern und wird sie erniedrigen." Weiter sagte Halabia: "Juden sind die Verbündeten der Christen, und Christen sind die Verbündeten der Juden. ... Habt kein Mitleid mit den Juden, ganz egal in welchem Land sie sind. Wo immer ihr sie trefft, bringt sie um."
  • Der palästinensische Minister für Telekommunikation, Ammad Alfalougy, sagte am 18.10. auf einer Pressekonferenz in Dubai: "Wir sind stolz darauf, Terroranschläge gegen unsere Feinde, gegen Israel, durchzuführen. ... Die Hisbollah hat eine ausgezeichnete Erfahrung. Wir wollen von dieser ausgezeichneten Erfahrung lernen."
  • In der offiziellen Zeitung der Palästinensischen Autonomiebehörde, Al-Hayat Al-Jadida droht der Chefredakteur Hafez Barguti in der Ausgabe vom 27.10 den Eltern, die die nicht wollen, dass ihre Kinder bei den Unruhen mitmachen und ihr Leben riskieren: "Es schmerzte mich, dass einige Väter ihren älteren Kindern verbaten, an diesen Demontrationen teilzunehmen, während dies ihr gutes Recht ist. Aber wenn einer von ihnen sagt: "Geh nicht, und jeder, der stirbt, ist ein Kadaver." - wirklich, dann ist dies eines der ernstesten Vergehen. Unsere Nation muss eine Lektion lernen und später mit denen abrechenen.
  • Am 22.12.2000 sagte der palästinensische Minister Abu Ali Schaheen in der palästinensischen Zeitung Al-Ayyam, dass es Ziel sei, ganz Israel zu erobern, indem er Orte in Kern-Israel wie Jaffa oder Beerschewa nannte: "Das palästinensische Volk, das heute seine Märtyrer begräbt, wird morgen die Rückgabe von Jerusalem, Jaffa und Beerschewa feiern."
  • Am 31.12.2000 sagte Al Faluji, der palästinensische Minister für Nachrichenwesen: "Die Ermordung von Siedlern ist ein Vorrecht, das die Palästinenser haben. Die Siedler sollten lieber jetzt in Sicherheit verschwinden, bevor sie in Särgen davongetragen werden."
  • Feisal Husseini, der sogenannte Jerusalem-Vertreter der palästinensischen Autonomiebehörde, sagte kurz vor seinem Tod in einem Interview mit der ägyptischen Zeitung Al-Arabi vom 24.6.2001: "Langfristiges Ziel ist die Befreiung Palästinas vom Fluss bis zum Meer." - damit meinte er einen palästinensichen Staat voim Mittelmeer bis zum Jordan-Fluss, ohne dass es Israel noch gibt."
  • In einem Brief des Büros der Autonomiebehörde von Amman vom Ende Juni 2001, maschinell unterschreiben von Yassir Arafat, in dessen Besitz die ARD-Redaktion Kairo gelangte, lobt er die Tat des Selbstmordattentäters vor der Diskothek am Strand von Tel Aviv vor wenigen Tagen. Der Brief ist adressiert an die Familie des Selbstmordattentäters Said Hassan Hussein El Hotari, die in Jordanien lebt.
  • Am Freitag, dem 6.7.2001, hielt der moslemische Geistliche, Sheikh Muhammed Ibrahim Al-Mahdi, im offiziellen palästinensischen Fernsehen eine Predigt und sagte: "Wir müssen unsere Kinder zur Liebe zum Heiligen Krieg (Jihad) erziehen." Er sagte außerdem: "Wir werden nicht mit der Errichtung eines palästinensischen Staates allein zufrieden sein." .... Über die Zukunft Israels sagte er: "Wir heißen die Juden als religiöse Minderheit (Dhimmis - geschützt aber mit eingeschränkten Bürgerrechten), aber die Herrschaft in diesem Land wie in allen Ländern müss die Herrschaft Allahs sein."
  • Am Freitag, dem 4.8.2001, enthielt die Predigt im offiziellen palästinensischen Fernsehen folgende Sätze:"Allah möge es geschehen lassen, dass die Moslems über die Juden regieren. Wir werden sie in die Luft sprengen in Hadera, in Tel-Aviv, in Netanya im Sinn der Gerechtigkeit Allahs ... bis die Steine sagen werden: "Moslem, Diener Allahs, da ist ein Juden hinter mir, bring ihn um."" - "Wir preisen die, die ihre Kinder zum Heiligen Krieg und zum Märtyrertum erziehen. Gepriesen sei der, der eine Kugel in den Kopf eines Juden schießt."
  • In der Ausgabe vom 11.9.2001, einen Tag vor den teuflischen Terror-Anschlägen gegen die USA, findet sich in der offiziellen Zeitung der palästinensischen Autonomiebehörde, Al-Hayat-Al-Jedida, ein Artikel, der den Terror verherrlicht: "Die Selbstmordbomben-Attentäter von heute sind die edlen Nachfahren ihrer edlen Vorfahren: .... die libanesischen Selbstmord-Attentäter, die den US-Marine-Soldaten eine harte Lektion erteilten, ... und dann ... warfen sie die letzten verbleibenden (israelischen) Kämpfer aus der (südlibanesischen) Zone. Diese Selbstmordattentäter sind das Salz der Erde, die Maschinen der Geschichte. ... Sie sind die Ehrenwertesten unter uns."
  • Tafik Tirawi, der Chef des palästinensischen Geheimdienstes, sagte in einem Interview mit dem amtlichen Sender "Radio Stimme Palästinas" am 1.Oktober 01: "Die, die das Feuer auf Israelis eröffnen, sind keine Terroristen. Die Israelis sind Terroristen. Wir sagen den Israelis, dass ihr Staat ein terroristischer Staat ist, der das Feuer auf unsere Bevölkerung eröffnet."
  • Nur wenige Stunden nach der am Montag, 18.12.01 weltweit verbreiteten Fernsehansprache des Palästinenserführers, forderte Arafat das palästinensische Volk am Dienstag Abend, 19.12.01 dazu auf, mit dem gewalttätigen "Aufstand" inklusive der "Märtyrertaten", das heißt der Selbstmordattentate, weiter zu machen. "Wir sind alle Märtyrer im Paradies. Wir sind ein Volk von Helden", erklärte Arafat der Menschenmenge, die sich außerhalb seines Hauptquartiers in Ramallah versammelt hatte. "Wir werden das Heilige Land mit unserem Blut und unserer Seele verteidigen", proklamierte der Palästinenservertreter und sagte: "Ich bin bereit 70 Märtyrer für den Tod eines Israelis zu opfern." Die aufgebrachte Menge rief ihm in Sprechchören zu: "Millionen von Märtyrern marschieren schon nach Jerusalem."

Übersetzungen aus dem Englischen: H.Eiteneier