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Propaganda der üblen Sorte |
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Aus palästinensischen Medien und von palästinensischen Politikern werden gerne Gräueltaten der Israelis in die Welt posaunt, von dieser aber nicht erzählt. Die Palästinenser glauben es wohl. Ob die westlichen Medien und Politiker glauben, dass die Unsinns-Dinge nicht berichtet werden sollten, deshalb aber die nicht so abstrusen Dinge glaubwürdiger werden? Es scheint so, denn vieles, was die PA-Medien oder -Offiziellen von sich geben, wird bei uns als Tatsache abgedruckt oder ausgestrahlt, nicht als palästinensische Behauptung (egal, wie heftig z.B. die israelische Armee das dementiert, was die PA ihnen vorwirft). Hier kommen die schwachsinnigsten Sachen und dicksten Lügen, die die PA im Laufe der Zeit von sich gegeben hat (chronologisch rückwärts aufgelistet).
PA-TV: Israel mordete im Unabhängigkeitskrieg kaltblütig Babys
Itamar Marcus und Barbara Crook
Palestinian Media Watch, 18. Dezember 2006
Einführung:
Israels Existenz als Staat zu delegitimieren bleibt der Grundpfeiler der Ideologie, die die Palästinensischen Autonomie (PA) ihrem eigenen Volk auf Arabisch präsentiert. Israel wird als Staat dargestellt, der durch unmoralisches Tun geschaffen wurde und der historisch kein Recht hat zu existieren.
Diese Woche sendete das palästinensische Fernsehen erneut ein mit Hass angefülltes Segment einer PA-Fernsehreihe, die die Israelis als Kindermörder zeigte. Die Serie stellt Ereignisse vor und während Israels Unabhängigkeitskriegs von 1948 dar. In einer der vielen historischen Verfälschungen stellen Schauspieler israelische Soldaten dar, wie sie ein Kleinkind kaltblütig ermorden. Diese Hass-Serie wurde vom palästinensischen Fernsehen im Juni 2005 und im Juli 2006 bereits ausgestrahlt.
Den Serienausschnitt von PA-TV sehen Sie, wenn Sie hier klicken
PA-Verleumdung: Israel benutzt Granaten mit abgereicherten Uran
Itamar Marcus und Barbara Crook
Palestinian Media Watch, 14. Juni 2006
Original: Israel used shells with depleted uranium
Die Palästinensische Autonomiebehörde verbreitet weiter Lügen und Verleumdungen über die Ereignisse am Strand des Gazastreifens von Freitag, obwohl es inzwischen sicher scheint, dass Israel nicht für toten Zivilisten verantwortlich ist.
Die jüngste PA-Story ist, dass ein palästinensischer Künstler sich mit Verbrennungen am ganzen Körper im Krankenhaus befindet, nachdem er Splitter der „israelischen Bomben“ angefasst hatte. Die Bomben wurden dann untersucht und es wurde festgestellt, dass sie Radioaktivität abgeben, angeblich, weil Israel die Bomben mit „abgereichertem Uran“ kontaminiert hatte.
Es folgt der Artikel in einer offiziellen PA-Zeitung, die unter der Kontrolle des Büros von Mahmud Abbas steht:
„Der Feind richtete seine Angriffe auf Gaza und tötete seine Opfer. Mein Freund, der Bildhauer und Maler Fayiz Al-Sarsawy, ging zu einer der beschossenen Stellen... um die Splitter des Todes aufzusammeln, die der wahnsinnige Beschuss hinterließ, um daraus eine Statue über das palästinensische Leiden zu machen. Ein Freund, der ihm assistierte, sollte die Splitter reinigen.
Am Abend desselben Tages erhielt Fayiz einen beunruhigenden Anruf seines Freundes, der ihm assistierte: „Ich spreche aus dem Krankenhaus zu dir und bitte dich die Splitter nicht anzufassen, die du gesammelt hast.“ Eine Infektion hatte sich auf der Hand seines Freundes gebildet und sich als etwas ausgebreitet, das wie Brandwunden auf seiner Haut aussah. Als er die empfindlichen Bereiche in seinem Körper berührte, erschien eine verdächtige Schwellung.
Experten kamen und nahmen Proben der Splitter. Später forderten sie die gesamten Splitter und erklärten: Die Splitter wurden mit einer Art abgereichertem Uran behandelt, das langsame und gefährliche Strahlung absondert.
Dis ist kein imaginärer Film über Rambo, sonder Wirklichkeit. Die Splitter existieren und können allen Interessierten gezeigt werden. Yassir Arafat warnte uns vor der Existenz des Abgereicherten Unrans in israelischen Splittern und die Armee benutzt Napalm.“
[al-Hayat al-Jadida, 12. Juni 2006]
Anmerkung HE:
Es ist nicht das erste Mal, dass dieser Schwachsinn von den Palästinensern verbreitet wird. Als Ende 2000/Anfang 2001 in Europa die heftige Diskussion um von den Amerikanern benutzte „Uran-Munition“ (als Panzer brechende Munition eines Erdkampf-Flugzeugs) aufkam, wurde dies von Arafat aufgegriffen und behauptet, die israelische Armee setze solche Munition ein.
Diese Behauptung wurde im Juli 2004 erneut angerührt und soll offensichtlich jetzt wieder Stimmung machen.
"Israelis bauen Synagoge unter der Al Aksa-Moschee" - 4. Januar 2006
Da haben sie wieder was "ausgegraben", unsere Hetz-Propagandisten. Und wer merkt den Fehler?
Nach Angaben muslimischer "Geistlicher" der PA haben die Israelis angeblich unter der Al Aksa-Moschee eine Synagoge gebaut, im so genannten "Museum of Tolerance", nur "90m vom Felsendom" und bedrohen damit nicht nur die Moschee, sondern wollen eine dritte Intifada provozieren. Angeblich wollen die Juden auch noch eine zweite Synagoge bauen, eine für Frauen. Außerdem sollen die Israelis dabei einen islamischen Friedhof entweiht haben.
Da wollen wir mal sehen: Der Grundstein des Museum of Tolerance wurde im Oktober von Arnold Schwarzenegger gelegt. Es befindet sich im Westen von Jerusalem auf einem Gelände, das früher der Parkplatz des Unabhängigkeitsparks war.
Unter der Al Aksa-Moschee, wo angeblich die Israelis eine Synagoge bauen, hat nur einer gebuddelt: die Waqf, die dort in den "Ställen Salomos" eine riesige Moschee anlegte, was vor nicht allzu langer Zeit dazu geführt hatte, dass an der Südmauer eine Beule entstand, die nach langem Hin und Her jordanische Fachleute endlich reparierten, weil die Waqf die Israelis nicht ran ließen und diese dann mit viel Mühen diese Fachkräfte organisierten.
Mit anderen Worten: Es wird mal wieder viel Wind gemacht, um die Stimmung anzuheizen. Israel soll der Unruhestifter sein, der die Unruhen auslösen will. Dabei sind es einzig und allein palästinensische Stellen, die da ihre Interessen verfolgen. Und denen ist nichst zu blöde, womit sie ihre Leute verdummen können - und die werden sich gerne beharrlich weigern den Unsinn nicht zu glauben.
Palestinian Media Watch, 17. November 2005:
PA: USA gab ihre Zustimmung Arafat zu töten
Itamar Marcus und Barbara Crook
Die Palästinensische Autonomie hat kürzlich eine internationale Untersuchung des Todes von Yassir Arafat in Pars im November 2004 gefordert. Aber in einer neuen Verleumdung erzählten die Vertreter der PA ihrem eigenen Volk auf Arabisch diese Woche, dass keine Untersuchung nötig ist, weil sie harte Belege haben, dass Israel Arafat vergiftete – mit Genehmigung der USA.
In einem Fernseh-Interview mit PA-Beamten wurden die folgenden Behauptungen und Vorwürfe aufgestellt:
Vorwürfe, dass Israel hinter Arafats Krankheit steckt, sind nicht neu. In der Tat kamen sie in den PA-Medien auf, kurz nachdem Arafat krank wurde. Die Sendung von dieser Woche, einem Jahr nach Arafats Tod, ging über die allgemeinen Beschuldigungen hinaus und behauptete, dass seine Tötung durch Israel eine Tatsache sei.
Diese Mord-Verleumdung folgt dem PMW-Bericht dieser Woche, der die fortgesetzte Drogen-Verleumdung durch die PA dokumentiert. Beide sind Beispiele der derzeitigen Politik der Palästinensischen Autonomie künstlich den Hass auf Israel zu initiieren, obwohl Israel alles mögliche unternimmt und große Risiken eingeht, um die Lebensbedingungen der Palästinenser zu verbessern.
Palestinian Media Watch hat regelmäßig Verleumdungen aufgezeigt, die in den palästinensischen Medien erscheinen. Hier sind einige Beispiele der Zeit vor dem September 2000 zu lesen und hier einige der Zeit seitdem – einschließlich einer offiziellen Predigt von vor genau einem Jahr, die besagte, dass die Palästinenser „absolut sicher“ seien, dass Israel Arafat vergiftete.
Es folgt ein Dialog aus dem Programm von PA TV:
Bassam Abu Sharif, ehemaliger Berater Arafats:
„Nach den bestätigten Informationen, die mir vorliegen, sprach Mofaz folgendermaßen mit Scharon: ‚Das ist eine Gelegenheit Yassir Arafat loszuwerden...’ Scharon war einen Moment still und sah dann Mofaz an und sagte: ‚Nur, wenn es so gemacht wird, dass der anklagende Finger nicht auf Israel gerichtet wird.’ Das sind die genauen Worte.
Als ich das herausfand, schrieb ich ... Yassir Arafat einen Brief, in dem ich ihn vor ihrem Wunsch ihn zu töten, vermutlich mit einem Gift, warnte. Das Datum des Briefes ist klar, dies hier ist der Brief [er zeigt den Brief]. Die schwarzen Markierungen sind die Markierungen von Yassir Arafat, die Linien wurden von Yassir Arafat gezogen. Dies ist das Datum, der 5. Juni 2002... Die Israelis planten ihn mit Gift zu töten, wegen Scharons Versprechen den Amerikanern gegenüber, dass Arafat nicht durch eine Bombe getötet wird.
Die Quelle – und das ist das erste Mal, dass ich das sage – sah ich nach dem Tod und der Beerdigung Arafats. Ich fragte ihn und er antwortete, dass die Franzosen darüber Bescheid wissen. Ich denke, dass die Franzosen diese Sache verbargen, weil Frankreich ein mächtiges Land ist, das nicht daran interessiert ist die Gegend aufzuheizen und interessiert am Frieden und der Gründung eines Landes für die palästinensische Nation ist und die Frage wiederaufleben zu lassen bedeuten wird, dass jeder Palästinenser es als seine Pflicht ansehen wird den Tod von Yassir Arafat zu rächen.“
Taysir Al-Tamimi, Oberster Richter des Scharia-Gerichts Palästinas:
„Der Präsident litt nicht an einer Krankheit, die mit den bekannten Krankheiten des hohen Alters in Zusammenhang stehen – Blutdruck, Diabetes, Arterienverkalkung. Der Präsident litt nicht unter irgendeiner Krankheit. Die heftige Verschlechterung seiner Gesundheit, in dieser rapiden Weise, belegt die Tatsache, dass er von Gift getötet wurde, zusätzlich zur starken Verdünnung seines Blutes, die ich mit eigenen Augen im Krankenhaus in Paris sah. Selbst nach seinem Tod ging diese Verdünnung seines Blutes weiter.“
Ein Berater Arafats:
„Zum Frühstück trank er Milch und Cornflakes. Ich bereitete ihm das in den Morgenstunden zu... Das Essen des Präsidenten musste immer kontrolliert werden. Dasselbe beim Mittagessen... Das Essen wurde den Gästen und dem Präsidenten gemeinsam gebracht und ich aß gewöhnlich eine halbe bis Dreiviertel-Stunde vor ihm.“
Ahmed Abdul Rahman, Arafats Kabinettsekretär:
„Diese Frage wird weiterhin jeden Palästinenser beschäftigen, wie Arafat ein Schahid [Märtyrer Allahs] wurde. Der französische medizinische Bericht ist 572 Seiten stark. Der Bericht besagt nicht, dass Yassir Arafat an einer bestimmten Krankheit leidet, die seinen Tod zur Folge hatte. Er besagt, dass Yassir Arafats Tod nicht das Ergebnis einer der bekannten Krankheiten ist.
Also schließen Sie, schließen Sie selbst, was das bedeutet. Er war einer Art Gift ausgesetzt. Das Gift ist ein Geheimnis der Armee und wie Sie wissen, kennt niemand das Geheimnis des Giftes, außer der Person, die es vorbereitete...“
[PA-TV, 11. November 2005]
Es gibt anscheinend nichts anderes, das Israelis tun, als Gift zu verteilen - jedenfalls, wenn man palästinensischen Offiziellen glauben darf:
Israelnetz berichtet heute (30. Juni 2005), dass der palästinensischen "Minister für Zivile Angelegenheiten", Mohammed Dahlan, sicher ist, dass die Siedler vor dem Abzug noch das Land vergiften, um es unbrauchbar zu machen (Äußerung vor Journalisten am Mittwoch, 29.6. in Gaza).
PA: "Israel vergiftet Computer, Schokolade und Spielzeug" (Meldung von Israelnetz, 15.06.2005)
Israel soll Krebs erregenden Saft auf den palästinensischen Markt gebracht haben und andere Waren mit Krebs erregenden Stoffen versehen haben. Dies haben erneut Vertreter der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) behauptet.
Die gebrauchten Waren aus Israel wie Computer, Kinderspielzeug und Nahrung hätten die Israelis absichtlich mit Giften versehen, um der Gesundheit der Palästinenser zu schaden. Jussef Abu Safijeh, Vorsitzender der PA-Entwicklungsbehörde, sagte, die palästinensischen Sicherheitskräfte hätten vor kurzem mehrere Ladungen Säfte mit einem Krebs erregenden Stoff sichergestellt, die aus Israel an die Palästinenser verkauft wurden.
"Dieses Getränk wurde speziell für Palästinenser im Gazastreifen hergestellt", sagte Abu Safijeh. Die ägyptischen Behörden hätten zudem im März zwei israelische Lastwagen am Grenzübergang Rafah durchsucht; darin hätten sie Kinderspielzeug mit Krebs erregenden und radioaktiven Stoffen gefunden.
Abu Safijeh kritisierte die PA, den Import derartiger Dinge nicht zu verhindern. Hinzu kämen "verdächtige" Gebrauchtwaren aus zweiter Hand wie Computer und andere Elektrogeräte aus Israel. Mehr als 200 Computer seien zuvor im israelischen Verteidigungsministerium im Einsatz gewesen.
Derartige Behauptungen seien während der Amtszeit von PLO-Chef Jasser Arafat üblich gewesen, sagte ein Vertreter von Premierminister Ariel Scharon. Sie erwachten derzeit zu neuem Leben. Mit solchen Anschuldigungen kehre die PA "zurück zu den alten Mustern der Lügen, die Jasser Arafat angewendet hat." Diese Gerüchte kämen den radikalen Palästinensergruppen zugute. Wenn die PA sich von den Radikalen mitziehen lasse und weiterhin nichts gegen derartige Gerüchte unternehme, sei sie nicht "auf dem Weg zu einem Staat, sondern zu einer neuen Intifada", so der israelische Vertreter.
Vor einem Monat hatten palästinensische Zeitungen geschrieben, Israel setze Schweine auf palästinensischen Feldern im Westjordanland aus, damit diese die Ernte ruinierten. Die PA beschuldigte Israel zudem, chemischen Abfall im Westjordanland abgeladen zu haben, um den Palästinensern gesundheitlichen Schaden zuzufügen.
Während der vergangenen Jahre hatte die PA wiederholt behauptet, Israel bringe absichtlich schlechtes Essen auf den palästinensischen Markt. Die palästinensischen Medien verbreiteten diese Meldungen. Im Jahr 2001 machte die PA Israel verantwortlich für vergiftete Schokolade und explosives Spielzeug, Schreibgeräte und Radios. Ärzte des Schifa-Krankenhauses in Gaza-Stadt sagten, sie hätten mehrere Kinder behandelt, die durch Schokoriegel vergiftet worden seien. Andere Ärzte warfen Israel vor, schuld an Krebs, Herzkrankheiten, Lähmungen und Blindheit unter den Palästinensern zu sein.
Reuters meldete am 13. August 2004: Palästinenser täuschen UNO über Tod eines Jugendlichen
Israel beschulidgte die Palästinensische Autonomiebehörde Donnerstag die UNO zu täuschen, weil ein von palästinensischen Militanten niedergeschossener Jugendlicher auf einer Liste von den israelischen Streitkräften getöteter Personen aufgeführt wird.
Hassan Jamil el-Zanin, ein Teenager aus Beit Hanun im Gazastreifen wurden von palästinensischen Militanten am 22. Juli getötet, nachdem er versuchte sie daran zu hindern, Kassam-Raketen aus dem Garten seiner Familie abzuschießen.
In einem Brief an Generalsekretär Kofi Annan vom 9. August listete der palästinensische UN-Beobachter NAsser al-Kidwa den Jungen unter den palästinensischen "Märtyrern" auf, die "von den israelischen Besatzungstruppen zwischen dem 8. Juli und 6. August getötet wurden.
Der israelische UNO-Botschafter Dan Gillermann schrieb in einem Brief an Annan, dass die Vorwürfe, el-Zanin sei vom israelischen Militär getötet worden, sei "eklatant falsch".
"Der internationalen Gemeinscahft sind die perversen Falschdarstellungen und glatten Fälschungen in palästinensischen Stellungahmen gut bekannt", hieß es in Gillermans Brief.
Was man sich vor allem auf der Zunge zergehen lassen muss: Die Terroristen hatten selbst zugegeben, dass sie den Jungen erschossen und seine Verwandten verletzt hatten. Nur Arafat hatte sofort entgegen allen anderen Bekundungen behauptet, die Israelis seien die Mörder. Ich würde gerne sehen, dass Herr Annan diese Lügen endlich einmal rügt. Aber damit würde er sich Ärger bei Arafat einhandeln, das will er sicher nicht riskieren. Gleiches dürfte für die NGOs und Menschenrechtsgruppen gelten - von ihnen wird in der Regel ausschließlich Israel verdammt, bei palästinensischem Mordgebaren setzt man schnell die Scheuklappen auf und rechtfertigt den versuchten Völkermord an Juden.
James Taranto vom WSJ Opinion Journal zitiert eine von Arafat wieder aufgebrühte Behauptung (21.07.2004):
Arafat beschuldigte Israel die Westbank und den Gazastreifen mit Kugeln aus abgereichertem Uran zu verseuchen, was einen starken Anstieg der Krebsfälle verursacht habe.
"Sie haben Krebs verursacht, der wie in Hiroshima und Nagasaki ist", sagte Herr Arafat in einem Interview...
Krebs-Spezialisten in zwei Krankenhäusern - eins in Ramallah und das andere in Bethlehem, sagten, sie hätten keinen Anstieg der Krebsfälle während des derzeitigen Aufstands (begann im September 2000) festgestellt.
Der Palästinenserführer nahm Bezug auf Kugeln hoher Dichte mit abgereichertem Uran, die manchmal von US-Truppen
benutzt werden, um die Panzerung von Panzern zu durchschlagen. Die Palästinenser haben keine Panzer.
honestreporting.com zeigt ein weiteres Beispiel für Verlogenheit in der palästinensischen Propaganda auf: Ein "Boykottiert amerikanische Firmen. Durch den Kauf amerikanischer Produkte unterstützt ihr Israel"-Plakat zeigt - einen von Palästinensern verprügelten Juden! Er wird als palästinensisches Opfer ausgegeben:
Text des Bildes:
oben: Frage irgendeinen Palästinenser nach seiner Firmenfarbe und er wird's dir sagen!
unten: Trink Coca Cola. Unterstütze Israel. Durch den Kauf amerikanischer Produkte unterstützt du Israel
Text unter dem Bild:
Haben wir nicht genug Demütigung erlebt? Israelis töten palästinensische Kinder und die US-Wirtschaft liefert die Kugeln. Gibt es etwas, das du tun kannst, um das zu stoppen? Ja! Es gibt eine Milliarde Muslime und fünf Milliarden Menschen auf der Welt. Wenn wir uns alle vereinigen und das angehängte amerikanische Produkt boykottieren, werden wir eine kräftige Botschaft and ie USA schicken, die die Tötung von Unschuldigen unterstützen. Wir haben nichts gegen das amerikanische Volk. Wir wollen einfach nur, dass Israel mit dem Töten aufhört. Das ist nur der Anfang! Mehr Produkte werden kommen. Bitte nimm Einfluss. Boykottiere das Produkt und verbreite die Worte. Zusammen können wir einen Unterschied machen.
Das ganze "garniert" mit dem berühmten Foto von Tuvia Grossman aus den USA, der zu Beginn der "Intifada" von Palästinenern fast umgebracht wurde. Was AP (und damit viele Zeitungen) nicht daran hinderte, dieses Bild als das eines Palästinensers zu deklarieren, der von dem hinten kommenden israelischen Polizisten verprügelt worden sei. Die Aufklärung des Sachverhalts durch Grossmans Vater veranlasste nur wenige Zeitungen zur Korrektur, eine ganze Reihe brachten "Richtigstellungen", die fast schlimmer waren als die ursprüngliche Falschmeldung. Nachzulesen unter dem oben angegebenen Link zu honestreporting.
Dass die Palästinenser eines der Opfer ihrer eigenen Gewalttätigkeit dazu benutzen, die andere Seite zu verunglimpfen - das nennt man wohl auf jüdischer Seite "Chuzpe" - allerdings nur, wenn man sehr langmütig ist.
Palestinian Media Watch Bulletin, 11. Januar 2004
PA-Journalist: Israel griff Pariser Synagoge an, um die französischen Juden zu ermuntern nach Israel zu kommen
von Itamar Marcus
Einleitung:
Eine der üblichen Taktiken der Propaganda der Palästinensischen Autonomie (PA) ist es, Israel für den palästinensischen und arabischen Terrorismus verantwortlich zu machen. Nun ist ein prominenter Redakteur einer PA-Zeitung mit einem neuen Dreh in dieser Taktik angekommen.
Am 13. Juni 2003 versuchte ein belgischer Staatsbürger eine Synagoge in Belgien in die Luft zu sprengen; dafür benutzte er zwei Gas-Ballons, die er in seinem Auto versteckte. Vor zwei Monaten (am 15. November 2003) explodierten zwei Autos vor einer Synagoge in Istanbul, was den Tod von 23 Menschen verursachte.
Letzte Woche wurde von dem Redakteur der offiziellen PA-Tageszeitung „Al-Hayat Al-Jadida“ in einem Interview im PA-Fernsehen eine neue Verleumdung erfunden. Der Redakteur erklärte, dass, weil es unter geringer Einwanderung leidet, es Israel war, das das Feuer in der Pariser Synagoge legte – um die französischen Juden zu überzeugen, dass sie nach Israel immigrieren sollten.
Im Folgenden die Worte von Hafez Barghouty im PA-TV:
„Die geheimen Zionisten-Banden haben es versucht und agieren in Frankreich genauso wie sie es in den arabischen Ländern zu tun pflegten – Irak, Ägypten und Marokko – indem sie jüdische Synagogen sprengen..., um sie [die Juden] zu zwingen [nach Israel] einzuwandern. Und so rief nach dem Anschlag auf eine Synagoge der israelische Botschafter in Frankreich alle Juden Frankreichs auf, [nach Israel] einzuwandern...
... Es gibt israelische oder zionistische Banden, die Terroranschläge gegen Juden ausführt und sie zwingt [nach Israel] einzuwandern, weil Israel unter Auswanderung leidet.“
Wieder mal ein „Massaker“
Am Montag, 20. Oktober 2003, griff die israelische Luftwaffe Ziele in Gaza an. Sie zielte auf Gebäude, in denen die Palästinenser Waffen und Sprengstoff herstellten. Für diesen Angriff benutzten sie F-16 und Kampfhubschrauber.
Alle Medien berichteten am selben Tag über viele palästinensische Tote, Ursache: die israelischen Raketen, die in eine Gruppe Zivilisten geschossen worden seien. Dies beruhte – natürlich – auf palästinensischen Angaben; die wurden – natürlich – von unseren Medien nicht in Zweifel gezogen: Mindestens 8, eher 12 Tote und 80 Verletzte.
Dass die Israelis zwei Bomben-„Fabriken“ und ein Auto mit zwei Terroristen ausschalteten, war jetzt nur noch Notiz am Rande – die zivilen Opfer waren das Thema und dafür wurde die IDF verdammt. Die Palästinenser zogen über die Israelis her und hatten wieder „Grund“ vom israelischen Terror zu reden. Bei uns war es ausgemachte Sache, dass Israel hier wieder einmal völlig unangemessen agiert hatte.
Dann kam der 22. Oktober – und mit ihm ein Problem für die, die so gerne „Massaker“ geschrien hatten. Die ICEJ berichtete (Newsletter, deutsch, vom 22.10.2003):
Die israelische Luftwaffe (IAF) veröffentlichte am Dienstag Aufnahmen eines ferngesteuerten unbemannten Beobachtungsflugzeugs, welche palästinensische Behauptungen eines Massakers beim IAF-Luftschlag auf ein Terroristenfahrzeug im Nusseirat-Flüchtlingslager im Gazastreifen widerlegen...
Die Luftaufnahmen zeigen jedoch, dass sich für einen Zeitraum von über zwei Minuten nach Abschuss beider Raketen auf das Auto nur ein bis zwei Personen in der Umgebung aufhielten, weit von der Einschlagstelle entfernt.
IMRA berichtet in einer Nachrichten-E-mail vom 23. Oktober über die Pressekonferenz einer Armee-Sprecherin am 22. Oktober 2003, was in dem von der IDF zur Verfügung gestellten Video zu sehen ist:
Der Angriff auf das Fahrzeug der Terrorzelle im Nusseirat-Flüchtlingslager
Ein IAF-Hubschrauber identifizierte eine Terrorzelle, die versuchte, den Grenzzaun zwischen dem Gazastreifen und Israel zu durchbrechen.
Einige Mitglieder der Terrorzelle versuchten, in einem Fahrzeug in Richtung des Flüchtlingslagers Nusseirat zu fliehen.
Das Fahrzeug wurde von der IAF (Israelische Luftwaffe) identifiziert. Eine Rakete wurden auf das Fahrzeug abgefeuert. Es sollte hervor gehoben werden, dass sich in der Umgebung des Fahrzeugs keine Personen aufhielten.
Das Fahrzeug geriet außer Kontrolle, rutschte von der Fahrbahn und prallte gegen ein Objekt, das ein Baum zu sein schien.
Das Fahrzeug setzte zurück und hielt in der Mitte der Straße. In diesem Moment wurde eine weitere Rakete auf das Fahrzeug abgeschossen – eine Minute nachdem die erste verschossen wurde. Erst zweieinhalb Minuten später begann sich eine Menge um das Fahrzeug zu bilden. (Um das Fahrzeug herum schienen sich drei Personen aufzuhalten – es ist nicht klar, ob es sich dabei um Mitglieder der Terrorzelle oder andere handelte.
Das Video der Aufklärungsdrohne, das den Schlag gegen das Fahrzeug der Terroristen zeigt, kann hier angesehen werden: http://www.idf.il/newsite/movies/Strike_heb2.asf
Damit war klar, dass die Israelis KEIN Massaker angerichtet hatten, wie es die Palästinenser behaupteten und wie es von den Medien weltweit so genüsslich verbreitet wurde. Die Richtigstellung habe ich im Fernsehen wie in den Printmedien und dem Radio vermisst. Wie das wohl kommt?
Vielleicht haben sie auch an die neue Version der Palästinenser akzeptiert: Nachdem die PA-Medien von zwei Raketen berichteten, von denen die zweite in die Zivilisten geschossen worden sein sollte, wurde jetzt flugs eine dritte Rakete erfunden, die nie gab. Aber das macht ja nichts, dass man seinen früheren Behauptungen widerspricht, um das Bild wieder so hinzurücken, dass es ins Propaganda-Bild passt. Nur: Unsere Medien machen es wieder mal mit, sie folgen den palästinensischen Lügen und verdummen das europäische Publikum, damit es sich gegen Israel stellt...
Ereignis:
Am Mittwoch, 15. Oktober befährt ein Konvoi amerikanischer Staatsbürger, man spricht anfangs von Diplomaten, eine Straße im Gazastreifen. Es handelt sich um Vertreter der amerikanischen Fulbright Foundation, die auf dem Weg sind, palästinensische Kandidaten für Stipendien in den USA zu sichten. Neben oder in der Straße ist ein großer Sprengsatz untergebracht, der eines der Autos des Konvois zerfetzt. Drei begleitende Sicherheitsleute sterben, weitere Personen werden z.T. schwer verletzt. Die Autos waren deutlich als amerikanischer Konvoi zu erkennen. Die Amerikaner (und Israelis), die den Toten und Verletzten zu Hilfe kommen wollten, wurden von einem palästinensischen Mob mit einem Steinhagel "begrüßt".
Jetzt wird's "lustig" - und das berichten verschiedene Quellen; ich beschränke mich hier auf die folgende:
HonestReporting berichtet (Newsletter vom 16.10.03):
Die Nachrichtenmedien berichteten schnell über die pauschale Verurteilung des Anschlags und taten die Täter als "eine kleine, abtrünnige Gruppe" ab. Praktisch jede Agentur in der Welt zitierte Yassir Arafat, wie er "dieses hässliche Verbrechen an amerikanischen Beobachtern" verurteilte, "die im Auftrag von Sicherheit und Frieden unterwegs waren"; ebenso, wie PA-Sprecher Saeb Erekat lamentierte: "Das sind amerikanische Beobachter, die auf unsere Bitte hierher gekommen sind... diese Leute waren hier, um uns zu helfen." Ebenfalls die Erklärung des palästinensischen Premierministers Ahmed Qureia: "Wir verurteilen diesen Vorfall auf das Heftigste und wir werden eine Untersuchung durchführen und wir werden allem nachgehen und die Quelle dieses Angriffs finden."
Während sie gegenüber westlichem Publikum Bedauern und Beschwichtigung äußerte, brachte die PA-Führung aber der eigenen Öffentlichkeit gegenüber nur irrationale Verunglimpfung Israels zum Ausdruck - früher schon ein wiederkehrendes Problem während und nach der Oslo-Periode. Die folgende Abbildung zeigt eine Karikatur, die heute (am 16. Oktober 2003) in der offiziell von der PA gesponserten Tageszeitung Al-Hayat Al-Jadida erschien (auf dem Wegweiser steht: "Gaza"):
Während sie palästinensische Verantwortung gegenüber westlichen Reportern zugab, brachte die PA ihrem eigenen Volk gegenüber zu Ausdruck, dass die Bombe von Israel gelegt wurde; mehr noch: die Amerikaner selbst werden mit Hakennasen porträtiert dargestellt - die klassische Charakterisierung von Juden. Das offizielle PA-Organ leugnet also nicht nur die palästiensische Verantwortung für die Tat (und macht statt dessen Israel verantwortlich), sie fördert in der palästinensischen Öffentlichkeit auch noch die wilde Vorstellung, dass die Amerikaner selbst Teil einer riesigen jüdischen Bewegung oder Verschwörung sind.
Die Botschaft der Karikatur wurde von Kommentaren in der gesamten palästinensischen Presse untermauert. Der Kommentator Talal Okal schreibt in al-Ayyam: "Warum jagte Israel das US-Sicherheitsfahrzeug in die Luft, das die US-Delegation nach Gaza begleitete?" Und Basim Abu Samiah behauptet in Al-Hayat al-Jadida, dass es nicht nur "zweifelhaft" sei, dass die "Täter eine palästinensische Partei seien", die Amerikaner seien nicht einmal das Ziel gewesen: "Die Explosion war nicht für Amerikaner vorbereitet worden."
Jetzt kommt das Pikante und leider im Westen Übliche:
Die großen Nachrichtenmedien ignorieren dieses Material und fahren fort, ohne qualifizierte Bestätigung die PA-Erklärungen zu akzeptieren, die die Verantwortung für ihr internes Terrorproblem anerkennen. Solche Berichterstattung fördert die Unwahrheit, die die Palästinenserführer der westlichen Welt aufzwingen - dass sie Verbündete der USA und einem Frieden mit Israel ehrlich verpflichtet sind. In der Zwischenzeit haben dieselben Führer das palästinensische Volk in der typischen Art der nahöstlichen Dikatoren dazu verführt zu glauben, dass alle Probleme ihrer Gesellschaft einzig und allein die Schuld Israels sei.
Wie war das noch: Die PA-Propagandisten wiederholen gebetsmühlenartig, die israelische Armee (IDF) würde die Frauen und Kinder der Palästinenser "abschlachten" und einen Vernichtungs-Feldzug gegen das palästinensische Volk führen. LAW (palästinensische Nicht-Regierungs-Organisation für Recht) führt selbst hochrangige Terrorführer als Zivilisten und von der PLO ermordete UN-Mitarbeiter als Opfer der israelischen Armee (ganz zu schweigen davon, dass sämtliche Selbstmordattentäter natürlich auch palästinensische Opfer der Israelis sind) [s. weiter unten].
Hier einmal eine Aufstellung der Todesfälle auf beiden Seiten vom 27. September 2000 bis 12. August 2003 (Vorsicht, Propaganda! Unglaubwürdig, weil israelische Angaben!):
Gesamt: Palästinenser: 2365, Israelis 799
weiblich: Palästinenser: 109, Israelis 249
Nicht-Kombattanten, von der gegnerischen Seite getötet:
gesamt: Palästinenser: 871, Israelis: 614
weiblich: Palästinenser: 81, Israelis: 244
Kombattanten, getötet durch die gegnerische Seite:
Palästinenser: 1078, Israelis: 167
Durch Handlungen der eigenen Seite getötete Menschen:
Palästinenser: 300, Israelis: 20
(getötete) Nicht-Kombattanten unter 12 Jahren:
Palästinenser: 67, Israelis: 27
(getötete) männliche Nicht-Kombattanten im Alter von 12 bis 29 Jahren:
Palästinenser: 475, Israelis: 152
(getötete) Nicht-Kombattanten im Alter von 45 Jahren oder älter:
Palästinenser: 76, Israelis: 202
Quelle: International Policy Institute for Counter-Terrorism (ICT) am
Interdisciplinary Center in Herzliya
An Engineered Tragedy: Statistical Analysis of Fatalities
(Eine Arrangierte Tragödie: Statistische Analsyse von Todesfällen)
http://www.ict.org.il/casualties_project/stats_page.cfm
Fassen wir einmal zusammen:
Oblwohl die Zahl der palästinensischen Toten fast dreimal so hoch ist wie die der israelischen, sind doch 150% MEHR israelische Frauen tot als palästinensische.
Von den toten Frauen waren auf israelischer Seite ganze 5 zu den Kombattanten zu zählen (Mitglieder der Armee), auf palästinensischer Seite 28.
Obwohl die Zahl der palästinensischen Toten fast dreimal so hoch ist wie die der israelischen, liegt die Zahl der unter 12-jährigen toten Palästinenser "nur" zweieinhalbmal so hoch wie die der israelischen.
(wobei noch anzumerken ist, dass israelische Kinder sich im Gegensatz zu palästinensischen in der Regeln nicht in Kampfzonen begeben - sprich: sich dem Risiko aussetzen ins Kreuzfeuer zu geraten!)
Obwohl die Zahl der palästinensischen Toten fast dreimal so hoch ist wie die der israelischen, sind fast dreimal so viele Israelis über 45 Jahren getötet worden wie entsprechende Palästinenser.
Die Palästinenser zählen zu ihren Opfern 300 Menschen, die sie selbst umgebracht haben (z.B. als sog. Kollaborateure). Genauso zählen sie die toten Selbstmord-Attentäter zu ihren "Opfern".
Der Anteil getöteter Nicht-Kombattanten beträgt bei den Palästinensern 36,8%, auf israelischer Seite 76,8%.
Wer angesichts dieser Zahlen noch behauptet, die Israelis führten einen Krieg gegen Frauen und Kinder, der lügt.
Wer angesichts dieser Zahlen nicht zugibt, dass Palästinenser einen feigen Krieg gegen Frauen und Kinder führt, der ist verblendet oder lügt.
Wer angesichts dieser Zahlen nicht zugibt, dass ein Vernichtungsfeldzug eher von der palästinensischen Seite geführt wird, der ist genauso verblendet oder lügt.
Palestinian Media Watch (PMW), 5. März 2003:
Neue Verleumdung der Palästinensischen Autonomie:
Israel steckt Bomben in Spielzeug, um Kinder zu töten
von Itamar Marcus
Einleitung:
Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) erfindet Lügen und Verleumdungen über Israel auf Englisch, um Israels Namen international zu beschmutzen (z.B. die Geschichte vom Massaker von Jenin) und auf Arabisch, um den Hass auf Israel in der eigenen Bevölkerung voran zu bringen.
Die neueste Verleumdung auf Arabisch ist ein Bericht von dieser Woche im PA-TV, dass Israel nun "Bomben und Minen baut, die als Spielzeug hergestellt sind" und sie von Flugzeugen in bewohnten Gebieten abwirft, so Kinder mit ihnen spielen und in die Luft gejagt werden. Letztes Jahr berichtete PMW die palästinensische Verleumdung, Israel werfe vergiftete Bonbons aus Hubschraubern vor Schulen ab, um die Kinder zu vergiften. Diese neue Lüge geht in dieselbe Richtung.
Zusätzlich wiederholt das Programm viele alte Verleumdungen und Lügen, wie die, dass Israel plane die Al Aksa-Moschee zu zerstören. Der jüdische Heilige Tempel sei nicht auf dem Tempelberg in Jerusalem gewesen, Israel schändete die Grabeskirche und viele andere.
Es folgt der Text aus der Sendung "Botschaft an die Welt"
"Die zionistischen Kriminellen planen die Al Aksa-Moschee zu zerstören, mit der Begründung, sie suchten nach dem Heiligen Tempel, von dem sie fälschlich behaupten, er befinde sich unter der Moschee...
Beleidigung unserer islamischen und christlichen heiligen Stätten gehen in ganz Palästina weiter. Die Al Aksa-Moschee ist bedroht und der Grabeskirche ist Entweihung und Zerstörung nicht erspart geblieben...
Sie werfen Sachen aus Jet-Flugzeugen, die Kinder anlocken, mit ihnen zu spielen und die diese dann sprengen. Das sind Bomben und Minen, die als Spielzeug gebaut werden."
PA-TV, 3. März 2003
PA-Verleumdung: Jüdische Religion betrachtet Araber als zwischen den Stufen des Juden und des Affen stehend
von Itamar Marcus, Palestinian Media Watch
Eine grundlegende Lehre des Antisemitismus und Rassismus der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) ist es, die Juden und die jüdische REligion als von Natur aus böse zu definieren. Im folgenden Text verleumdet ein palästinensischer Minister zum ersten Mal das jüdische Volk durch die Behauptung, dass der Mord an Arabern zur Lehre des Zionismus gehöre. Er degradiert dann das Judentum dadurch, dass er sagt, die Tötung von Arabern durch Zionisten stamme direkt aus der jüdischen Religion, weil das Judentum die Araber als untermenschlich betrachte - "die Stufe zwischen den Juden und den Affen".
Es folgt die Erklärung des palästinensischen Versorgungsministers Abd El-Aziz Shahin in einem Interview des palästinensischen Fernsehens:
"Seit dem 19. Jahrhundert ist der Geist des Zionismus auf dem Töten von Arabern aufgebaut. Sie wollen nicht einen einzigen Araber auf palästinensischem Boden haben. Das ist eine Sache, die jeder Zionist in sich trägt, ob er nun rechts außen ist, in der politischen Mitte oder ein Linker. Grund ist die zionistische Erziehung. In ihrern religiösen Schulen lernen sie, dass sie das auserwählte Volk Gottes sind und wir die anderen. Wir werden als auf der Stufe zwischen den Juden und den Affen betrachtet. Das ist die Grundlage der jüdischen Religion. Und daher kommt die Tötung der Araber in Palästina."
Palestinian TV, 12. Dezember 2002
Palästinensische Opfer der Intifada
Die Internetseite "lawsociety.org" listet in tabellarischer Form die "palästinensischen Toten" der Intifada auf http://www.lawsociety.org/Intifada2000/list.htm. Betreiber ist die palästinensische "Menschenrechtsorganisation" LAW, die ab und zu einmal etwas gegen Arafats Praktiken zu Papier bringt, sich aber hauptsächlich damit beschäftigt, die "Verbrechen" der israelischen Armee zu verbreiten.
Die Tabellen von LAW sind sehr interessant. Ihr Aufbau:
- Opfer-Nummer
- Name
- Alter
- Status (Zivilist oder Angehöriger der "nationalen Sicherheitskräfte" (NSF)
- Datum des Todes
- Herkunft (Wohnort)
- Ursache des Todes
- Verursacher des Todes
- Umstände des Todes
Bei der bei weitem überwiegende Anzahl der Toten ist als Status "Zivilisten" eingetragen.
Bei vielen "Angehörigen der nationalen Sicherheitskräfte" steht "getötet bei Eindringen der Armee in Palästinensergebiete" - was außer Acht lässt, dass das wohl Kämpfe zwischen diesen "Sicherheitskräften" und der Armee waren, nicht einfach so ein beliebiges Umbringen des Palästinensers, wie es die Tabelle erscheinen lässt.
Außerdem steht bei vielen Opfern, sie seien durch "wahlloses Schießen" der israelischen Armee getötet worden. Das darf mehr als angezweifelt werden, da die israelische Armee nicht wahllos schießt, sondern einen sehr plausiblen Grund zum Schießen hat und in der Regel lediglich auf Beschuss antwortet.
"Aktivisten" (=Terroristen), die seit Langem wegen ihrer terroristischen Aktivitäten gesucht werden, werden ebenfalls als "Zivilisten" bzw. "NSF" (Angehörige der nationalen Sicherheitskräfte) geführt, ohne Bezugnahme auf ihre Terroraktionen.
Am 07.04.2002 wie am 10.04.2002 starben dieser Liste zufolge bei zwei "Invasionen" der Israelis in Nablus ausschließlich Zivilisten - obwohl einer der Getöteten (sogar laut der Liste!) "Stabsoffizier" im Rang eines Oberst war! Wie geht das zusammen?
Die folgenden krassen Einzelbeispiele sind auch insofern interessant, als ich mich auf die Informationen der Tabelle beziehe und keine Zusatzinformationen "von außen" hinzu nehme (z.B. Angaben der israelischen Armee); einzige Ausnahme ist der Fall der beiden UN-Beobachter, die bei Hebron ermordet wurden:
Opfer Nr. 1497: Fadi Al'Ijel, 18, Zivilist aus dem Al'Am'ari Flüchtlingslager in Ramallah, am 17.7.02 getötet von der israelischen Armee: Er hielt ein 40cm-Rohr und schlug mit der Wand darauf um zu zeigen, dass es nicht gefährlicht ist. Das Rohr explodierte.
(Original: Was holding a 40cm-pipe and hit it with the wall to prove it's not dangerous and it blew up in his face)
Hm: Mit der Wand auf das Rohr schlagen? War wohl eher umgekehrt. Aber warum explodierte das Rohr? Hatten die Israelis es heimlich mit Sprengstoff gefüllt, während der Mann es in der Hand hielt? Wie kann die israelische Armee für den Tod des Mannes verantwortlich sein, wenn er seine Harmlosigkeit beweisen will und dabei explodiert das harmlose Teil?
Opfer Nr. 1483: Jiryes Al Dalu, 72, Zivilist aus Ramallah, am 6.7.02 getötet von der israelischen Armee. Todesursache: Einatmen von Gas.
Dabei handelt es sich wohl um eine weitere Verleumdung, dass Israel Giftgas gegen Palästinenser einsetzt. Dieser Schwachsinn wird seit Jahren von Palästinensern verbreitet, ohne dass sie Belege dafür vorlegen oder entsprechende pathologische Untersuchungen erlauben.
Opfer Nr. 1445: Ibrahim Ammur, 20, aus Anza, Jenin Mitglied der nationalen Sicherheitskräfte, getötet von der israelischen Armee, während er auf dem Weg von der Arbeit zurück nach Ramallah versuchte am Al-Hamra-Kontrollposten vorbei zu schleichen.
Wieso versuchte er sich vorbei zu schleichen? Da muss er wohl etwas zu verbergen gehabt haben oder er wollte sich illegal an dem Posten vorbei bewegen; beides ist verdächtig. Er ist mit Sicherheit gewarnt worden, sich zu ergeben, bevor auf ihn geschossen wurde.
Opfer Nr. 1442: Mohammed Hamzeh, 21, Zivilist aus Kufur Sur, Tulkarem, geötet von der israelischen Armee am 14.6.2002 nach einer Verfolgungsjagd. Er hatte auf einen Siedler eingestochen.
Toller "Zivilist" - jeder, der mit einer Waffe einen Menschen angreift, ist laut Genfer Konventionen kein Zivilist mehr, wenn er nicht in Selbstverteidigung handelt.
Opfer Nr. 1423: Mohammed Sunawbar, 26, Zivilist, getötet am 29.05.02 von einer Patrouille der israelischen Armee in der Nähe der Siedlung Al Aghwar.
Was er wohl da gemacht hat? Wie kommt die böse Armee nur darauf, auf ihn zu schießen? Wie hat er sich da verhalten, als er angerufen wurde, damit man ihn kontrolliert. Wahrscheinlich ist, dass die Aufzeichnungen der israelischen Armee zeigen, dass bei ihm Waffen und Sprengstoff gefunden wurde. Sehr zivil!
Opfer Nr. 1394: Hassan Abu Jazar, 55, Zivilist aus Rafah, Gaza; am 5.5.02 durch Gewehrschüsse in den Kopf getötet von der israelischen Armee, während er das Flüchtlingslager mit Artillerie beschoss, erlag Verletzungen vom 1.5.02.
(Originaltext: Todesursache: Gunshot in the head. Todesumstände: Killed while shelling the refugee camp due to injury inflicted on 1/5/2002)
Jetzt wird's interessant:
Wurde er von Gewehrschüssen getötet oder durch den Artilleriebeschuss?
Wie kann er Wunden vom 1.5. erliegen, wenn er während der Beschießung am 5.5. getötet wurde?
Hat er das Flüchtlingslager beschossen, wie das aus der letzten Zelle der Tabelle zu lesen ist? Oder wie soll das verstanden werden?
Die Organisation verfügt über Leute mit exzellenten Englisch-Kenntnissen. Entweder widersprechen sie sich hier selbst oder sie wollen falsche Fährten legen!
Opfer Nr. 1391: Khalaf Al Najajrah, 40, Zivilist aus Nahaleen, Bethlehem; getötet von der israelischen Armee durch einen Gewehrschuss in die Brust. Schuss/erschossen aus der Geburtskirche, zweifacher Ehemann und Vater von 9 Kindern. (Originaltext: Shot from church of the Nativity, a husband of two and father of nine)
Und wieder Widersprüche: Wenn er aus der Geburtskirche heraus erschossen wurde, dann war's nicht die Armee. Wenn er sich in der Geburtskirche aufhielt, dann war er von der Armee eindeutig als Terrorist identifiziert worden - sonst hätten die Israelis nicht geschossen.
Opfer Nr. 1382: Abed Ismail, 10, Zivilist aus Irtas, Bethlehem. Getötet durch die israelische Armee am 1.5.2002 durch Schrapnelle bei einer Explosion einer verdächtigen Leiche, von der man glaubt, dass sie Überreste eines Israelis waren. (Originaltext: Todesumstände: Explosion of suspected body thought to be Israeli remains)
Wie soll das verstanden werden? Da liegt eine verdächtige Leiche. Der Junge nähert sich ihr. Sie explodiert.
Wäre mir neu, dass die Israelis ihre Leichen irgendwo liegen lassen, sie mit Sprengstoff präparieren und dann detonieren lassen, wenn jemand sich ihr nähert!
Opfer Nr. 1374: Nidal Iweida 'Ibayyat, 29, Angehöriger der nationalen Sicherheitskräfte; getötet am 29.4.02 in Bethlehem durch die israelische Armee. Er wurde von einer Gewehrkugel getroffen, die durch das Fenster der Geburtskirche drang. Er war ein Kader der Al Aksa-Märtyrerbrigaden, der in der Kirche gefangen gehalten wurde.
Interessant: Al Aksa-Märtyrer-Angehöriger (für Terror zuständig!) und Angehöriger der "nationalen Sicherheitskräfte". Er war ein Terrorist, kein Zivilist! Und er wurde in der Kirche gefangen gehalten? Von wem, von der israelischen Armee, die draußen davor stand?
Opfer Nr. 430 (?): Iyyad Hamadneh, 22, Zivilist aus Nablus, getötet am 22.4.02 bei bewaffneten Zusammenstößen. Er war örtlicher Führer der Izz Al Deen Al Qassam military party of Hamas in Nablus.
Einen Führer der örtlichen Terrorabteilung der Hamas in Nablus als Zivilist zu führen, ist schon eine bodenlose Unverschämtheit!
Opfer NR. 385 (?): Hassan Al Namsan, 26, Angehöriger der NSF aus Gaza; getötet von der israelischen Armee in Bethlehem durch zwei Schüsse in die Brust, als er im Hof der Geburtskirche Dienst tat.
Was für einen Dienst tat er denn im Hof der Geburtskirche, während sich Terroristen dort verschanzten und die Israelis alle Palästinenser aus der Gefahrenzone gebracht hatten? "Dienst" konnte er dort nur tun, wenn er zu den Terroristen gehörte, die die Kirche besetzten. Also gehörte er dazu. Außerdem sollte man einmal nachhaken, ob dieses "Dienst tun" Schüsse auf israelische Soldaten beinhaltete!
Die feisteste Lüge kommt aber noch:
| 1 194 | Katrine Berruex | 25 | International Investigator | 26/3/2002 | Switzerland | Gunshots in various parts of the body | Israeli army | An International investigator killed with his (sie war weiblich!) Turkish colleague in their car when shot while crossing Beit Kahel Bridge |
| 2 195 | Turtuq Cengiz Toytunc | 38 | International Investigator | 26/3/2002 | Turkey | Gunshots in various parts of the body | Israeli army | An International investigator and deputy head of operations killed with his Swiss colleague in their car when shot while crossing Beit Kahel Bridge |
Beide UN-Beobachter der TIPH wurden laut Aussage des schwer verletzt überlebenden Beobachters durch einen Palästinenser (in pal. Polizeiuniform) mit einer AK-47 erschossen, der mitten auf der Straße stand. Sie hatten sich ihm deutlich durch Vorzeigen ihrer Ausweise und durch Rufen zu erkennen gegeben. Trotzdem behauptet LAW (wie Arafat & Co.) weiter, die israelische Armee habe die Beobachter erschossen (angeblich aus einem Militärposten oberhalb der Straße heraus) und führt sie als "palästinensische" Opfer!
Wie glaubwürdig sind also die Angaben dieser Organisation?
Ich denke, die Frage erübrigt sich!
Offizielle palästinensische Erklärungen nennen Israels Durchsuchung der Geburtskirche "Kriegsverbrechen" (11. Mai 2002)
[IMRA-Kommentar: Nachdem die palästinensischen Terroristen, die sich in der Geburtskirche verschanzt hatten, evakuiert wurden, baten die Priester in der Kirche die Armee, die Kirche nach Sprengsätzen zu durchsuchen, die die Terroristen hinterließen. Die Armee fand 40 Sprengsätze, die in der Kirche versteckt waren.]
Eine offizielle palästinensische Erklärung
http://www.wafa.pna.net/EngText/11-05-2002/page002.htm
Ramallah, 11. Mai 2002 - Wafa (offizielle PA-Nachrichtenagentur) - Die Kriegsverbrechen der Invasionskräfte der israelischen Besatzungsstreitkräfte gehen in den palästinensischen Bevölkerungszentren immer noch weiter, indem sie alle vorhandenen Waffensysteme gegen Zivilisten und Immobilien einsetzen, einschließlich des jüngsten Kriegsverbrechen der Invasion der Geburtskirche.
Bethlehem: Die kriminellen israelischen Besatzungstruppen haben ein weiteres Kriegsverbrechen begangen, als sie die Heiligkeit der internationalen Aktivisten, die sich in der Geburtskirche befanden, verletzten, indem sie hinein drangen und sie [die Kirche] durchsuchten, unter Missachtung der strengsten Proteste der Priester und Mönche; sie besudelten das Asyl der heiligsten Stätte der Christen der Welt, dann verhafteten sie 11 US-amerikanische, kanadische und europäische Staatsbürger.
Al-Hayat Al-Jadida, 24.12.2001:
Die Besatzungsmacht stiehlt Körperteile von Märtyrern, nutzt sie in Krankenhäusern
übermittelt von Palestinian Media Watch
Auszug:
Wenn die Besatzungsmacht die Körper von Märtyrern zurück hält, dann tut sie das um die Spuren ihrer Verbrechen zu verbergen. Die Zeugen und die Beweise belegen, dass die Besatzungstruppen die Körper der Märtyrer gezielt foltern und aus kurzer Entfernung auf sie schießen. Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass die Besatzungstruppen Körperteile der Märtyrer während der Gefangenschaft stehlen, um sie in israelischen Krankenhäusern zu verwendet, besonders für israelische Patienten, die Transplantationen benötigen. Nachdem sie sich der Körperteile der Märtyrer bemächtigt haben, beerdigen sie die Leichen unter dubiosen Umständen unter Verachtung humanitärer Werte und moralischer wie religiöser Regeln. Juristische Beamte stellten fest, dass die Weigerung der Besatzer, die Körper der Märtyrer ihren Familien zu übergeben dazu dient, die Wahrheit über ihr unmenschlichen Praktiken an den Leichnamen der Märtyrer zu verbergen.
Das ist wirklich pervers. Es gibt keine "Märtyrer", deren Leichen die Israelis nicht übergegeben haben. Die Behauptungen entbehren jeder Grundlage, passen aber in die lange Liste der Lügen. Die Arafat-Propagandisten schrecken wirklich vor nichts mehr zurück, um die eigene Bevölkerung so aufzuhetzen, dass eine Regelung mit Israel gar nicht mehr möglich ist.
Voice of Palestine (Radio): Die USA überschwemmen Israel mit afghanischen Juden
Freitag, 7. Dezember 2001
Die Vereinigten Staaten nutzen ihren Sieg über die Taliban in Afghanistan, um Israel mit "mehr als einer halben Million Juden" zu überschwemmen.
"Es wird berichtet, dass mehr als eine halbe Million Juden auf dem Weg nach Israel sind", sagte der fast einminütige Freitagnachmittags-Bericht.
Michael Widlanski von The Media Line berichtet, dass der Bericht im "Staatsradio" der PA, Voice of Palestine am 7.12.2001 um 13 und 14 Uhr Jerusalemer Zeit gesendet wurde, obwohl es praktisch keine Juden in Afghanistan gibt.
Der Bericht wurde journalistischen Quellen im Libanon zugeschrieben, wurde aber während der Nachrichten so hervor gehoben, dass alles darauf hin deutet, dass die Autonomiebehörde zu der Information steht und an ihrer Verbreitung interessiert war. Dieselbe Sache wurde auch von der PA-Nachrichtenagentur WAFA gesendet.
Michael Widlanski interepretiert das so, das der Bericht abgefasst zu sein scheint, um die amerikanischen Militärerfolge zu diskreditieren, während gleichzeitig Verbindungen zu versteckten Motiven für die amerikanischen Aktionen in Afghanistan gezogen werden, in denen sogar angedeutet wird, dass die USA damit die palästinensischen Interessen schädigen wollten.
Tollwütige Hunde gegen Palästinenser eingesetzt
IMRA gab einen Bericht der Jerusalem Post (eine palästinensische Zeitung) vom 30.10.2001 weiter:
Die israelischen Streitkräfte benutzen eine neue Waffe in ihrem fortgesetzten Krieg gegen die Palästinenser.
Augenzeugen, die acht Tage lang im Camp Aideh in Bethlehem belagert wurden, sagten, dass israelische Soldaten es drei tollwütigen Hunde ermöglichten Palästinenser anzugreifen. Zwei Kinder wurden gebissen und schnell zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Mediziner bestätigten, dass die israelischen Hunde tatsächlich tollwütig waren. Die palästinensischen Kämpfer konnten einen der Hunde töten und fanden Metall-Apparaturen in seinem Nacken, die möglicherweise dazu genutzt worden sind, den Hund zu steuern oder seinen Aufenthaltsort zu verfolgen. Einwohner des Camps sagten, dass die Waffe der tollwütigen Hunde, die die Krankheit übertragen, nicht weniger gefährlich ist als Anthrax und fügte hinzu, dass, wenn Unbekannte hinter den Anthrax-Anschlägen stehen, der israelische Terrorismus hinter den tollwütigen Hunden steckt.
Striptease-Soldatin schießt auf Palästinenser
Ha'aretz berichtet am 14.8.2001 über den Artikel einer PA-Zeitung:
Die IDF [=israelische Armee] setzte eine neue Waffe in ihrem Kampf gegen Steine werfende Palästinenser ein - eine strippende Soldatin. So berichtete gestern die Wochenzeitung Al-Hayat al-Jadida, das offizielle Organ der PA in Gaza. Einem Artikel der Titelseite zufolge sind männliche israelische Soldaten nicht in der Lage mit einem Hagel von Molotow-Cocktails klar zu kommen, ziehen sich von ihren Hausdächern zurück und werden durch eine Soldatin ersetzt. Sie zieht sich langsam aus, lockt die Palästinenser von ihren Steinhaufen weg und zieht plötzlich eine Waffe und schießt in die Menge. - Die IDF nannte die Geschichte "völlig unsinnig".
Die Jerusalem Post (eine Palästinenser-Zeitung) erzählt die Geschichte am 15.8.2001 etwas anders:
PA-Bericht: IDF nutzt nackte Soldatinnen
von Arieh O'Sullivan
Jerusalem, 15. August - Die PA-Tageszeitung Al-Hayat al-Jadidah berichtet auf ihrer gestrigen Titelseite, dass "die Besatzungsmacht nackte Frauen nutzt um Intifada-Jugendliche zu jagen".
Der Artikel besagte, dass letzten Freitag, während einem Zusammenstoß an der Karni-Kreuzung, eine Soldatin plötzlich auf einem Panzer erschien.
"Sie begann ihre Kleidung vor den Demonstranten abzulegen, bis sie (fast) nackt war. Einige der Protestierenden sagten, sie wären davon abgestoßen worden, während andere sagten, die zionistische Soldatin zeigte ihnen gegenüber rüde Gesten", schrieb die Zeitung.
"Als sie auf sie zugingen, um sie mit Steinen zu bewerfen, zog sie zückte sie schnell eine Pistole aus ihrer Unterwäsche und schoss auf ihre Köpfe", schrieb die Zeitung und fügte hinzu, dass zwei getötet und neun verwundet wurden.
Es wurden tatsächlich zwei Palästinenser am Freitag dort bei Zusammenstößen getötet, nachdem eine Meute Handgranaten auf die Soldaten warfen und diese das Feuer erwiderten.
Der Armee-Sprecher lehnte zunächst ab, den Vorfall noch zu kommentieren, sagte aber später, dass der Bericht völlig lächerlich war.
"Es gibt kein Körnchen Wahrheit an diesen Lügen, die das Produkt der palästinensischen Hetze und Propaganda sind", sagte die Armee. Die Behauptung der Pistole schwingenden nackten Soldatin gehört in die Kategorie anderer palästinensischer Behauptungen, die von israelischen Offiziellen dementiert wurden, wie dass die IDF vergiftete Bonbons aus Flugzeugen abwirft und Munition aus abgereichertem Uran verschießt.
Giftige Bonbons
Die offizielle palästinensische Nachrichtenagentur schreibt am 21.5.2001 auf ihrer Homepage:
Israel vergiftet Palästinenser mit Bonbons! (http://www.wafa.pna.net/EngText/21-05-2001/page014.htm)
Gaza, 21.05. - Wafa, Leiter der Notambulanz des Alishfa Krankenhauses in Gaza, verkündete, dass es so aussieht, als ob Israel ein neues Völkermord-Programm gegen das palästinensische Volk, indem es sie durch vergiftete Bonbon-Tüten vergiftet, die von Flugzeugen abgeworfen werden.
Er stützte seinen Verdacht auf seltsame Fälle von Vergiftungen, die aus der Berührung und dem Riechen an Bonbon-Tüten resultieren, die von einem israelischen Flugzeug in Beit Lahia, nördlich von Gaza City, abgeworfen wurden.
Er sagte, dass, nachdem die vier die Tüten untersuchten, fühlten sie sich schlecht und übergaben sich und wurden ins Krankenhaus gebracht.
Er fügte hinzu, dass die ursprüngliche Test dieser Tüten zeigten, dass die Bonbons wie Kokosnüsse rochen, vergiftet waren und es einen starken Verdacht gibt, dass die Bonbons radioaktives Material enthalten!
Schließlich warnte er die palästinensischen Bürger, dass sie wachsam sein sollten und sich vor verdächtigen Dingen in Acht nehmen sollten.
Auch 'Nachrichten aus Isarel' findet das Thema am 23.5.2001 in einer PA-Zeitung:
In der palästinensischen Tageszeitung "Al Hajjat Al-Jadida" wurde berichtet, daß Flugzeuge und Hubschrauber der israelischen Luftwaffe hochgiftige bunte Bonbons über Schulen im Gazastreifen abgeworfen hätten, um die palästinensischen Kinder zu vergiften. Einige Kinder sollen mit Krämpfen, hohem Fieber und Übelkeit ins Krankenhaus eingeliefert worden sein, nachdem sie solche Bonbons genossen haben. Dies ist ein weiterer Beweis des systematischen Haß-Schürens gegen Israel seitens der palästinensischen Autonomiebehörde. Auf der Hamas-Webseite wurde das Bonbon-Bombardement auch auf die sogenannte Westbank erweitert, solche Bonbons seien auch in Hebron, Nablus und Ramallah abgeworfen wurden. Selbst der PA-Generalsekretär Tayeb Abdel Rahim erklärte, daß Israel nicht nur mit Waffen angreifen würde, sondern vergiftete Schokolade abgeworfen hätte. Die Süßigkeiten seien von der palästinensischen Polizei eingesammelt worden. Der Zahal-Sprecher meldete dazu, daß dies eine äußerst alberne Behauptung seitens der Palästinenser sei und nur dazu beitrage, die Palästinenser noch mehr gegen Israel aufzuhetzen.
Israelische Farben verursachen Explosionen im PA-Gebiet
(nicht nur)Arutz-7-Nachrichten vom 2.5.2001
Gazas Polizeichef Razi Jabali behauptet, dass die Welle unerklärter Explosionen in den letzten Tagen und Wochen in den Autonomiegebieten durch Sprengstoff verursacht wurde, der in israelischen Farben enthalten ist. Mehrere Terroristen wurden durch Explosionen bei "Arbeitsunfällen" getötet, aber Jabali besteht darauf, dass die Farben Schuld sind und hat einen Befehl erlassen, der den Import israelischer Farben verbietet. Das berichtet Y-net heute.
Jabali, dessen Festnahme seit Mitte 1997 von Israel wegen Planung von Terroranschlägen gegen israelische Ziele angestrebt wird, sagte heute, das die Farben nach einer gewissen Zeit der Lagerung, wenn sie dann mit anderen Materialien vermischt werden, "sehr gefährlich werden und zu Explosion und Verletzungen führen können". Diese Vorwürfe seien in Labors nachgewiesen worden, behauptet Jabali und fügt hinzu, dass alle palästinensischen Sicherheitsorgane damit beschäftigt sind, die Materialien zu verfolgen und aus palästinensischen Geschäften zu entfernen.
Die (deutschsprachigen) ICEJ-Nachrichten vom 4.5.2001 ergänzen:
Am Mittwoch hat die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) entschieden, dass zukünftig alle Chemikalien und Farben aus Israel eine besondere palästinensische Polizeierlaubnis benötigen. Die palästinensische Polizei beschuldigt Israel, über diesen Weg explosives Material unter die Palästinenser zu bringen - eine nach israelischer Sicht "lächerliche" Anschuldigungen.
Israel verwendet Uran-Munition und Giftgas
Ende 2000/Anfang 2001 kam in Europa eine heftige Diskussion um von den Amerikanern im Kosovo-Krieg verwendete Munition mit Spitzen aus abgereichertem Uran auf. Prompt wurde das von der Arafat-Propaganda aufgegriffen, wie u.a. 'Time to Speak' und 'Palestinian Media Watch' (25.2.2001) aufzeigen, in dem sie palästinensische Zeitungen zitieren:
Jassir Arafat rief die internationale Gemeinschaft kürzlich auf dem Wirtschaftsforum in Davos auf, die Palästinenser vor den Aktionen der Israelis zu schützen, wozu der Gebrauch von Panzern, Kampfhubschraubern und Maschinengewehren gegen palästinensische Kinder gehören. Er behauptete auch, dass Israel Munition mit Uranspitzen und andere verbotene Waffen benutze.
Suha Arafats Behauptung aufgreifend berichteten die Zeitungen der Autonomiebehörde wieder einmal über Giftgas: "Mediziner berichteten gestern Abend, dass mehr als 40 Einwohner in seltsamer Weise von Hysterie und nervösem Kollaps geschädigt wurden, eine Folge davon, dass sie Giftgas inhaliert hatten, das zum ersten Mal von den israelischen Besatzungstruppen gegen wehrlose Einwohner abgefeuert wurde. Medizinische Spezialisten sind der Meinung, dass es sich um Nervengas handelt, das durch internationales Recht verboten ist." [Al Ayyam, 13.02.2000, ein ähnlicher Bericht in Al-Quds]
Übersetzungen aus dem Englischen: H.Eiteneier