Beispiel für die Darstellung des Nahost-Konflikts in deutschen Medien

Am Dienstag, 12. August 2003, fanden innerhalb einer Stunde zwei Selbstmord-Bombenanschläge gegen Israelis statt. Ein Selbstmord-Attentäter sprengte sich bei Tel Aviv in einem Supermarkt in die Luft; kaum eine Stunde später geschah dasselbe an einer Bushaltestelle der "Siedlerstadt" Ariel. Die Bilanz: zwei tote Selbstmord-Attentäter, ein toter Israeli und ein Haufen Verwundete. Wie wurde in deutschen Medien über diesen Vorfall berichtet?
Anhand eines Artikels aus dem Spiegel (mit meiner Kommentierung) und einer E-mail an das WDR2-Mittagsmagazin möchte ich den leider typsichen Umgang mit solchen "Vorfällen" aufzeigen.

Zu Beginn ein Auszug aus einem Forum:

P eröffnet den Thread "Waffenstillstand":
Und die Anschläge gehen weiter.
09:27 Body of suicide bomber found near Rosh Ha`ayin mall
09:24 Police: Between five and seven people hurt in Rosh Ha`ayin explosion
09:17 Police: Several injured in explosion in mall in Rosh Ha`ayin neighborhood of Neve Afek, building on fire
09:14 Initial report: Explosion heard in Rosh Ha`ayin shopping mall
09:02 Security services beef up presence in Sharon region due to terror warning (Haaretz)

H:
Das wars dann wohl mit der Aufrüstungsphase namens Hudna. Hat man schneller als in drei Monaten geschafft.
Nun gehts weiter, die trügerische Ruhe ist vorbei. Hoffentlich ist Hamas bewußt, daß das Ende der Zurückhaltung auch für Tzahal gilt.

P: Und die "Waffenruhe" geht munter weiter:
10:15 Three people seriously hurt in terror attack at hitchhikers station at entrance to West Bank city of Ariel
10:10 Police: Palestinian carrying explosive device blows up, probably after being shot by security forces near Ariel
10:07 Initial report: Explosion heard at entrance to West Bank settlement of Ariel

(Ich:)
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Original geschrieben von H.
Das wars dann wohl mit der Aufrüstungsphase namens Hudna. Hat man schneller als in drei Monaten geschafft.
Nun gehts weiter, die trügerische Ruhe ist vorbei. Hoffentlich ist Hamas bewußt, daß das Ende der Zurückhaltung auch für Tzahal gilt.
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Wart's mal ab. Die Attentäter werden alles Einzelgänger sein, die man nicht einfach so in den Griff bekommt. Und deshalb müssen die Israelis still halten. Jede Maßnahme in Folge der Attentate wird dann wieder als Bruch der Waffenruhe dargestellt und den Israelis weltweit vorgeworfen, sie wollten gar keinen Friedensprozess. Ariel Sharon ist ein Bulldozer. Der ist nur darauf aus Palästinenser zu massakrieren. Frieden? Nicht mit dem. Also ist es nur folgerichtig, dass die Palästinenser sich wehren. Ich wette, dass es in dieser Richtung laufen wird.

etwas später:

P:
-----Original geschrieben von (ich)
Jede Maßnahme in Folge der Attentate wird dann wieder als Bruch der Waffenruhe dargestellt und den Israelis weltweit vorgeworfen, sie wollten gar keinen Friedensprozess. Ariel Sharon ist ein Bulldozer. Der ist nur darauf aus Palästinenser zu massakrieren.
Ich wette, dass es in dieser Richtung laufen wird.
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Sitzt Du im Redaktionsraum des Spiegels?

"Israel setzt Freilassung palästinensischer Häftlinge aus"
Höchste Gefahr für den Friedensprozess: Als Reaktion auf zwei palästinensische Selbstmordanschläge heute Morgen hat Israels Ministerpräsident Scharon die Freilassung von 76 palästinensischen Häftlingen verschoben. Die Freilassung war eine der Kern-Bedingungen für einen Frieden in Nahost."

(ich):
Gar nicht nötig, ich kenne die so gut, ich spüre, was die von sich geben werden...

Habe gerade im WDR2-Mittagsmagazin den Bericht über die Anschläge gehört. Und was kam da?
Die Hamas und Jihad haben gesagt, sie waren es nicht. Also sind es durchgeknallte Einzeltäter. Aber wundern dürfen sich die Israelis nicht, denn schließlich haben sie ja erst vor ein paar Tagen vier Hamas-Leute, darunter zwei Top-Männer, erschossen.
Kein Wort davon, dass die laut Roadmap längst von den Palästinensern hätten festgenommen werden müssen; davon, dass sie in einem Feuergefecht starben, das sie begonnen hatten und bei dem auch ein Soldat sein Leben verlor.
Und das tollste: Was hat das mit den Attentaten von heute zu tun, wenn Hamas und Jihad sie nicht durchgeführt haben?
Im Übrigen haben die beim WDR geflissentlich ignoriert, dass die meisten Attentate während des angeblichen Waffenstillstands von Gruppen aus Arafats und Abbas' Fatah ausgeführt wurden (oder zumindest haben die ständig die Verantwortung übernommen). Das wurde nicht thematisiert - hätte ja nicht in die Logik der durchgeknallten Einzeltäter gepasst.

Deutsche Medien - idiotisch blind und inzwischen reichlich vorhersagbar!

P.:
13:28 Palestinian fire at settlement near West Bank village of Azun, east of Qalqilyah
Haaretz News Flash

Damit möchte ich mich nicht loben, sondern nur klar machen, wie vorhersagbar deutsche Medien-"Berichterstattung" zum großen Teil schon ist.

Jetzt zum Artikel des "Spiegel":


Leserbrief an den "Spiegel":

Nachdem ich den unten stehenden Artikel gelesen habe, konnte ich es mir nicht verkneifen, ihn zu kommentieren (meine Kommentare sind rot geschrieben).

Herbert Eiteneier
Leverkusen
Mitglied bei http://www.honestly-concerned.org -
Einer Gruppe besorgter Bürger die sich für eine objektive Nahostberichterstattung und
gegen Antisemitismus einsetzt
http://homepages.compuserve.de/heppye


NACH SELBSTMORDANSCHLÄGEN

Israel stoppt Freilassung palästinensischer Häftlinge

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,260967,00.html
(Der Artikel wurde kurze Zeit später geändert, weil Hamas und Islamischer Jihad sich zu den Anschlägen bekannten.)

Höchste Gefahr für den Friedensprozess: Als Reaktion auf zwei palästinensische Selbstmordanschläge heute Morgen hat Israels Ministerpräsident Scharon die Freilassung von 76 palästinensischen Häftlingen verschoben. Die Freilassung war eine der Kern-Bedingungen für einen Frieden in Nahost.
Offensichtlich ist für den Spiegel die Nichtfreilassung der Palästinenser gefährlicher und negativ bedeutsamer für den Friedensprozess als die Terror-Bomben! Seid ihr noch ganz dicht? Und wieso ist die Freilassung eine Kern-Bedingung für den Frieden? Die „Roadmap“, die die Palästinenser angeblich voll anerkannt haben, sagt dazu überhaupt nichts! Wenn schon, dann ist es eine zusätzliche (!) Bedingung der Palästinenser – und damit nicht zulässig! Es ist ausschließlich eine Good Will-Geste der Israelis, mehr nicht!

Tel Aviv - Eigentlich sollten die 69 Männer am Nachmittag an einem Kontrollposten zum Westjordanland freigelassen werden. In der vergangenen Woche hatte Israel bereits 334 Gefangene entlassen. Insgesamt befinden sich noch mehr als 7000 Palästinenser in israelischer Haft. (Damit werden selbst palästinensische Angaben inflationiert, die von 6.500 Personen sprechen)

Der Freilassungs-Stopp ist eine Reaktion auf die jüngsten Bomben-Attacken palästinensischer Selbstmordattentäter. Innerhalb kurzer Zeit hatten sich in Israel und im Westjordanland am Morgen zwei Palästinenser in die Luft gesprengt. In einem Supermarkt riss ein Attentäter mindestens einen Israeli mit in den Tod. Anschließend wurde am Ortseingang der israelischen Siedlerstadt Ariel ein weiterer Sprengsatz gezündet.

Der israelische Regierungssprecher Avi Pazner machte die palästinensische Führung für die neuen Gewaltakte verantwortlich. Die Autonomiebehörde habe es versäumt, die Terrororganisationen aufzulösen. (Zurecht: Die Roadmap verlangt in Schritt 1 ausdrücklich, dass die PA die Terroristen verhaftet und die Terrorstruktur beseitigt! Beim Spiegel hört sich das an, als wäre diese Forderung unverschämt und gehöre nicht da hin.)

Zu den Anschlägen bekannte sich zunächst niemand. Die radikalen Organisationen Hamas und Islamischer Dschihad bezeichneten die Anschläge jedoch als "natürliche Reaktion". (Der Mord an Juden scheint zur Natur von Hamas und Jihad zu gehören – Gründe haben sie dafür noch nie nötig gehabt, nur den einen: die Existenz von Juden zwischen Jordan und Mittelmeer!)

Die Hamas hatte Israel am Freitag Vergeltung für den Tod zweier ihrer Mitglieder angedroht, jedoch gleichzeitig erklärt, sie wolle an der bis Ende September angekündigten Waffenruhe festhalten. (Sie haben aber inzwischen auch offen zugegeben, dass sie die Waffenruhe vor allem zur Stärkung der eigenen Bewaffnung nutzen. Wie viel Friedenswille drückt sich darin aus?) Mehrere palästinensische Splittergruppen haben die Waffenruhe abgelehnt. (Aber die rund 170 Terroranschläge der letzten Wochen wurden nach deren Bekenntnis mehrheitlich von Arafats Fatah-Gruppen ausgeführt, nicht von anonymen und undefinierten „Splittergruppen“!)

Der palästinensische Ministerpräsident Machmud Abbas brach unterdessen seine Reise durch mehrere Golfstaaten ab. Die Palästinenser-Regierung verurteilte die Tat umgehend (das machen sie praktisch immer – die Frage wäre, wie die beiden Attentäter dann in den PA-Medien und –Schulen dargestellt werden; normalerweise werden Schulen und Sommerlager dann nach ihnen benannt!). Minister Jasser Abed Rabbo fügte jedoch hinzu, Scharon habe in der letzten Zeit "keine Provokation ausgelassen". (Die Provokation bestand wohl vor allem daraus, dass Palästinenser Terroranschläge durchführen wollten, von den Israelis aber daran gehindert wurden?)

An der Einfahrt zur Siedlung Ariel hatte sich ein Selbstmordattentäter an einer Bushaltestelle in die Luft gesprengt. Augenzeugen berichteten im israelischen Rundfunk, Israelis hätten auf den herankommenden Palästinenser geschossen, woraufhin dieser seinen Sprengsatz gezündet habe. Dabei sei er getötet worden (aha, diese Information fehlte uns bei einem Selbstmord-Attentäter!), drei Passanten hätten schwere Verletzungen erlitten.

Bei dem Attentat im Einkaufszentrum des Tel Aviver Vorortes Rosch Haajin wurden zudem mindestens elf Menschen verletzt, vier von ihnen sogar schwer. Die Bombenexplosion führte zu einem Großbrand. Rettungskräfte mit Atemschutzgerät bemühten sich, die Opfer schnell aus den Trümmern zu bergen. Der Bürgermeister von Rosch Haajin sagte dem israelischen Armee-Rundfunk: "Es war eine relativ kleine Bombe.“

Die Polizei in der Gegend war nach Warnungen vor einem bevorstehenden Anschlag in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden.

Fischer warnt vor Scheitern der Friedensbemühungen

Unterdessen hat Bundesaußenminister Joschka Fischer vor einem Scheitern der Friedensbemühungen zwischen Israel und den Palästinensern gewarnt. In den vergangenen Wochen seien beide Seiten "entscheidende und mutige Schritte auf dem Weg des Friedens gegangen", sagte Fischer (Ich frage mich, worin die „mutigen und entscheidenden Schritte“ auf Seiten der Palästinenser bestehen – sie sind noch nicht einer einzigen Forderung der Roadmap nachgekommen! Reicht es Fischer schon als „mutigen und entscheidenden Schritt“, dass Mahmud Abbas offiziell behauptet, er würde die Roadmap anerkennen? Oder ist es besonders „Mutig und entscheidend“, wenn die Terrororganisationen eine Hudna verkünden, die sie nur zu einem nutzen: der Stärkung der eigenen Kampfkraft, um hinterher um so besser zuschlagen zu können?) "Diese dürfen auf keinen Fall scheitern und müssen entschlossen fortgesetzt werden." Terror und Gewalt dürften nicht wieder die Oberhand gewinnen. (Dann sollte Herr Fischer bitte Herrn Abbas anrufen und ihm sagen, er solle die Terroristen von der Straße holen.)

Seit die größten palästinensischen Extremistengruppen - Hamas, Islamischer Dschihad und Al-Aksa-Märtyrerbrigaden - am 29. Juni einen vorübergehenden (eben: vorüber gehend! D.h.: sie ist bald vorbei!) Waffenstillstand ausgerufen hatten, war die Gewalt im Nahen Osten deutlich zurückgegangen. Zuletzt sprengte sich ein Selbstmordattentäter am 7. Juli im Dorf Kfar Jawetz an der Grenze zum Westjordanland in die Luft und riss eine 65-jährige Frau mit in den Tod. Zu dieser Tat bekannte sich eine Splittergruppe des Islamischen Dschihads. (Terror ist also anscheinend nach Definition des Spiegels ausschließlich dann, wenn ein Selbstmordattentäter seinen Auftrag erfolgreich ausführt – alles andere gilt nicht! Mann, seid ihr krank! Seit Ausrufung der „Hudna“ hat es 170 Anschläge gegeben, einige weitere wurden verhindert. Das ist zwar ein signifikanter Rückgang, aber von „Waffenstillstand“ kann da wirklich nicht die Rede sein!)



Leserbref an den WDR (WDR2-Mittagsmagazin, abgeschickt 12.37 Uhr):

Sehr geehrte Damen und Herren,

das erste Thema Ihrer heutigen Mittagsmagazin-Sendung waren die beiden Selbstmord-Attentate gegen Israelis.

Ich muss mich über die Analyse Ihres Korrespondenten wundern (Vorname Karsten, den Nachnamen habe ich nicht verstanden). Er führte lang und breit aus, dass weder Hamas noch Islamischer Jihad sich zu diesen Anschlägen bekannten, dass diese beiden Gruppen im Gegenteil noch immer auf der Einhaltung des Waffenstillstands beharren.

"Automatische" Schlussfolgerung des Moderators: Da sind also offenbar durchgeknallte Einzeltäter am Werk.

So kann man sich das natürlich auch stricken!

Ihnen und Ihrem Korrespondenten scheint völlig durchzugehen, dass dies nicht die ersten Anschläge waren, seit die beiden von Ihnen genannten Terrorgruppen ihre "Hudna" verkündeten (die bestenfalls eine zeitlich begrenzte Feuerpause zur Verbesserung der Bewaffnung und zur personellen Stärkung dient - lesen Sie mal nach, was im Islam eine Hudna ist!). Und bei den bisherigen Anschlägen haben sich immer wieder Fatah-Gruppen (also Terror-Gruppen des angeblichen "Palästinenser-Präsidenten", der lediglich Vorsitzender der Autonomiebehörde ist) zu diesen Anschlägen bekannt. Durchgeknallte Einzeltäter? Angesichts von 170 Terroranschlägen seit Beginn der "Hudna" wohl kaum!

Sie verschließen einmal mehr die Augen vor den Realitäten und arbeiten damit weiter an der Verdummung Ihres Publikums.

Das Beste in dieser Richtung kam dann aber noch, nicht wahr? Das geht nicht, dass man über Palästineser-Terror berichtet, ohne Israel wenigstens einen Teil der Schuld für diesen Terror zu geben. Oder wie soll verstanden werden, dass
a) im Zusammenhang mit Attentaten, die ausdrücklich wohl nicht (allgemeine Vermutung!) von Hamas oder Jihad begangen wurden, die vier (bisher habe ich in allen Meldungen von zweien gelesen!) toten palästinensischen Hamas-Terroristen erwähnt werden, die vor ein paar Tagen "von israelischen Soldaten getötet wurden", und
b) dabei nicht einmal erwähnt wurde, dass die versuchte Verhaftung dieser vier (oder waren es doch nur zwei?) Top-Terroristen in einem Feuergefecht endete, bei dem diese (und ein israelicher Soldat) umkamen? Nach den Worten Ihres Korrespondenten müsste man annehmen, dass die Israelis die vier einfach erschossen haben, von einem Kampf hat er jedenfalls nichts erwähnt.

Aber das als "Rechtfertigung" dafür zu nehmen, dass die Israelis sich nicht wundern müssten, dass wieder Morde an ihnen verübt werden, ist schon reichlich dreist.

Wann berichten Sie mal wieder alle Fakten über den Nahen Osten?
Wann werden endlich mal wieder falsche Zusammenhänge fallen gelassen?

In den Nachrichten-Schlagzeilen von 12.30 Uhr reden Sie dann davon, dass bei "zwei Selbstmord-Anschlägen drei Menschen ums Leben gekommen" seien. Was soll das eigentlich? Zwei dieser Toten waren offenbar die Selbstmord-Attentäter! Die sind also genau so umgekommen, wie das jüdische Opfer? Waren sie auch Opfer? Das ist eine unglaublich unverschämte Verfälschung der Wahrheit!

So, wie Sie die Situation im Nahen Osten darstellen, sind Sie Partei. Sie haben sich auf eine Seite gestellt, die von Ihnen stärker vertreten wird. Das ist nicht Journalismus, das ist Propaganda. Und zwar Propaganda für die Terroristen, nicht für die Opfer!
Hören Sie damit auf!

Herbert Eiteneier
Leverkusen
Mitglied bei http://www.honestly-concerned.org -
Einer Gruppe besorgter Bürger die sich für eine objektive Nahostberichterstattung und
gegen Antisemitismus einsetzt
http://homepages.compuserve.de/heppye


Nachtrag von 14.41 Uhr:

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerade lese ich bei "Spiegel online":

Hamas und Aksa-Brigaden bekennen sich zu Terroranschlägen

Sowohl die radikalislamische Hamas als auch die Arafat-nahen Aksa-Brigaden haben sich zu den Selbstmordanschlägen auf eine jüdische Siedlung im Westjordanland und ein Einkaufszentrum bei Tel Aviv bekannt.

Damit dürfte sich die "These" Ihres Korrespondenten von kurz nach 12 Uhr erledigt haben, dass es durchgeknallte Einzeltäter sind, die die Attentate gegen Israel ausführen.

Herbert Eiteneier
Leverkusen
Mitglied bei http://www.honestly-concerned.org -
Einer Gruppe besorgter Bürger die sich für eine objektive Nahostberichterstattung und
gegen Antisemitismus einsetzt
http://homepages.compuserve.de/heppye