Palazzo Apostolico Vaticano,
Telefax: 00396 6988-5088
Sehr geehrte Exzellenz Papst
Benedikt XVI,
zum Wochenbeginn wurde in fast jeder Zeitung viel über den
Unmut Israels bezüglich der Nichtnennung des Terroranschlages in Nethaniya
während Ihres allsonntäglichen Segens am 24. Juli geschrieben. Durch den
Sprecher des Vatikans wurde dazu ja bereits Stellung bezogen.
Uns aber beschäftigt etwas ganz anderes. Wie u. a. bei n24
zu lesen war, erklärten Sie, dass sich die Terroranschläge in Scharm al-Scheich
und in London nicht direkt gegen das Christentum richteten. Wer ist denn dann
mit der Bezeichnung „Kreuzritter“ gemeint?
Dürfen wir Sie an den Ausruf von islamistische Extremisten
erinnern: „Am Samstag töten wir die Juden (oder auch: brennen die Synagogen)
und am Sonntag die Christen (oder auch: brennen die Kirchen)“! erinnern. Die
westliche Welt wird bei den Islamisten immer als christliche Welt gesehen, da
die Verfassung der meisten Staaten auf christl. Werten und Grundsätzen
aufgebaut ist.
Der Islam ist erst dann eine friedliebende Religion, wenn
alle Ungläubigen vernichtet wurden (siehe auch http://www.thereligionofpeace.com/default.htm
).
Statt mit den islamischen
Würdenträgern zu kuscheln, sollten Sie als Bontifex Maximus die Stimme kräftig
erheben. Sie haben die Macht dazu – auch wenn Sie sich dadurch garantiert
Feinde schaffen.
Wir Christen sollen doch das
„Salz der Erde“ sein und nicht der „Zucker der Welt“. Salz brennt in offenen
Wunden – das hat bestimmt jeder schon am eigenen Leibe gespürt .
Selbst unser Herr Jesus hat so
gehandelt, als er die Händler aus dem Tempel trieb.
Bitte sprechen Sie endlich offen und entschieden mit aller
Härte über die Gefahr, die der christlichen Welt durch die fortschreitende
Islamisierung droht – so lange Sie noch gehört werden können. Wecken Sie die
schlafende Christenheit und vor allem nehmen Sie bitte Abstand von der Taktik
Führer anderer Religionen als Gesprächspartner zu wählen, während Ihre ev.
Glaubensgeschwister einen der untersten Ränge einnehmen. Ihr Vorgänger war ein
sehr feiner und fähiger Mann, aber bitte verlassen Sie dessen Linie, was die
Beziehung zur Evangelischen Kirche anbelangt.
Wir Christen müssen zusammen kämpfen, ganz gleich ob
evangelisch oder katholisch. Sonst haben wir keine Chance!
Mit freundlichen Grüßen verbunden mit den besten Wünschen
für Segen, Weisheit und Kraft, um Ihr Amt im Sinne Christi ausüben zu können,
German Media Watch
Redaktionsleitung
27. Juli 2005